Nachrichten aus dem Erzgebirge

01.07.2009 - Impressionen aus Tunesien
Bilder aus Tunesien durch den Focus des Fotoapparates betrachtet und bearbeitet hat Dagmar Flämming und zeigt diese im Foyer des Auer Rathauses bis Ende Januar. ...
geschrieben von Hecker

01.07.2009 - Lichtelschwimmen in der Auer Schwimmhalle
Auch in diesem Jahr wird wieder zum Lichtelschwimmen, jeweils an den Adventssonntagen, sowie am 2. Weihnachtsfeiertag von 18:00 - 20:00 Uhr in die Auer Schwimmhalle eingeladen. ...
geschrieben von Hecker

01.07.2009 - Konzert in der Klösterlein- Kirche Aue-Zelle
Hiermit sind alle recht herzlich zur Adventsmusik am Sonntag, den 14.Dezember um 14:30 Uhr mit den Schwarzwasserperlen Bernsbach in die Klösterlein- Kirche Aue-Zelle eingeladen. Dabei ist nicht nur Gelegenheit, einen musikalischen Nachmittag zu erleben, sondern sich auch über den Stand der Sanierung zu informieren.

Mit dem Konzert soll die weitere Rekonstruktion des Klösterleins als ältestes Gebäude im Auer Tal finanziell unterstützt werden. Der Eintritt ist wie immer kostenfrei, für eine Spende ist man jedoch sehr dankbar.

Internet: www.kloesterlein-zelle.de ...
geschrieben von Hecker

01.07.2009 - Weihnachtsliedersingen im Kerzenschein
Ev.-Luth. St.-Nicolai-Kirchgemeinde Aue
Sonntag, 3. Advent , 14. Dezember 2008, 16.00 Uhr
St.-Nicolai-Kirche Aue

An diesem Adventsnachmittag laden wir Sie ein, mit uns einige der schönen Advents- und Weihnachtslieder
zu singen und auf Musik der Chöre unserer Kirchgemeinde zu hören. ...
geschrieben von Hecker

10.11.2008 - Schneeberger Angebote am Tag des offenen Denkmals am 14. September 2008
Schneeberg. 7 Objekte mit Vergangenheit laden in diesem Jahr zu Besuch
am Tag des offenen Denkmals in der Bergstadt Schneeberg ein. Dabei ist
das Schwerpunktthema "Archäologie und Bauforschung" vor allem bei den
Besichtigungsobjekten am Kesselplatz und auf der Fundgrube Wolfgangmaßen
besonders erlebbar.

Die aktuellen "Grabungen" im Bereich der Schachtförderanlage der
Fundgrube Wolfgangmaßen brachten Räumlichkeiten und alte Bauteile ans
Tageslicht. Darüber hinaus gibt es auch bei den seit Jahren andauernden
Rekonstruktionsarbeiten am Pochwerksgebäude immer wieder interessante
Erkenntnisse über den Bau und die ursprüngliche Nutzung des Gebäudes.

Die Entdeckung einer Holzbalkendecke aus dem frühen 17. Jahrhundert im
Gebäude am Kesselplatz 3 zu Anfang des Jahres ist ebenfalls ein
beachtenswerter Fund und gibt Anlass zur genaueren Betrachtung der
Baugeschichte des Hauses.

Alle Informationen zum bundesweiten Denkmaltag sind im Internet unter
www.denkmalschutz.de bzw. www.tag-des-offenen-denkmals.de zu finden.

Angebote und Öffnungszeiten in Schneeberg am 14. September im Überblick.

Wohn- und Geschäftshaus am Kesselplatz
Kesselplatz 3, Stadtzentrum, Tel. 03772 373435
Der Ursprung des Hauses in der Nähe des Marktes geht vermutlich auf den
Anfang des 17. Jahrhunderts zurück. Es folgten Anbauten und Überbauung
sowie die Nutzung als Fabrikgebäude (Schuhfabrik Linkenheil). In der
Zeit von 13-17 Uhr führt Dipl.- Bauing. Thomas Schubert durch das
Gebäude. Weiterhin wird Denkmalberatung, Erläuterung der KIBA-Stiftung
und Kaffeetrinken angeboten.

Fundgrube "Wolfgangmaßen"
FG Wolfgangmaßen 1, Schneeberg-Wolfgangmaßen an der B 169, Tel. 0162
4359984
11 bis 17 Uhr: Besichtigung des Pochwerkgebäudes, der freigelegten Reste
der Förderanlage und des Schachtkopfes, der Aufschlagrösche und der
untertägigen Radstube mit sachkundiger Erläuterung durch Mitglieder des
Bergbauvereins Schneeberg Erzgebirge e.V.

Kirche "St. Georg und St. Martin"
Grüner Platz, Schneeberg-Griesbach, Tel. 03772 3912-0
9 Uhr Gottesdienst, Besichtigung der Kirche von 10 bis 17 Uhr
11 und 14 Uhr Vortrag zur Geschichte der Kirche

Kirche "Zu unserer lieben Frauen"
Karlsbader Str. 69, Schneeberg-Neustädtel, Tel. 03772 22235
Besichtigung der Kirche und Turmbesteigung in der Zeit von 14 bis 18 Uhr

St. Wolfgangskirche
Kirchplatz, Stadtzentrum, Tel: 03772 3912-0
10 Uhr Gottesdienst (keine Besichtigung !)
Besichtigung der Kirche von 11 bis 17 Uhr
14 Uhr Kirchenführung mit Erläuterung des Flügelaltars von Lukas Cranach
15 Uhr Erläuterung und Geschichtliches zu den in der Kirche
aufgestellten Grabplatten
13.30 bis 16.30 Uhr Turmbesteigung
17 Uhr Bergmännisches Konzert mit dem Musikkorps der Bergstadt
Schneeberg e.V., der Schneeberger Bergkapelle und Gernot Müller (Orgel)
Leitung: LBMD Hermann Schröder

Technisches Museum "Siebenschlehener Pochwerk"
Lindenauer Straße 22, Schneeberg-Neustädtel, Tel. 03772 22636
Besichtigung und Führungen in der Zeit von 10 bis 16 Uhr
Präsentation von Gebäudemodellen der historischen Bergbaulandschaft

