Cäcilia Reiprich ist neue Geschäftsführerin der "Ökokirche Deutzen"15.06.2019
Borna/Deutzen (15.06.2019). Seit dem heutigen Samstag, 15. Juni 2019, wird Cäcilia Reiprich als Geschäftsführerin die Aktivitäten rund um das ökumenische Projekt "Ökokirche Deutzen" koordinieren und im Sinne der Enzyklika 'Laudato si' von Papst Franziskus die Sorge um die Bewahrung der Schöpfung in unserer Region vorantreiben. Sie wurde bereits am vergangenen Pfingstmontag (10. Juni) von Pfarrer Dietrich Oettler beim Ökumenischen Umweltgottesdienst in Deutzen vorgestellt.

Die 36-jährige Diplom-Ingenieurin soll die Bemühungen des im Herbst 2017 aus evangelischen und katholischen Christen der Region entstandenen Initiativkreises "St. Konrad als Umweltzentrum" unterstützen, die Vision von einer Ökokirche in Deutzen mit Leben zu erfüllen und einen Verein zu gründen. Ihre Stelle ist im Rahmen eines Pastoralen Projektes mit einem Beschäftigungsumfang von max. 34 Wochenstunden für 2 Jahre befristet.

Warum eine Ökokirche in Deutzen? Die katholische Kirche St. Konrad wurde in Deutzen erbaut, um nach dem Zweiten Weltkrieg den vielen Flüchtlingen und Vertriebenen eine neue Heimat im Leben und im Glauben zu geben. Die Folgen von Flucht und Vertreibung sind Gott sei Dank nach 70 Jahren weitgehend abgebaut. Heute ist es die Umwelt, die gewissermaßen vom Menschen vertrieben wird und fliehen muss. Sie braucht eine neue Heimat! Und der heutige Mensch, der sich durch seinen Lebensstil der Umwelt und sich selber entfremdet, braucht sie auch. Die Deutzener Ökokirche soll ein Ort des Austausches, des Lernens und des Blickes in die Zukunft werden. Außerdem sollen die Themen Ökologie, Ökonomie und Ökumene miteinander verknüpft werden.

Möchten Sie mitmachen? Wir bitten Sie um Ihre Mithilfe, damit aus der Vision immer mehr ein konkretes Projekt "Ökokirche Deutzen" wird. Wenn Sie mitmachen möchten – unabhängig von einer Konfession, wenden Sie sich über Pfarrer Oettler an den Initiativkreis.

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