Sternsinger sammelten 5.341,81 EUR11.01.2019
Borna (11.01.2019). Ein Familien-Gottesdienst schloss offiziell die Sternsingeraktion 2019 am Sonntag, dem 6. Januar, in der katholischen Kirche St. Joseph in Borna ab. Seit dem 30. Dezember brachten etwa 30 katholische sowie evangelische Kinder und Jugendliche, als die Heiligen Drei Könige sowie deren Sternträger verkleidet, den Segen Gottes für das neue Jahr zu den Menschen in die umliegenden Städte und Gemeinden. Das Leitwort hieß "Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit!". Die Kleingruppen wurden von 16 Erwachsenen aus den beteiligten christlichen Gemeinden begleitet. Sie sangen Lieder, lasen Texte und schrieben nach altem Brauch den Segenswunsch "20*C+M+B+19" ("Christus Mansionem Benedicat" – "Christus segne dieses Haus") an die Türen der Häuser, Wohnungen, Ämter sowie Geschäfte. Dabei sammelten die Sternsinger insgesamt 5.341,81 EUR für notleidende Kinder in aller Welt.

Seit einigen Jahren wird die Aktion Dreikönigssingen in Borna und Umgebung ökumenisch getragen. Pfarrer Dietrich Oettler sowie Andreas Schulz und Cäcilia Reiprich, die Sternsinger-Verantwortlichen der Bornaer Pfarrei, bedankten sich bei allen Kindern, Jugendlichen und Begleitern für ihren fleißigen Einsatz. In diesem Jahr unterstützten die Sternsinger peruanische Projekte.

Kinder mit Behinderung gehören zu den Menschen, die in vielen Gesellschaften am stärksten benachteiligt sind. Aufgrund der Armutssituation, besonders in Entwicklungs- und Schwellenländern, potenziert sich die Diskriminierung enorm. Vielfach werden diese Mädchen und Jungen kaum oder gar nicht medizinisch, sozial und psychologisch gefördert. Gemeinsames Ziel der Sternsinger und ihrer Projektpartner in über 100 Ländern ist es, Kinder mit Behinderung zu stärken und zu begleiten. In den letzten drei Jahren konnten sie weltweit 187 Projekte für Kinder mit Behinderung unterstützen. Dadurch war es möglich, rund 45.000 Mädchen und Jungen durch Bildungsangebote, Therapien, medizinisch-technische Hilfsmittel und sozial-psychologischer Begleitung zu helfen.
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