Besucherbergwerk Fundgrube "Weißer Hirsch"
Kobaltstraße 42, Schneeberg-Neustädtel, Tel. 03772 290
In der Zeit von 9 bis 15 Uhr werden Befahrungen und Führungen unter Tage
durch den Sächsischen Bergbauverein Weißer Hirsch Schneeberg e.V.
angeboten - 15 Uhr letzte Einfahrt! Zu besichtigen ist ebenfalls die
historische Kehrradstube und das Treibehaus. ...
geschrieben von Schulze

10.11.2008 - Hexen II
Annaberg/Greifensteine.
Das schaurig-schöne Nachtspektakel nach einer Idee von Prof. Hans-Hermann Krug und Daniel Rötting wird ab Freitag, dem 21.8.08, wieder die Greifensteine in einen Hexentanzplatz verwandeln! Da werden nicht nur die alten buckligen mit der großen Warze, auf dem Besen reitend vertreten sein, sondern auch die anderen, weitaus gefährlicheren, die mit verführerischer Schönheit, erotischer Raffinesse und diversen Zaubereien, mit Gesang und Tanz ihre Opfer betören und verstören. Die Neufassung des Stückes ist für Sie noch einmal mit zusätzlichen Ideen überarbeitet worden und kommt auf eine Spieldauer von ungefähr 1 Stunde und 15 Minuten. ...
geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - Zum Schulanfang gibt es den Honigbärenblues
Annaberg/Greifensteine.
Für alle Schulanfänger hat sich das Dschungelbuchteam vom Eduard-von-Winterstein-Theater etwas Besonderes ausgedacht: am 23.8., 15.00 Uhr, können ABC- Schützen des neuen Landkreises die für diese Greifenstein-Saison letzte Aufführung des "Dschungelbuches" kostenlos erleben. Sie dürfen sich auch mit den Stars des Dschungels im Anschluss an die Vorstellung fotografieren lassen. Und noch einmal gibt es von den Tieren des Dschungels einiges Neues und Unerwartetes zu lernen- aber vor allem wird Baloos "Honigbärenblues" den Kleinen viel Kraft und Schwung für den Start an der Schule mitgeben. ...
geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - Spaß beim Sächsischen Familientag
Torgau. Mit einem großen Experimentierzelt und kleinen Preisen für die Verpflegung lockt der diesjährige Sächsische Familientag am 28. Juni in Belgern bei Torgau, verspricht Familienstaatssekretär Dr. Albert Hauser. Er ist extra nach Belgern gereist, um vor Ort über den Stand der Vorbereitungen für das große Fest zu informieren. "Um das Thema Spielen und Experimentieren geht es auch bei der Vorstellung von Lernsoftware, die Eltern und Kindern gleichermaßen Spaß macht. Wer dagegen die klassischen Brettspiele liebt, kann sich aus fast 500 alten und neuen Spielen etwas raussuchen und sofort anfangen zu spielen", erläutert der Staatssekretär.

Einen besonderen Schwerpunkt lege das Ministerium dieses Jahr auf Omas und Opas, so Hauser. Sie unterstützen die jungen Familien, in dem sie mit den Kindern spielen und lernen und sie zum Beispiel vom Kindergarten oder von der Schule abholen. Die ersten 50 Kinder, die sich zusammen mit ihren Großeltern am Infostand des Ministeriums melden, erhalten ein Überraschungsgeschenk.

Darüber hinaus erwartet die Besucher ein buntes Programm. Auf einer Bühne wird Reinhard Lakomy seine Geschichtenlieder im Traumzauberwald vorstellen. Tanzgruppen, Puppentheater, Ponyreiten, Bootsfahrten und der Auftritt von Benjamin Blümchen runden das kindgerechte Programm ab. Im Computerbereich kann die ganze Familie Lernsoftware ausprobieren und sich auf Wunsch medienpädagogisch beraten lassen. Ein 25 m langer Future Truck der Technischen Universität Chemnitz lädt dazu ein, technische Phänomene hautnah zu erleben.
Ein breites Informations- und Unterhaltungsangebot bieten ca. 70 Stände von Jugend- und Familienverbänden und -vereinen. Detaillierte Infos dazu erhalten die Besucher an allen Infopunkten auf dem Festgelände in Belgern.
Auch für die kleinsten Familienmitglieder wird mit einer ruhigen Baby- und Wickelecke sowie mit Spiel- und Bewegungsangeboten gesorgt. Der Eintritt ist kostenlos, ebenso wie die Parkplätze.
Im Internet unter www.familientag.sachsen.de finden sich alle aktuellen Informationen.

Quelle:
Sächsisches Staatsministerium für Soziales
12. Juni 2008 ...
geschrieben von Schulze

10.11.2008 - "Manege Frei" für Zirkuskinder!
Auerhammer. "Hereinspaziert, hereinspaziert", so heißt es am 26., 27. und 28. Juni am Zirkuszelt auf dem Schulgelände der Auerhammer Schule. Nicht nur die Auerhammer Grundschüler können dann den Großen mal zeigen, was sie an Kunststücken gelernt haben, denn auch die Kinder anderer städtischen Kindereinrichtungen werden als Manegenstars zu sehen sein. Der 1. Ostdeutsche Projektzirkus studiert mit den Kindern im Rahmen einer Projektwoche ein eigenes Zirkusprogramm für Zirkus "Pfiffikus" ein und die Kinder können es kaum erwarten als Clowns, Zauberer, Seiltänzer, Akrobaten, Jongleure oder auch Fakire in echten Kostümen in der Manege des 25 Meter großen Zirkuszeltes vor bis zu 300 Zuschauern zu stehen.

