Nachrichten aus dem Erzgebirge
24.09.2007 - Weltklasse-Pantomime in Marienberg
MARIENBERG. „Time To Celebrate“ (Zeit zum Feiern) heißt es am 2. Oktober 2007 in
der Marienberger Stadthalle: im Rahmen seiner Europa-Tournee wird der spanische Pantomime Carlos Martínez sein 25-jähriges Bühnenjubiläum zusammen mit dem Marienberger Publikum feiern. Das Programm beginnt um 20 Uhr, die Türen zur Stadthalle sind bereits ab 19:30 Uhr geöffnet.
Auch in seinem Jubiläumsprogramm wird uns der temperamentvolle Mime mit Fingerspitzengefühl auf eine leidenschaftliche Reise in die Stille mitnehmen: er zeigt die Bedeutung unscheinbarer Begegnungen auf, in dem sich der Besucher plötzlich selbst entdeckt oder lässt mit knappen Andeutungen ganze Dramen in den Köpfen der Zuschauer abspielen.
Der erste Programmteil ist ganz dem Jubiläum gewidmet: Martínez entscheidet jeden Abend neu, welche kostbaren Juwelen er aus seiner stummen Geschichtensammlung präsentiert. So entsteht ein einmaliger Mix aus seinen bekanntesten Stücken. Die zweite Hälfte der Voranstellung wird sich um das Thema „Zeit“ drehen, indem Martínez seine Gäste auf einen humorvoll-tragischen Weg über unser eigenes Menschensein in einer Zeit der Eile begleitet – und er verspricht: „Angesichts der Eigentümlichkeiten der menschlichen Natur werden sie lachen und weinen können!“
Bereits vor drei Jahren füllte er die Chemnitzer Stadthalle bis auf den letzten Platz und verzauberte sein Publikum, in dem er aus den gewöhnlichen Dingen des Lebens außergewöhnliche Bühnenstücke machte. In der südsächsischen Bergstadt wird er nun einmal mehr die Vorstellungskraft seiner Zuschauer neu beleben.
Der Künstler selbst wurde 1955 im spanischen Asurien geboren, wo er schon in früher Jugend seine Leidenschaft zum Theater entdeckt. Seit 1982 reist er mit seinen zeitgenössischen Werken, die Temperament und Finesse verbinden, rund um den Globus. Nicht nur für sein Menschenrechtsprogramm „Human Rights“, welches er u.a. vor Bundespräsident Köhler aufführte, erhielt er bisweilen zahlreiche namhafte
internationale Preise.
Karten für die Vorstellung in Marienberg gibt es im Vorverkauf in den Buchhandlungen „my bookstore“ in Marienberg und Olbernhau, unter der kostenfreien Rufnummer (0800) 2824777 oder im Internet unter www.reservix.de.
Für Familien bietet der Veranstalter ein spezielles Sonderpreis-Ticket an: für 29,- Euro
können zwei Eltern oder Großeltern mit beliebig vielen eigenen Kindern/Enkeln bis 14
Jahre die Show genießen. Reguläre Karten gibt es im Vorverkauf ab 9 Euro (ermäßigt) bzw. 12 Euro.
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geschrieben von echterzgebirge
17.09.2007 - Website Award Sachsen 2007Sachsen. Noch bis 15.Oktober läuft die Anmeldefrist für den Website Award Sachsen 2007. Der Wettbewerb wird von drei sächsischen Kompetenzzentren für elektronischen Geschäftsverkehr initiiert. Prämiert werden die besten Webauftritte kleiner und mittlerer Unternehmen im Freistaat Sachsen. Sie sollen anderen Unternehmen als Praxisbeispiel und Anregung dienen.
Der Landessieger vetritt den Freistaat Sachsen anschließend in der Endrunde des Bundeswettbewerbes NEG Website Award 2007, der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert wird.
Nähere Informationen unter
http://sachsen.website-award.net ...
geschrieben von S.Schulze
17.09.2007 - Kooperationsbörse Zulieferindustrie
Marienberg/ Erzgebirge. „Informieren, Kontaktieren, Kooperieren“ – am 19. September wird die Stadthalle Marienberg von 10 bis 16 Uhr mit der „Kooperationsbörse Zulieferindustrie Erzgebirge 2007“ zum Kommunikationsmarktplatz. Diese reine Fachveranstaltung ist ein Kooperationsprojekt des Regionalmanagements, vertreten durch die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH, sowie der Industrie- und Handelskammer Südwestsachsen(Geschäftsstellen Annaberg und Freiberg).
