Die Sommerpause ist dieses Wochenende endlich vorbei. Vereine aus verschiedenen deutschen Ligen sind nun in der 1. Runde des DFB-Pokal gefragt. Meist ist dann von "David gegen Golliath" die Rede und so ist es auch beim Spiel zwischen dem TSV 1860 München und dem Regionalligisten SC Verl der Fall. "Aber in jedem Jahr passieren im Pokal kleine oder größere Sensationen", betonte SV-Trainer Raimund Bertels. "Jedenfalls sollte man immer daran glauben, eine solche zu schaffen." 1860-Trainer Reiner Maurer weiß dagegen, dass er in der Pflicht steht: "Ein Weiterkommen im Pokal würde uns gut zu Gesichte stehen, schließlich können wir in diesem Wettbewerb einen Ertrag erwirtschaften. Deshalb dürfen wir uns nicht überraschen lassen." Personell gesehen stehen Maurer fast all seine Akteure zur Verfügung. Lediglich Kenny Cooper (Außenknöchelbruch) und Benjamin Schwarz (Knieprobleme) werden die Reise zum Gegner nicht antreten. Auf manchen Positionen steht Maurer zudem vor einem Luxus-Problem, da mehrere Akteure um einen Stammplatz kämpfen. Die Neuzugänge Necat Aygün und Djordje Rakic werden somit beispielsweise erstmal auf der Bank Platz nehmen müssen. Außerdem wird wie schon in den Testspielen nur mit eine Spitze geplant, die höchstwahrscheinlich Benny Lauth sein wird. Vor 3 Jahren standen sich 1860 und Verl bereits in der 1. Runde gegenüber. Damals gewannen die Münchner 3:0 mit einem Dreierpack von Antonio di Salvo.
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