Der Eintritt beträgt für Kinder 3 Euro und für Erwachsene 9 Euro
Donnerstag, 26. Juni 17:00 - 19:00 Uhr
Freitag, 27. Juni 10:00 - 12:00 Uhr und 17:00 -19:00 Uhr
und Samstag, 28. Juni 10:00 - 12:00 Uhr ...
geschrieben von Schulze

10.11.2008 - Noch 8 Wochen bis zum Stadtfest in Aue!
Aue. Am 18. Juli 2008 ist es wieder soweit und in Aue ist Stadtfestzeit. Wie in den vergangenen Jahren auch wird dann wieder 3 Tage lang vom Altmarkt bis zum Anton- Günther- Platz gefeiert und alle sind dazu eingeladen und der Eintritt zum Stadtfest ist auch wie immer frei. Selbstverständlich gehören unter anderem auch in diesem Jahr wieder das große Riesenrad auf dem Anton- Günther- Platz mit Rummel, der Lampionumzug der Kinder, Mittelaltermarkt, Alberoda im Wandel der Zeiten, der Altmarkt als Familien und Kinderzentrum, 3 Festbühnen, Bootfahren auf dem Carolateich, die vielen Angebote der Vereine und das große Eröffnungsfeuerwerk zum festen Programmbestandteil. Aber auch neue Angebote sind geplant. So soll es unter anderem einen Manga Zeichenkurs für Einsteiger und Fortgeschrittene geben In den nächsten Wochen möchte ich Sie gern über die Vorbereitungen informieren und so den Countdown zum Stadtfest starten.

Eröffnet wird das 4. Auer Stadtfest am Freitag, dem 18. Juli 2008 um 19:00 Uhr im Festzelt auf dem Anton Günther Platz durch den Bürgermeister der Kreisstadt Aue Heinrich Kohl mit dem Festbieranstich. Bis 01.00 Uhr können dann die Festzeltbesucher mit der "Express Partyband" und ...Sommer, Sonne, Partyfeeling.... einen musikalischen Hochgenuss mit absoluter Partyatmosphäre für Jung und Alt und einem Gastauftritt der KARO DANCERS aus Bad Schlema erleben.

Das vollständige Stadtfestprogramm ist wie immer nachzulesen im Internet unter www.aue.de ...
geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - Kinder machen in Aue Zirkus
Aue. Da werden die Großen sicherlich staunen, wenn die Kinder der Auerhammerschule und die Kinder der Städtischen Kindertagesstätten als Manegenstars zu sehen sein werden. Vom 23. Juni - 28. Juni haben die Lehrerinnen der Grundschule Auerhammer gemeinsam mit dem Förderverein der Grundschule und in Zusammenarbeit mit den Städtischen Kindertagesstätten und deren Fördervereinen, sowie der Kita "Kinderland Auerhammer" eine außergewöhnliche Projektwoche für die Kinder organisiert. Der 1. Ostdeutsche Projektzirkus kommt in dieser Woche nach Auerhammer und studiert mit den Kindern ein eigenes Zirkusprogramm ein. Zirkus "Pfiffikus", so soll ihr Zirkus heißen, haben die Kinder beschlossen und alle können es kaum erwarten, unter anderem als Clowns, Zauberer, Seiltänzer, Akrobaten, Jongleure oder auch Fakire in echten Kostümen in der Manege des 25 m großen Zirkuszeltes vor bis zu 300 Zuschauern, bei hoffentlich ausverkaufter Veranstaltung, zu stehen. Selbstverständlich sind alle zu den Vorstellungen herzlich eingeladen:

Donnerstag, 26. Juni 17:00 - 19:00 Uhr
Freitag, 27. Juni 10:00 - 12:00 Uhr und 17:00 -19:00 Uhr
und Samstag, 28. Juni 10:00 - 12:00 Uhr

Alle Veranstaltungen finden im Zirkuszelt auf dem Schulgelände der Auerhammer Grundschule statt.
Der Eintritt beträgt für Kinder 3 Euro und für Erwachsene 9 Euro

Wer zur Generalprobe am Donnerstag, dem 26. Juni von 8:30 - 10:30 Uhr vorbeikommen möchte, für den kostet der Eintritt lediglich 2,00 Euro, allerdings findet die Generalprobe ohne Kostüme statt.

Kartenvorbestellungen sind ab 2. Juni möglich über das Sekretariat der Grundschule Auerhammer unter Tel.: Nr. 03771/ 20782 ...
geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - Stadtmuseum Aue zeigt Sonderausstellung
Aue. Stadtmuseum Aue zeigt Sonderausstellung mit Modellen von Wehranlagen und Adelssitzen ab dem 07. Juni 2008 bis voraussichtlich zum 31. August 2008

Seit jeher üben Burgen und Schlösser, auf felsigem Bergsporn thronend und von mächtigen Mauern umgeben oder in der Ebene oftmals durch Wassergräben geschützt, eine beachtliche Faszination aus. Als steinerne Monumente der Herrschaftsgeschichte vergangener Jahrhunderte zeugen die Wehr- und Wohnbauten vom Leben und Wirken des Feudaladels und ihres Gefolges während des Mittelalters bis in die Neuzeit. Burgen waren die verteidigungsfähigen Wohn- und Herrschaftssitze des Adels. Sie wurden schwerpunktmäßig dort errichtet, wo Machtansprüche bestanden oder zu verteidigen waren. Das 12. und 13. Jahrhundert gelten als Blütezeit des mittelalterlichen Burgenbaues. Die Verbreitung der Feuerwaffen seit dem 14. Jahrhundert schwächte die ursprüngliche Funktion der Burg als Wehranlage. Damals entstanden Festungen und viele bestehende Burgen erhielten festungsartige Ausbauten. Seit dem späten 15. Jahrhundert entwickelte sich der einst wehrhaft angelegte Adelssitz zum Wohnschloss.