Wie in den beiden vergangenen Jahren in Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg haben 60 Unternehmen aus allen Teilen des Erzgebirges ihre Teilnahme an dieser 3. Kooperationsbörse zugesagt und werden mit einem Informationsstand vertreten sein. An diesem Tag geht es für die Unternehmer darum, sich gegenseitig kennen zu lernen, auszutauschen und sinnvolle effektive Möglichkeiten zur Kooperation und gemeinsame Wege zu finden.
Kooperationen und Netzwerke der erzgebirgischen Zulieferer sind wichtig, um Arbeitspotentiale in der Region zu halten beziehungsweise um welche zu generieren und damit auch eventuelle neue Märkte zu erschließen. Mit 77 Industriearbeitsplätzen pro 1000 Einwohner (im sächsischen Durchschnitt sind es 65) verbucht das Erzgebirge die höchste Industriedichte in Sachsen. Das Besondere daran ist: Diese hohe Dichte setzt sich vor allem aus vielen kleinen und Kleinstunternehmen zusammen. Für sie ist es effektiv zu kooperieren. „Netzwerke spiegeln sich wider in der gesamten Wertschöpfungskette von der Technologie- und Produktentwicklung über Materialeinkauf und Vertrieb bis hin zur Lehrlingsausbildung“, erklärt Matthias Lißke, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH. Die regionsinterne Vernetzung der Firmen verstärkt außerdem die Wahrnehmung der Branche von außen. Deshalb ist es vorprogrammiert, dass aus dieser eintägigen Fachveranstaltung heraus viele einzelne Aktivitäten entstehen.
Im Mittelpunkt der Kooperationsbörse steht die Kommunikation zwischen den Unternehmern – zwischen Ausstellern und Besuchern. „Viele Unternehmen der Erzgebirgsregion haben zwar momentan volle Auftragsbücher, doch gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, nicht mit Kommunikation zu sparen“, so Lißke.
3.500 Unternehmen aus ganz Sachsen und darüber hinaus sind zum Besuch der Kooperationsbörse durch die IHK eingeladen. Sie haben die Chance zusätzlich das Veranstaltungsforum mit den Workshopthemen „Kunststofftechnologie für den Mittelstand“ und „Plasmapolieren – eine neue Möglichkeit zur Bearbeitung metallischer Oberflächen“ wahrzunehmen. Zusätzlich findet ein Finanzierungsforum „Mittelstandsfinanzierung und Rating“ in Kooperation mit der Sparkasse Mittleres Erzgebirge statt. Schüler der Stadt Marienberg sind eingeladen in der letzten Stunde der Börse von 15 bis 16 Uhr sich vor Ort über die Branchen zu informieren.
Schirmherr der Veranstaltung ist Thomas Jurk, Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit.
Informationen unter www.echt-erzgebirge.de und www.chemnitz.ihk24.de
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geschrieben von S.Schulze
10.11.2008 - 2000.Teilnehmer am Orientierungskurs
Annaberg-Buchholz. Lutz Dietel heißt der 2000. Teilnehmer des Orientierungskurses im GDZ im Rahmen der Existenzgründerkette Erzgebirge. Der Hochschulabsolvent mit dem Abschluss als Diplom-Ingenieur für Energietechnik ist Teilnehmer des 79. Kurses, der nunmehr seit zehn Jahren erfolgreich angeboten wird. ?Das Seminar ist gut, um einen Einblick zu bekommen, was alles auf einen mit einer Existenzgründung zukommt?, so Dietel. Nach dem Studium an der TU Dresden zog es den Schmalzgruber zurück ins Erzgebirge: ? Als Erzgebirger ist man eben bodenständig und heimatverbunden. Ein Wegzug nach dem Studium stand für mich nie zur Debatte.?
Das Orientierungsseminar steht am Anfang der Existenzgründerkette Erzgebirge - einer Reihe von Kursen und Veranstaltungen, die Existenzgründer vom Anfang der Gründung bis zum festen Bestehen des Unternehmens auf dem Markt begleiten. Als einen guten Startpunkt der Unternehmensgründung sieht auch der 37-jährige Energietechniker das Seminar: ?Hier bekomme ich Tipps für meine anstehende Selbstständigkeit und erfahre auch, welche Stellen ich bis dahin noch anlaufen muss.?