In einer Sonderausstellung im Museum der Stadt Aue sind ab dem 07. Juni 2008 jene Sachzeugen der Herrschaftsgeschichte längst vergangener Zeiten in Miniaturausführung zu sehen. Gezeigt werden filigran gearbeitete Modelle, die von Horst Oschmann aus Geithain in aufwendiger Handarbeit detailgetreu hergestellt wurden und dem Auer Stadtmuseum nun leihweise zu Ausstellungszwecken zur Verfügung stehen. Über 40 bekannte und auch weniger bekannte Schlösser und Burgen aus Sachsen, Thüringen und Bayern faszinieren den Betrachter. Auf anschaulich gestalteten Text- und Bildtafel erfährt der Besucher zudem viel allgemein Wissenswertes zu Themen, wie Burgenbau, Angriff und Verteidigung oder Burg und Schloss im Wandel der Zeit vom 9. Jahrhundert, über die Zeit der Gotik, der Renaissance und des Barock.
Horst Oschmann wurde 1943 in Glauchau geboren und begann schon frühzeitig mit dem Modellbau. Insbesondere regten ihn die auf Wanderungen durch das Zschopautal, Vogtland und Erzgebirge gesehenen Burgen und Schlösser zum Nachbau an. Hinzu kamen dann diesbezügliche Wehr- und Wohnbauten aus ganz Sachsen, Thüringen und Bayern. Bereits in DDR-Zeiten waren 20 seiner Modelle auf einer Ausstellung in Baden-Würtemberg zu sehen.

Die interessante und attraktive Sonderausstellung kann zu den regulären Öffnungszeiten des Museums bis voraussichtlich zum 31. August 2008 besichtigt werden.

Tipp:
Begleitend zur Ausstellung lädt das kreisstädtische Museum am 11. Juni 2008 zu einem Vortrag des Museumsleiters Ralf Petermann ein, der unter dem Thema "Die Burg im deutschen Mittelalter - Ursprung, Funktion und Verteilung im Reich" steht. Die Veranstaltung beginnt 19.00 Uhr. Der Eintritt beträgt 1,60 EUR ; ermäßigt 1,00 EUR.

Öffnungszeiten Stadtmuseum

Dienstag - Freitag 10:00 Uhr - 12:00 Uhr und 13:00 Uhr - 18:00 Uhr
Samstag 10:00 - 18:00 Uhr
Sonntag 13:00 - 18.00 Uhr
Montag geschlossen

Gruppenbesuche ab 20 Personen auf Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.

Anschrift
Museum der Stadt Aue
Bergfreiheit 1
08280 Aue
Tel.: 0377123654
...
geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - "Ein Haus voll Musik"
Flöha. Unter diesem Motto steht das diesjährige Musikschulfest der Außenstelle der Kreismusikschule Freiberg in Flöha.
Am 7. Juni, um 14.00 Uhr beginnen die vielfältigen Veranstaltungen im Musikschulgelände in der Bahnhofstraße 8a.

Auch diesmal werden sich Solisten, Ensembles, Tanzgruppen und die Musikschulbands vorstellen. Für Groß und Klein wird es viele Überraschungen geben. Darunter auch der Auftritt des Puppentheaters Karla Wintermann, Darbietungen des Bergmusikkorps Saxonia Freiberg und Angebote der Volkskunstschule Oederan. ...
geschrieben von Schulze

10.11.2008 - Sonderausstellung um eine Woche verlängert
Aue. Die zur Zeit gezeigte Sonderausstellung "Die obererzgebirgische Eisenbahn" wird auf Grund der guten Besucherresonanz um eine Woche verlängert und ist letztmalig am 01. Juni 2008 zu sehen.

Öffnungszeiten Stadtmuseum

Dienstag - Freitag 10:00 Uhr - 12:00 Uhr und 13:00 Uhr - 18:00 Uhr
Samstag 10:00 - 18:00 Uhr
Sonntag 13:00 - 18.00 Uhr
Montag geschlossen


Gruppenbesuche ab 20 Personen auf Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich. ...
geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - Flusspiraten in Flöha unterwegs
Flöha.Die Vorbereitungen für das 16. Flöhaer Flusspiratentreffen, eine Gemeinschaftsaktion des Fördervereins für Nachwuchssport, der Wohnungsgenossenschaft sowie der Stadtverwaltung Flöha, laufen auf Hochtouren.

Am 31. Mai geht das Spektakel ab 15 Uhr über die Bühne. Auf die Bootsbesatzungen warten Preisgelder in Höhe von 1000 Euro. Nach dem Einlauf aller Boote findet auf dem Gelände des Auenstadions eine große Party statt. Da aber im Bereich der Kirchenbrücke an der Flöha die Hochwasserschutzarbeiten begonnen haben, muss die Route für die Hobbyschiffsbesatzungen verlegt werden. "Wir starten jetzt auf der Zschopau an der Fußgängerbrücke hinter den Hochhäusern, das Ziel befindet sich an der Mündung. Der Trödelmarkt findet auf dem Gelände der alten Baumwolle statt. ...
geschrieben von Schulze

10.11.2008 - Kindertag in der Alten Baumwolle Flöha
Flöha. Der Landfrauen-Ortsverein Flöha lädt zum Kindertag am 1. Juni 2008 ab 14.30 Uhr zu einer Kindertagsfeier in die Alte Baumwolle vor dem Wasserbau ein.

Ein abwechslungsreiches Programm mit der Feuerwehr, dem Energierad, einer Bastelstraße, einer Kindertombola u.v.a.m. wartet auf die Kinder.
Die Veranstaltung findet bei schönem Wetter auf dem Gelände vor dem Vereinsraum im Wasserbau und bei schlechtem Wetter im Foyer und im Vereinsraum der Landfrauen statt.
Alle Kinder sind herzlich eingeladen und natürlich sind auch die Eltern willkommen. ...
geschrieben von Schulze

10.11.2008 - Abendvortrag zur Herrschaft der Schönburger im Stadtmuseum Aue
Aue. Alle Interessenten sind hiermit ganz herzlich am 14. Mai 2008 um 19.00 Uhr in das Museum der Stadt Aue zum fünften und damit letzten Teil der Vortragsreihe über die schönburgischen Herrschaften im Wandel der Zeit eingeladen. Dr. Michael Wetzel spricht an diesem Abend über die Geschichte des für unsere Region bedeutenden Adelsgeschlechtes im Zeitraum vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart.
Der Eintritt beträgt 1,60 EUR ; ermäßigt 1,00 EUR. ...
geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - Im Sommerhalbjahr wieder regelmäßige Führungen im Siebenschlehener
Schneeberg. Vom 3. Mai bis 4. Oktober werden im Technischen Museum
"Siebenschlehener Pochwerk" in Schneeberg-Neustädtel sonnabends um 9.30
Uhr wieder regelmäßig Führungen durchgeführt. Die Führung dauert ca. 1
Stunde und beinhaltet auch die Vorführung der Pochwerksanlage.

Während einer Wanderung auf dem Bergbaulehrpfad können noch viele der
erhalten gebliebenen Gebäude, Halden und Einrichtungen der
bergmännischen Wasserwirtschaft besichtigt werden. Eine geführte
Wanderung, die 10.30 Uhr ab dem Siebenschlehener Pochwerk beginnt,
bietet zudem noch Zutritt zu einigen ausgewählten Objekten. Die vier bis
fünfstündig dauernde geführte Wanderung ist kostenpflichtig und wird
ebenfalls jeden Sonnabend bis zum 4. Oktober 2008 angeboten.

Zum Deutschen Mühlentag am Pfingstmontag, den 12. Mai 2008, ist das
Technische Museum von 10 bis 17 Uhr geöffnet. ...
geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - Sonderausstellung "Die obererzgebirgische Eisenbahn"
Aue. Sonderausstellung "Die obererzgebirgische Eisenbahn" zum 150jährigen Bestehen der Eisenbahnstrecke Zwickau - Aue - Schwarzenberg

In diesem Jahr kann das 150jährige Jubiläum der von Zwickau über Aue nach
Schwarzenberg führenden Eisenbahnstrecke gefeiert werden. Nach entsprechenden Verhandlungen und Planungsarbeiten hatte der sächsische Landtag am 7. August 1855 den Bau der "Obererzgebirgischen Eisenbahn" genehmigt, die von Zwickau flussaufwärts durch das Muldental nach Aue, und von dort schwarzwasseraufwärts nach Schwarzenberg, führen sollte. Historisch korrekt wird diese Bahnlinie im sächsischen Eisenbahnnetz als Strecke Schwarzenberg - Zwickau (SZ) bezeichnet, weil ihre Kilometrierung in Schwarzenberg beginnt.
Nach knapp dreijähriger Bauzeit erfolgte am 11. Mai 1858 die feierliche Einweihung der Strecke. Den Festzug fuhr der Lokführer Neidhardt mit der Lokomotive "Hundert". Diese Lok war die hundertste in der Chemnitzer Lokomotivenfabrik Hartmann hergestellte Maschine und gehörte zur späteren
Gattung Il b. Am 15. Mai 1858 wurde der fahrplanmäßige Verkehr auf der neuen
Eisenbahnverbindung aufgenommen. Bau und Eröffnung der "Obererzgebirgischen
Eisenbahn" waren ein wesentlicher Beitrag, um das Erzgebirge mit seiner sich
rasch entwickelnden Industrie durch die Eisenbahn zu erschließen. Die Strecke erfuhr 1883 ab Schwarzenberg eine Weiterführung nach Johanngeorgenstadt und 1889 wurde auch Annaberg angeschlossen. Seit 1875 kreuzte im Bahnhof Aue die Eisenbahnstrecke Chemnitz - Adorf die "Obererzgebirgische Eisenbahn". Bis zur politischen Wende 1989 war diese hinsichtlich des Güter- und Personenverkehrs eine bedeutende Linie im sächsischen Eisenbahnnetz. Erfreulicherweise rollen auch gegenwärtig noch die modernen Triebwagen der "Erzgebirgsbahn" auf der 150 Jahre alten Eisenbahnstrecke.

Das Stadtmuseum Aue widmet eine am 08. März 2008 beginnende Sonderausstellung dieser verkehrsgeschichtlich, wie auch regionalgeschichtlich bedeutsamen Thematik. Damit werden die sich über das Jahr erstreckenden vielfältigen Aktivitäten und Veranstaltungen anlässlich des Streckenjubiläums eröffnet. Durch die großzügige Unterstützung von Institutionen und Einzelpersonen kann eine interessante und informative Exposition gezeigt werden. Leihgaben wurden vom Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde e. V. bzw. vom Eisenbahnmuseum Schwarzenberg, und vom durch seine wertvollen dokumentarischen Fotos überregional bekannten Lokführer im Ruhestand, Günter Meyer, wie auch dem Maler historischer Eisenbahnmotive,
Peter König zur Verfügung gestellt. Mit weiteren Leihgaben beteiligten sich zudem der Künstler Axel Dietz, das Vorstandsmitglied des VSE, Jürgen Fischer und andere Privatpersonen. Neben aufwändig gestalteten Text-Bild-Tafeln sind
alte Fahrpläne, Dienstvorschriften, Objekte des Betriebs- und Verkehrsdienstes und signaltechnische Exponate zu sehen. Neben sachlicher Dokumentation wird auf diese Weise auch ein Stück Eisenbahnnostalgie gestaltet. Fahrkartendrucker, Abfahrkelle, Zugschluss- und Weichenlaterne, Fahrkartenzange, Modelle der auf der Strecke eingesetzten Loks und Waggons sowie viele andere Sachzeugen der historischen Strecke und des auf ihr
stattgefundenen Zugdienstes werden sicher die Herzen der Eisenbahnfreunde
höher schlagen lassen. Bei so manchem Besucher wird die Sonderschau Erinnerungen an die Zeit der Dampflokomotiven, Schrankenposten und anderes wecken.
Die Sonderausstellung im Museum der Stadt Aue wird zu den regulären
Öffnungszeiten bis voraussichtlich 25. Mai 2008 zu sehen sein.
Für
Schulklassen und andere Interessentengruppen sind auf Voranmeldung spezielle
Führungen oder Vorträge zur Thematik möglich.