?Die große Nachfrage am Orientierungsseminar der Existenzgründerkette Erzgebirge begründet sich darin, dass zu jedem Thema spezialisierte kompetente Referenten auftreten?, erklärt Matthias Lißke, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH. Innerhalb einer Woche geben sie den potentiellen Existenzgründern einen Einblick in die Chancen und Risiken einer Unternehmensgründung. Dabei werden die wichtigsten Aufgabenfelder wie Unternehmenskonzeption und Unternehmensplanung, Unternehmerpersönlichkeit, Steuern und Betriebswirtschaft, Rechtsfragen und Versicherungen sowie Marketing vorgestellt. Eine Vertiefung erfolgt in den weiteren Angeboten der Existenzgründerkette Erzgebirge. 60 Prozent der Kursteilnehmer gründeten bisher ihr eigenes Unternehmen.
Ziel des Kurses ist es auch, denjenigen, die letztlich nicht gründen plausibel zu machen, dass ihre Idee und ihr Konzept momentan nicht tragfähig sind. So wurde so mancher Gründungswillige bereits vor Schaden bewahrt. ...
geschrieben von Presse
06.09.2007 - 1. Gewerbeschau Schönheide vom 07. - 09.09.07Schönheide. Der Gewerbeverein Schönheide führt in diesem Jahr mit Unterstützung der Gemeinde Schönheide, der IHK Südwestsachsen Annaberg-Buchholz, der Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz, der Handwerkskammer Chemnitz und vielen fleißigen Helfern die
1. Gewerbeschau mit Tourismus- und Ausbildungsbörse vom 07. – 09.09.2007 im Eisstadion von Schönheide durch.
Hier werden Sie Gewerbetreibende, Handwerker, kleine und größere Unternehmen aller Bereiche über Neuheiten Ihrer Fachgebiete und Tätigkeitsbereiche informieren. Die Leistungskraft der Unternehmen in der Region ist hoch – davon sind Sie nach einem Besuch der Veranstaltung sicher überzeugt.
Schüler werden zu Facharbeitern oder auf höheren Schulen ausgebildet, um in der Perspektive die Stützen und Leistungsträger der Unternehmen zu sein. Deshalb soll im Rahmen der Ausbildungsbörse gezeigt werden, was in den Unternehmen der Region möglich ist und wo deren Stärken liegen – ein wichtiger Beitrag zur regionalen Berufsorientierung.
Die Veranstaltung wird mit einem ansprechenden Rahmenprogramm und vielen kulturellen Darbietungen gestaltet. Außerdem werden mehrere tschechische Aussteller aus der Grenzregion erwartet, die Ihr Können und Wissen sowie Ihre Kultur präsentieren wollen.
Weitere Infos:
http://www.gewerbeverein-schoenheide.de
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geschrieben von echterzgebirge
06.09.2007 - Fränkischer Partnerlandkreis besucht AnnabergAnnaberg-Buchholz. Am kommenden Freitag, dem 07. September, wird der Landrat des Landkreises Nürnberger Land, Helmut Reich, mit Kreisräten und Vertretern der fränkischen Landkreisverwaltung den Partnerlandkreis Annaberg besuchen.
Auf dem zweitägigen Besuchsprogramm stehen u.a. eine Stippvisite im Erzgebirgsklinikum Annaberg, ein Vororttermin mit Sportlern in der Eliteschule des Wintersports Oberwiesenthal und ein Zusammentreffen mit Annaberger Kreisräten, Bürgermeistern sowie Geschäftsführern von Landkreisgesellschaften.
- Die Landkreise Annaberg und Nürnberger Land unterhalten seit 1990 vertraglich besiegelte partnerschaftliche Beziehungen. Im kommenden Jahr stehen im Nürnberger Land Landratswahlen und Wahlen zu einem neuen Kreistag an.-
Im Rahmen der Begegnung mit den fränkischen Gästen am Freitag Abend wird der Landrat des Landkreises Annaberg, Jürgen Förster, die Sieger und Platzierten des Kreiswettbewerbes um den Titel „Unser Dorf hat Zukunft“ bekanntgeben und auszeichnen. Neben einer Urkunde erhalten die am Wettbewerb beteiligten Dörfer eine Urkunde und Geldprämien. Das Siegerdorf und der Zweitplatzierte aus dem Landkreis Annaberg qualifizieren sich für den Bezirkswettbewerb um den begehrten Titel des schönsten Dorfes im Regierungsbezirk Chemnitz.
Dörfer (Gemeinden bzw. Ortsteile) bis 3.000 Einwohner waren aufgefordert sich am Wettbewerb zu beteiligen. 8 Dörfer hatten am Kreiswettbewerb teilgenommen:
Arnsfeld, Tannenberg, Walthersdorf, Frohnau, Cunersdorf, Geyersdorf, Herold und Königswalde.
Die Bewerber-Dörfer wurden von einer eigens berufenen Bewertungskommission begutachtet.
Die Bewertungskommission, die aus 4 Mitarbeitern des Landratsamtes sowie einem Mitarbeiter des Landwirtschaftsamtes Zwönitz und dem ehrenamtlichen Denkmalwart des Landkreises besteht, hat die teilnehmenden Dörfer bewertet.
In die Bewertung wurden nachfolgende Faktoren mit einbezogen:
Entwicklungskonzepte
Wirtschaftliche Entwicklung und Initiativen
Soziale und kulturelle Aktivitäten
Baugestaltung und -entwicklung
Grüngestaltung und Siedlungsökologie
Das Dorf in der Landschaft
Der Landkreis Annaberg konnte in den zurückliegenden Jahren mit seinen Kreissiegern sehr erfolgreich an Landes-, Bundes- und sogar Europawettbewerben teilnehmen.
Bisher vertraten die Gemeinden Mildenau (Kreissieger 1992 und 1998, 1. Platz im Regierungsbezirk Chemnitz 1993 sowie Preisträger Europ. Dorferneuerungspreis 1994), Steinbach (Kreissieger 1994, Sieger im Regierungsbezirk Chemnitz 1994, Sieger im Landeswettbewerb – Schönstes Dorf Sachsens 1995 sowie 2. Platz beim Bundeswettbewerb 1995), Königswalde (Kreissieger 1996 und 2004, 3. Platz im Regierungsbezirk Chemnitz 1996 sowie Sonderpreis beim Landeswettbewerb 1996/1997) und die Gemeinde Tannenberg (Kreissieger 2001) sehr erfolgreich den Landkreis Annaberg zu Landes-, Bundes- und Europaausscheiden des Wettbewerbes.
Vertreter der Medien sind sehr herzlich eingeladen, den Besuch der fränkischen Gäste zu begleiten und am Partnerschaftsabend - incl. der Auszeichnungsveranstaltung –
am Freitag, dem 07. September, 20:00 Uhr, im Hotel „Birkenhof“ in Oberwiesenthal
teilzunehmen.
Das vollständige Besuchsprogramm erhalten sie
hier.
Weitere Informationen zum Landkreis Nürnberger Land unter:
www.nuernberger-land.de
www.standort.nuernberger-land.de
www.frankenalb.de ...
geschrieben von echterzgebirge
10.11.2008 - Einkaufen in Marienberg wird belohnt
MARIENBERG. Einkaufen und Genießen in der historischen Marienberger Innenstadtmacht ab sofort noch mehr Spaß: denn Händler und Gastronomen belohnen die Treueihrer Kunden ab dem 4. September mit Bonuspunkten, die in wertvolle Prämieneingetauscht werden können.
Die Initiatoren des neuen Bonusprogramms mit dem Namen ?Mein Marienberg? sindder Bastel- und Bürobedarfshändler Schönau, die Buchhandlung ?my bookstore? unddas Café Eisbär.
Durch die Aktion sollen die Marienberger und ihre Gäste verstärkt dazu angeregtwerden, in Marienberg einzukaufen und ?ihre? Stadt mit ihren Geschäften ganz neu zuentdecken. Dabei können und sollen nach und nach weitere Geschäfte und Restaurantsam Programm teilnehmen.