Öffnungszeiten Stadtmuseum

Dienstag - Freitag 10:00 Uhr - 12:00 Uhr und 13:00 Uhr - 18:00 Uhr
Samstag 10:00 - 18:00 Uhr
Sonntag 13:00 - 18.00 Uhr
Montag geschlossen ...
geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - Vortrag zur lokalen Eisenbahngeschichte
Aue. Zu einem sicher nicht nur die Freunde der Eisenbahn interessierenden Vortrag
lädt das kreisstädtische Museum am Mittwoch, dem 12. März 2008, recht
herzlich ein. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr. Museumsleiter Ralf
Petermann spricht an diesem Abend zum Thema "Eisenbahnknotenpunkt Aue".
Wissenswertes zur Historie des Bahnhofes sowie des Bahnbetriebswerkes Aue
steht im Mittelpunkt des Vortrages. Im Anschluss können Eisenbahnersenioren
zwanglos von eigenen Erlebnissen aus ihrer früheren Dienstzeit berichten.
Gelegenheit soll dabei auch zu einem zwanglosen, gemütlichen Beisammensein
gegeben sein.
Der Eintritt beträgt 1,60 EUR ; ermäßigt 1,00 EUR.
Für Veteranen der Eisenbahn ist der Eintritt frei. ...
geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - Ausstellung: "Posamenten- Handwerk und Mode"
Zschopau. Posamenten - immer weniger Leute wissen um die Historie und Moderne der traditionellen Handwerkskunst. Die Wanderausstellung "Posamenten - Handwerk und Mode" ist ein Mittel, um die kunstvollen und oft farbenprächtigen textilen Elemente ins rechte Licht zu rücken. Die Produktpalette reicht von Borten, Bändern, Bordüren und Quasten bis hin zu ihrer Verwendung als modisches Accessoires. Zu sehen gibt es diese in Verbindung mit vielen Informationen und Anwendungsbeispielen in der Präsentation vom 1.März bis 30.Juni 2008 in der Gelben Stube im Schloss Wildeck Zschopau.

Im Landkreis Annaberg gibt es heute noch neun kleine und mittelständische Unternehmen, die Posamenten mit moderner Technologie herstellen, aber auch noch die unverwüstlichen Maschinen mit ihrer alten Technik nutzen. Es ist ein traditioneller Industriezweig, der Funktionalität und Attraktivität vereint. Ein Teil der ehemals ausschließlich Posamenten herstellenden Betriebe passte sich den veränderten Kundenwünschen mit einem neuen Produktionsprofil an und stellt die klassische Posamente nur in begrenztem Umfang her.

Die Historie der Posamentenindustrie reicht bis in das 16. Jahrhundert In Annaberg gab es von 1879 bis 1908 ein amerikanisches Konsulat, das den umfangreichen Export der Posamenten vor Ort regelte. Sitz war in der jetzigen Landesversicherungsanstalt, Klosterstraße. In der Blütezeit der Posamentenindustrie im 19. Jahrhundert gab es hier über 100 Manufakturen und Handwerksbetriebe, die bis England, Kanada und in die USA verkauften.

Die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH gestaltete diese Wanderausstellung im Jahr 2005 im Rahmen des EU-Projektes (Interreg IIIC) "Ecotourism: Places and Traditions". Zu sehen war sie bisher in Annaberg.-Buchholz, auf den Greifensteinen, in Crimmitschau, Greiz und Scharfenstein. ...
geschrieben von Schulze

10.11.2008 - Sonderausstellung im Schneeberger Museum
Schneeberg. Ab dem 16. Februar 2008 zeigt das Schneeberger Museum für
bergmännische Volkskunst die Sonderausstellung "Die Tier- und Märchenwelt im Spielzeug aus Bad Kösen". Ergänzt wird diese Ausstellung von Tiermalerei des Hobbymalers Hartmut Diersche aus Reinsdorf (bei Zwickau). Die Sonderausstellung endet am 13. April 2008.

Am 28. Februar 2008, 19 Uhr findet ein Vortrag zur Problematik "Die Bedeutung des Filzteiches für den Bergbau und den Tourismus" im Siebenschlehener Pochwerk (Lindenauer Straße 22) statt. Der Referent ist Erhard Kühnel aus Bad Schlema.

Das Museum für bergmännische Volkskunst ist Dienstag bis Donnerstag, Samstag und Sonntag von 9.30 bis 17 Uhr, freitags 13 bis 17 Uhr geöffnet. ...
geschrieben von Schulze

10.11.2008 - Schneeberger Museum erhält einen Schnieber
Schneeberg. Im Vorfeld der Festlichkeiten zu 525 Jahre Stadtrecht
Bergstadt Schneeberg vor zwei Jahren erregte der Artikel "Eine Stadt im
Aufbruch" in der Zeitschrift "Willkommen im Erzgebirge" im Stadtrat
Aufsehen. Es ging um ein Missverständnis zu den in Schneeberg
geschlagenen Talern und seinen Teilmünzen. Die auf Fehlinterpretation
beruhende Kritik konnte schnell ausgeräumt werden; in Schneeberg
geprägte Taler, Halb- und Vierteltaler gehören zur Ausstattung unseres
Museums für bergmännische Volkskunst. Dabei übersah die Diskussion ein
wichtiges Desiderat in der lokalen Numismatik völlig.

Der lokalhistorisch bedeutende Schnieber, der Schneeberger Zinsgroschen,
um den sich die Auseinandersetzung der Bergstreittage 1496 und 1498
drehte, fehlte bisher als Beleg in der Sammlung des Museums. Diese Lücke
schließt nun der Schneeberger F.W. Volker Schmidt mit einer Leihgabe.
Er konnte ein solches seltenes Exemplar erwerben und stellt es dem
Museum zur Verfügung. Die Münze selbst ist ein unscheinbarer, kaum 2,5
g. schwerer Groschen der Zeit um 1500, aber eben doch eine rare Prägung
von hohem emotionalem Wert für die Schneeberger Stadt- und
Bergbaugeschichte. ...
geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - Willkommen auf Schloss Freudenstein
Erster Akt für stufenweise Eröffnung vollzogen - Feierliche Schlüsselübergabe an die künftigen Nutzer