Für die Kunden ist eine Beteiligung kostenlos und unverbindlich: sie müssen lediglichbei einer der teilnehmenden Firmen ihre kostenlose Punkte-Sammelkarte abholen undschon geht?s los ? pro volle 5 Euro Einkaufswert gibt es ein Punkt gratis dazu. Undschon ab 10 Punkten gibt es die ersten Sachprämien einzutauschen. DerPrämienkatalog unterdessen ist voll gespickt mit attraktiven Sachwerten, vom leckerenEisbecher über Büro- und Bastelbedarf bis hin zur BahnCard. Er kann unter www.mein-marienberg.de[/url] eingesehen werden. Unter dieser Internetadresse sind auch alleweiteren Informationen zum Bonusprogramm abrufbar. ...
geschrieben von echterzgebirge
07.04.2008 - Wanderausstellung ?einfallsREICH!? im GDZ
Annaberg-Buchholz. Die Wanderausstellung ?einfallsREICH ? Sachsen!? gastiert vom 10. bis 17. September 2007 im Gründer- und Dienstleistungszentrum Annaberg. Sie zeigt neben den fünf Gewinnern weitere 20 herausragende Bewerbungen um den 14. Innovationspreis des Freistaates Sachsen. 72 kleine und mittlere Unternehmen und Institutionen aus Sachsen bewarben sich um den Preis, elf davon aus dem Erzgebirge.
Zu sehen gibt es in der Ausstellung unter anderem die fünf Gewinnerfirmen - die 3D-Micromac AG aus Chemnitz (High End-Lasersysteme zur Mikrobearbeitung), die Roth & Rau AG aus Hohenstein-Ernstthal (Anlagen zur Beschichtung von Solarzellen), die Görlitzer CyTecs GmbH (Cyscope/ weltweit erstes mobil einsetzbare Mikroskop für die Schnelldiagnostik, z.B. Malaria), die Chemnitzer KIESELSTEIN Group (Ziehschältechnologie für die Herstellung von Draht) sowie die Heimann Sensor GmbH aus Dresden (miniaturisiertes Thermopile-Sensor für die berührungslose Erfassung von Oberflächentemperaturen).
Das Erzgebirge sowie das Land Sachsen insgesamt ist für seine innovativen Köpfe seit Jahrhunderten bekannt. Und so ist es interessant zu sehen, mit welchen neuen Erfindungen sächsische Firmen, die bereits wirtschaftlich am Markt erfolgreich sind, die weltweite Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Der 14. Sächsische Innovationspreis wurde am 24.Mai 2007 durch Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk verliehen.
Nähere Informationen zum Innovationspreis und den Bewerbern unter www.einfallsReich-Sachsen.de. ...
geschrieben von Schulze
31.08.2007 - Feldtest „Sächsischer Gewerbeenergiepass“
Dresden. Der Startschuss zum Feldtest des Sächsischen Gewerbeenergiepasses fiel vergangenen Montag in Dresden. Nach dem Abschluss des Feldtestes wird der Gewerbeenergiepass im kommenden Jahr dann in die sachsenweite Anwendung gehen. Christian Micksch, Geschäftsführer der SAENA GmbH: "Der Sächsische Gewerbeenergiepass ist eine wichtige Unterstützung für Unternehmen, um ihre Energieeffizienz zu verbessern und die Betriebskosten zu senken."
Der Sächsische Gewerbeenergiepass ist ein bundesweit einzigartiges Zertifikat. Es garantiert einen qualitativ hochwertigen Standard für eine komplexe und umfassende Energieberatung. Erfahrene und speziell ausgebildete Gewerbeenergieberater zeigen den Unternehmen aus Industrie, Gewerbe und Handwerk Möglichkeiten zur Verbesserung der betrieblichen Energieeffizienz auf.
Ministerialrat Dehlinger vom Wirtschaftsministerium betonte in seinem Vortrag, dass die effiziente Nutzung von Energie sowohl ökonomisch als auch ökologisch und sozial vorteilhaft sei. Sie diene der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen ebenso wie einer nachhaltigen Energiewirtschaft.
Der Feldtest beginnt am 13. September 2007 mit 40 sächsischen Unternehmen. Durch den Feldtest sollen die Funktionstüchtigkeit des Instrumentes Gewerbeenergiepass nachgewiesen und seine Anwendung optimiert werden.
www.saena.de
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geschrieben von S.Schulze
27.08.2007 - Orientierungskurs startet im GDZ
Annaberg-Buchholz. Das nächste Orientierungsseminar für Existenzgründer Im Rahmen der Qualifizierungskette Erzgebirge startet am Montag, den 10. September 2007, 8.00 Uhr, im Gründer- und Dienstleistungszentrum GDZ in Annaberg-Buchholz.