Freiberg. Mit Nachbildungen des so genannten Willkommen, einem Trinkhumpen in Schlüsselform, mit dem in der Zeit Herzog Heinrich des Frommen die Gäste auf Schloss Freudenstein begrüßt worden sind, übergab Freibergs
Stadtoberhaupt und "Schlossherrin" Dr. Uta Rensch auf der Festveranstaltung am 17. Januar 2008 den angehenden Nutzern des geschichtsträchtigen Hauses symbolisch den Schlüssel für ihre künftige Heimstätte. Damit vollzog sie gemeinsam mit Sachsens Ministerpräsidenten Prof. Georg Milbradt im Beisein von rund 300 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur den ersten Akt für die stufenweise Öffnung des Schlosses und gab den Weg frei für den Einzug zweier Sammlungen von Weltruf, die noch vor Jahresende hier ihre Türen öffnen werden: Während das Sächsische Staatsarchiv/ Bergarchiv Freiberg als einmaliges Zentrum der Montangeschichte künftig im Schloss historisches Kulturgut aus sechs Jahrhunderten sächsischer Bergbaugeschichte archivieren und präsentieren wird, zeigt die TU Bergakademie Freiberg auf Freudenstein zukünftig die weltgrößte Mineralienschau.

"Mit der Schlüsselübergabe nähert sich ein enormer Arbeitsaufwand seinem
Ende. Ein langjähriger, städtebaulicher Missstand wurde beseitigt, ein
wertvolles Denkmal gerettet und nun einer neuen, modernen Bestimmung
zugeführt. Wir verbinden mit diesem Tag die Hoffnung, Freiberg regional
und überregional als touristischen Anziehungspunkt weiter zu etablieren und
erwarten uns gleichzeitig Synergieeffekte für unsere Stadt als
Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort", betonte das Stadtoberhaupt zum Festakt. Sie dankte allen, die dazu beigetragen haben, dass das Sanierungsvorhaben in nur 3,5 Jahren absolviert werden konnte, aber auch den Freiberger Bürgern, "die mit ungebrochenem Interesse und wachsendem Stolz auf ihr schönes Schloss für die ideelle Unterstützung gesorgt haben."

"Mit dem prächtig sanierten Schloss Freudenstein erstrahlt Freiberg in
neuem Glanz. Darüber hinaus wird das Schloss mit der bedeutenden
Mineralienschau der Bergakademie Weltruf erlangen. Außerdem ist dieses
Schloss eine ideale Kulisse für das Bergarchiv: Wer sich für die
sächsische Bergbaugeschichte interessiert, kommt am Schloss Freudenstein künftig nicht mehr vorbei. Für Sachsen sowie insbesondere für Freiberg und die künftigen Nutzer des Schlosses ist heute ein großartiger Tag", sagte
Ministerpräsident Georg Milbradt. Der Freistaat Sachsen hat die Sanierung
des Schlosses Freudenstein mit rund 3,9 Millionen Euro unterstützt.

"Undenkbar wäre das Projekt ohne die großzügige Unterstützung durch die
Europäische Union und ohne die Unterstützung durch Bund und Land, die das
Projekt im Rahmen der Programme Städtebauliche Erneuerung und
Städtebaulicher Denkmalschutz kofinanzierten", erinnerte Dr. Uta Rensch.
Sie lobte auch "die gute Kooperation zwischen Land und Stadt sowie die
beispielhafte Zusammenarbeit verschiedener sächsischer Ministerien", die
entscheidend zum Erfolg des Sanierungsvorhabens beigetragen haben."

Sachsens Innenminister Dr. Albrecht Buttolo: "Mit dem prächtigen Schloss
im Herzen der Altstadt, dessen Wurzeln bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen,
hofft Freiberg zu Recht überregional als touristischer Anziehungspunkt,
aber auch als Wirtschaftsstandort noch attraktiver zu werden. In den Bau
flossen insgesamt rund 35 Millionen Euro. Gefördert von Bund und Land
sowie mit Zuwendungen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
musste die Stadt einen Eigenanteil von etwa 6,5 Millionen Euro aufbringen.
Beispielhaft war bei dem Projekt "Sanierung des Schlosses Freudenstein"
die Zusammenarbeit dreier sächsischer Ministerien: des Innenministeriums, des
Ministeriums für Wissenschaft und Kunst sowie des Finanzministeriums. Dank
all dieser Partner sowie aller am Bau Beteiligten sind Freiberg und die
Region nicht nur um ein touristisches Highlight reicher, sondern wird hier
künftig in idealer Form Wirtschaft mit Wissenschaft, Kultur und Forschung
verbunden."

Seit dem Sanierungsbeginn am Schlosses sind auf der größten Baustelle
Freibergs 14.000 laufende Meter Holzbalken der alten Speicherkonstruktion
zurück gebaut, 4300 Kubikmeter Beton gegossen, 400 Tonnen Stahl verbaut
und mehr als 1000 Planzeichnungen von Bestandsaufnahmen bis zur
Ausführungsplanung angefertigt worden. Außerdem wurde eine rund 1500
Quadratmeter große Freifläche mit etwa 29.500 Einzelfunden archäologisch
untersucht.

Bergarchiv Freiberg öffnet im Mai
Das Bergarchiv Freiberg, dessen Eröffnung im Schloss im Mai geplant ist,
verwahrt als eine der fünf Abteilungen des Sächsischen Staatsarchivs die
schriftliche Überlieferung der Sächsischen Bergverwaltungen und vieler
Montan- und Bergbaubetriebe auf dem Gebiet des heutigen Sachsens. Das
älteste Dokument, ein Schöppenstuhlspruch, stammt aus dem Jahr 1477, das
jüngste aus den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts. Insgesamt lagern in den
Magazinen des Bergarchivs 4.500 Laufmeter Akten, 65.000 Karten und Pläne,
25.000 Fotografien und in einer Spezialbibliothek 19.000 z. T. wertvolle
historische Bücher zum sächsischen Bergbau. Mit diesen Unterlagen ist das
Bergarchiv Freiberg eines der bedeutendsten Bergbauarchive Mitteleuropas.
Die Unterlagen stehen allen Bürgerinnen und Bürgern zur Einsichtnahme zur
Verfügung, vor allem aber Wissenschaftlern und Forschern, wie auch der
öffentlichen Verwaltung und der Wirtschaft. Der Doppelaufgabe, die
Unterlagen einerseits sicher zu verwahren und zu erhalten und andererseits
allen Interessenten zugänglich zu machen, kann das Bergarchiv im
umgebauten Schloss Freudenstein sehr viel besser als bisher gerecht werden. Dort stehen dann rund 2.000 Quadratmeter modernste Magazinflächen zur Verfügung
sowie ein großzügiger Lesesaal und ein Ausstellungsbereich, in dem die
"Schätze" des Bergarchivs Besuchern präsentiert werden können.