Das Seminar gibt potentiellen Existenzgründern einen ersten Einblick in die Chancen und Risiken der Selbstständigkeit. Seminarinhalte sind Unternehmenskonzeption und –planung, Unternehmerpersönlichkeit, Steuern und Betriebswirtschaft, Rechtsfragen und Versicherungen sowie das Thema Marketing.
Noch sind Plätze für den fünftägigen Kurs frei, der fachliche Informationen rund um Unternehmensgründung von Experten bietet.
Das kostenfreie Seminar richtet sich an Leute, die eine Unternehmensidee haben und sich mit dem Gedanken tragen, eine eigene Existenz zu gründen. Interessenten melden sich bitte telefonisch an bei der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH unter 03733 145 119 oder per Email hillig@wfe-erzgebirge.de.
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geschrieben von S.Schulze
07.08.2007 - Informationsveranstaltung „Zurück in den Beruf“
Annaberg-Buchholz.
Am Dienstag, den 21. August 2007, findet um 09.30 Uhr in der Agentur für Arbeit
in Annaberg-Buchholz, Paulus-Jenisius-Straße 43, die nächste Informationsveranstaltung für Berufsrückkehrerinnen und Berufsrückkehrer statt.
Für den Wiedereinstieg in das Berufsleben nach einer Familienpause oder der Pflege von Angehörigen erhalten Sie Informationen zur Meldung bei der Agentur für Arbeit, zur Arbeitsmarktsituation, zum Bewerbungstraining, zu Fortbildungsmöglichkeiten sowie über Fördervoraussetzungen
und -möglichkeiten von der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz, Eva Wintermann.
Die Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die nächste Informationsveranstaltung in Annaberg-Buchholz findet am 13.11.2007 statt.
Ihre Fragen beantwortet Eva Wintermann unter der Telefonnummer: 03733 133-4790 oder Annaberg-Buchholz.BCA@arbeitsagentur.de.
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geschrieben von echterzgebirge
30.07.2007 - Technische Möglichkeiten spielend nutzen
Grünhainichen. Seit 1991 stellt die Erzi Qualitätsprodukte aus Holz GmbH in Grünhainichen Spielwaren her. Klassisches Holzspielzeug, wie Kaufläden oder Puppenstuben, Sport- und Balanceartikel sowie eigene Gesellschaftsspiele bilden das Sortiment. Der Eigenproduktionsanteil liegt bei etwa 90 Prozent, der Exportanteil beträgt 35 Prozent. In Saisonzeiten wird der Personalbestand von 45 Mitarbeitern aufgestockt.
Um die Vielfalt der Geschäftsabläufe abzubilden, setzt Erzi die Unternehmenssoftware Deleco der Delta Barth Systemhaus GmbH aus Limbach-Oberfrohna ein. Besondere Ansprüche werden an Kalkulation und Planung gestellt. Vertriebsleiter Stumm: „Wir arbeiten mit dem Naturstoff Holz. 100 Prozent Material ergeben nie 100 Prozent Erzeugnisse. Wir müssen mit 10 bis 20 Prozent Verschnitt kalkulieren.“ Auch wird das insgesamt etwa 850 Artikel umfassende Sortiment bevorratet. Zur Vereinfachung der Kommissionierung setzt man auf mobile Datenerfassung. Mittels Handscannern werden Material- bzw. Warenbewegungen im Lager erfasst.
Ebenfalls in Zusammenarbeit mit der Software-Firma entstand 2002 das Erzi Onlineorder System (EOS), ein automatisiertes Händler-Warenbestellsystem im Internet. Der gesamte Artikelkatalog ist online hinterlegt. Was die automatisierte Bestellabwicklung betrifft, war Erzi eines der ersten Unternehmen der Branche, das sich diesen Vorteil zu Nutze machte. Vertriebsleiter Bernd Stumm hat bereits sein nächstes Ass aus dem Ärmel geschüttelt: „Seit Juli haben wir auch einen Webshop für Privatkunden freigeschaltet.“ Warenbewegungen im Lager werden stündlich mit den Online-Shops abgeglichen. Dies hat zur Folge, dass bestimmte Artikel automatisch nicht mehr im Webshop verfügbar sind, wenn ein gewisser Mindestbestand unterschritten wird. Umgekehrt zeigt das System natürlich auch an, welche Lagerbestände in Folge guter Verkäufe dringend aufgefüllt werden müssen.