Mineralienschau ab Herbst zu sehen
Auf eine mineralogische Weltreise werden die Besucher von ?terra mineralia?
mitgenommen, die im Herbst 2008 im Schloss Freudenstein ihre Pforten
öffnet. Im "Langen Haus" sind dann die Glanzstücke der einzigartigen
Mineralienstiftung zu sehen, die Frau Dr. Erika Pohl-Ströher der TU
Bergakademie Freiberg als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt hat. Mit
diesem Stiftungsbestand werden die bedeutenden Geowissenschaftlichen
Sammlungen der Freiberger Alma Mater um Exponate aus aller Welt von
einzigartiger Qualität bereichert.
Die Besucher werden von Fundort zu Fundort geführt und wie bei einer
Weltreise lernen sie in den einzelnen Sälen des Schlosses Minerale der
Kontinente kennen. Zu den Glanzlichtern der Ausstellung gehört dann die
Schatzkammer. Sie präsentiert in einem Renaissance-Gewölbe die schönsten
und größten Stufen der Sammlung.
Die Universität setzt neben der sinnlichen Wahrnehmung und der Neugierde
der Besucher auch auf deren wissenschaftliches und fachliches Interesse.
Sie bietet sowohl Kindern und Jugendlichen als auch Sammlern, Touristen
und Gästen aus aller Welt die Faszination der Minerale. Zugleich richtet sich
"terra mineralia" an Studenten und Wissenschaftler, die hier neue
Forschungsmöglichkeiten erhalten.

Schlossgaststätte nächste Etappe
Bis Ende dieses Jahres wird das Schloss damit vollständig seiner
Bestimmung übergeben sein: Zunächst wird die Schlossgaststätte zum Osterfest
eröffnet.
Dem schließt sich die Einweihung des neuen Sitzes des Bergarchivs am 16.
Mai an. Die Mineraliensammlung "Terra Mineralia" wird die
Veranstaltungsfolge im Herbst komplettieren. Ihre Eröffnung ist für den
18.Oktober vorgesehen. ...
geschrieben von echterzgebirge

21.01.2008 - Großer Tag für Schloss Freudenstein
Freiberg. Erster Akt für stufenweise Eröffnung am 17. Januar 2008 - Tage der offnen Tür mit Führungen und Vorträgen am 18. und 19. Januar

Der Sanierungsabschluss von Schloss Freudenstein in Freiberg wird am 17.
Januar mit der feierlichen Schlüsselübergabe an die TU Bergakademie
Freiberg und dem Sächsischen Staatsarchiv/ Bergarchiv Freiberg - die
beiden künftigen Hauptnutzer begangen. An dieser Festveranstaltung wird neben
rund 300 geladenen Gästen auch der sächsische Ministerpräsident Prof. Georg
Milbradt teilnehmen.
Vollzogen wird der erste Akt für die stufenweise Öffnung des Schlosses
durch Freibergs Oberbürgermeisterin und "Schlossherrin" Dr. Uta Rensch,
die den angehenden Nutzern des geschichtsträchtigen Hauses die symbolischen
Schlüssel für ihre künftigen Räume überreichen wird.
Damit ist der Weg frei für den Einzug zweier Sammlungen von Weltruf ins
Schloss. Während das Bergarchiv als einmaliges Zentrum der Montangeschichte
historisches Kulturgut aus sechs Jahrhunderten sächsischer Bergbaugeschichte archiviert und präsentiert, wird die Universität im Schloss die zukünftig weltgrößte Mineralienschau zeigen.

Tage der offenen Tür
Noch bevor die Sammlungen Einzug halten, kann das Schloss besichtigt werden. Denn die Schlosstore öffnen sich am 18. und 19. Januar jeweils von 9 bis 16 Uhr für alle Interessenten. Hier kann das Schloss in den zum Rundgang geöffneten Räumen selbst oder mit einer fachmännischen Führung erkundet werden. Die Nutzer laden zu kleineren Präsentationen ein.
Außerdem wird am 18. Januar, 17 Uhr der erste Vortragsabend stattfinden: Dem Thema "Die Teile - Das Ganze" widmet sich Architekt Martin Fröhlich, der den
europaweiten Architektenwettbewerb für die Sanierung Freudensteins gewonnen
hatte. Anschließend referiert Dr. Thomas Westphalen vom Landesamt für
Archäologie Dresden unter dem Motto "Die Burg unter dem Schloss" über die
bei den Ausgrabungen im Schlosshof erlangten Erkenntnisse. Prof. Klaus
Manger vom Institut für Germanistische Literaturwissenschaft Jena widmet
sich dem Thema "Wer nicht sammelt, der zerstreut". Im Anschluss an die
Vorträge, die im Saal Europa (im Langen Haus) gehalten werden, gibt es die
Möglichkeit, mit den Referenten ins Gespräch zu kommen. Allerdings muss
jetzt schon darauf hingewiesen werden, dass die Anzahl der Sitzplätze
begrenzt ist.

Wie geht es weiter?
Bis Ende 2008 wird das Schloss vollständig seiner Bestimmung übergeben
sein: Zunächst wird die Schlossgaststätte zum Osterfest eröffnet. Dem
schließt sich die Einweihung des neuen Sitzes des Bergarchivs am 16. Mai
an. Die Mineraliensammlung "Terra Mineralia" wird die Veranstaltungsfolge
im Herbst komplettieren. Ihre Eröffnung ist für den 18. Oktober
vorgesehen. ...
geschrieben von echterzgebirge


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