Messeteilnahmen von New York bis Tokio und die Verfügbarkeit der Produktpalette rund um die Uhr im Internet sollen das weitere Wachstum von Erzi unterstützen. ...
geschrieben von S.Schulze
30.07.2007 - Lehrerakademie an Werkbank und im Future Truck
Annaberg-Buchholz. Zum dritten Mal fand vergangene Woche die Lehrerfortbildung „Regionale Wirtschaftsstrukturen/ Anforderungen in der Ausbildung“ statt. Organisiert von den Wirtschaftsförderungen der Erzgebirgskreise und des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft standen während der fünftägigen Weiterbildung u.a. die Themen Ausbildungswege, Berufschancen und Anregungen zur Förderung der Interessen bei Schülern im Mittelpunkt. Ziel dieser „Lehrerakademie“ ist es, die Kontakte zur regionalen Wirtschaft zu intensivieren.
Ein Höhepunkt der Weiterbildung war der Besuch des Creativ-Center der TU Chemnitz. Dort wie auch im Future-Truck – einem mobilen Lernzentrum – testeten die Lehrer ausgewählte Exponate, welche die Naturwissenschaften anschaulicher und erlebbarer machen.
Beim zweitägigen Betriebspraktikum in Unternehmen des oberen Erzgebirges ging es handfest zur Sache: Die Pädagogen verpackten Ersatzteile, löteten Leiterplatten, arbeiteten Spritzgussteile nach und montierten Ventilatoren. Heike Steinert war „Praktikantin“ bei Takata-Petri Sachsen GmbH in Elterlein:„Es war interessant, die Theorie, die wir vermitteln, in der Praxis zu sehen. Die internationale Verflechtung des Unternehmens war überwältigend!“, so die Pädagogin für Wirtschaft, Rechnungswesen und Verkäufer-Fachkunde am Institut für Ausbildung Jugendlicher gGmbH in Annaberg-Buchholz.
Über das große Entgegenkommen der Firmen und die Begeisterung bei den Teilnehmern freut sich Kerstin Hillig von der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH. Ihr Ziel ist es, Kontakte zwischen Unternehmen und Schulen zu vermitteln und die Zusammenarbeit weiter auszubauen. Viele ansässige Geschäftsführer hätten erkannt, dass die Zeit des Überangebotes an fähigen Ausbildungssuchenden erst einmal vorbei ist. Sie öffnen ihre Unternehmen nun verstärkt für Exkursionen, Praktika und Ferienarbeiten, um Schülern möglichst frühzeitig Orientierungshilfen hinsichtlich ihrer Berufswahl zu geben.
Viele positive Impulse und Anregungen wollen die Pädagogen nach den Sommerferien weitergeben. Bereits heute plant der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft die nächsten beiden Lehrerakademienim Winter und Sommer 2008. ...
geschrieben von S.Schulze
25.07.2007 - 17. Hollandfahrt Schneeberger Kinder startet
Schneeberg. 2007 organisiert die Stadtverwaltung Schneeberg in Zusammenarbeit mit der Stiftung Europa Kinderhilfe zum 17. Mal in Folge eine dreiwöchige Ferienreise von Kindern aus sozial schwächeren Familien der Bergstadt Schneeberg nach Holland.
Die Abreise der 29 Kinder erfolgt am 30. Juli in diesem Jahr wegen der Bauarbeiten auf dem Schneeberger Marktplatz zwischen 8:00 Uhr und 8:30 Uhr an der Bushaltestelle hinter der "Alten Wache" in Höhe der Volksbank. Wie immer werden die Kinder am Reisebus von den holländischen Begleitpersonen in Empfang genommen. Die Abfahrt ist für 8:30 Uhr vorgesehen.
Den Kindern stehen dann erlebnisreiche Wochen in niederländischen Gastfamilien bevor.
Am 17. August 2007 wird die Reisegruppe zwischen 18:30 Uhr und 19:00 Uhr im Stadtzentrum von Schneeberg an oben genannter Bushaltestelle zurück erwartet.
Die Finanzierung dieser Reise erfolgt auch in diesem Jahr größtenteils über Spenden.
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geschrieben von echterzgebirge
13.07.2007 - Geburtenknick schrumpft Abiturientenzahl
Annaberg-Buchholz. „Im Landkreis Annaberg sinkt die Anzahl der Abiturienten bis zum Schuljahr 2011/2012 gegenüber dem Schuljahr 2005/ 06 auf unter 50 Prozent“, bringt es Matthias Lißke, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Erzgebirge, auf den Punkt. Auf diese Auswirkungen des Geburtenknicks müsse bereits heute reagiert werden. Dramatisch weniger Abiturienten – was folgt, sind – überspitzt ausgedrückt - leere Hörsäle an Hochschulen und Universitäten und damit ein akuter Mangel an hoch qualifizierten Fach- und Führungskräften. So stellt der Geschäftsführer das demografische Szenario zum Ende der Wirtschaftswoche der Elfklässler des Landkreisgymnasiums am Freitagvormittag im Konferenzraum des GDZ dar.
Die Jugendlichen bestreiten heute ihre Gesellschafterversammlung als Abschluss des Wirtschaftssimulationsspiels Wiwag vor regionalen Unternehmern, Mitschülern und Lehrern und präsentieren ihre wirtschaftlichen Ergebnisse in deutscher sowie englischer Sprache. Die Software versetzte die Schüler des Wahlgrundkurses Trans-Job für eine Woche sozusagen in die Chefetage eines seit zehn Jahren bestehenden Unternehmens. Während sich Gymnasiasten in den vergangenen Jahren mit der Produktion von Sonnenbrillen, Taschenrechnern, Uhren und Parfümen beschäftigten, simulierten die diesjährigen Teams nochmals die Produktion und den Vertrieb von Uhren. Werbeclips wurden kreiert, Plakate, Verpackungen, Visitenkarten und Werbestrategien erstellt. „Transjob hat das Ziel, die Schüler besser auf das spätere Berufsleben vorzubereiten. Sie sollen verstehen, wie wichtig es ist, nach der Schule in den Wirtschaftsprozess einzusteigen“, erklärt Barbara Tennert, Lehrerin am Landkreisgymnasium.
„Wiwag ist gut für die Vorbereitung der Schüler auf wirtschaftliche Rahmenbedingungen“, erklärt Lißke. In Zukunft würde jeder Jugendliche in der Region gebraucht. Gerade Absolventen von technischen Studienrichtungen hätten im Erzgebirge eine gute Chance. Und: bei Vielen leistungsfähigen Unternehmen stimme auch das Lohnniveau. Laut einer Umfrage der Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau würden viele junge Menschen – abhängig von den beruflichen Chancen - gern in der Region bleiben. „Deshalb ist es wichtig, die Abiturienten rechtzeitig über Möglichkeiten zu informieren.“
Foto: Das Siegerteam: Die Geschäftsleitung „Relogio“ belegt den ersten Platz vor den Firmen „Pimp´d“ und „Le TempS“. Carolin Lindenborn, Geschäftsführerin (3. von re): „Wir haben gelernt, dass in der Praxis nicht alles so einfach ist. Die Simulation hat uns die Komplexität der Wirtschaft aufgezeigt. Mit einem falschen Handgriff kann das gesamte Unternehmen zusammenstürzen.“
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geschrieben von S.Schulze
09.07.2007 - Lehrerexkursion mit Blick in die Wirtschaft
Jöhstadt. „Wir haben ein halbes Jahr für die Suche eines speziellen Ingenieurs gebraucht“, erklärt Thomas Möckel den Lehrern verschiedenster Schulen des Landkreises. Der Geschäftsführer der PF Pumpen und Feuerlöschtechnik GmbH in Jöhstadt bringt damit ein Problem auf den Punkt: der fachlich qualifizierte Nachwuchs fehlt in der Region. Vor allem deshalb tut er viel dafür, ingenieurtechnisches Personal aus den eigenen Reihen zu rekrutieren.
Bereits seit 2003 nutzen die Lehrer von Mittelschulen, Gymnasien und berufsbildenden Schulen das Angebot des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft, an bisher 26 Exkursionen in Firmen der Region teilzunehmen. „Durch die Teilnahme kann ich den Schülern vermitteln, welche hohen Anforderungen Unternehmer haben. Und auch, dass neben Sprachen und Mathematik die Grundwerte Ordnung und Zuverlässigkeit dazu gehören“, so Jörg Kaden, Mittelschullehrer für Werken und Wirtschaft-Technik-Hauswirtschaft an der Mittelschule Sehmatal.
Die Firma PF Pumpen- und Feuerlöschtechnik GmbH mit ihren derzeit 90 Beschäftigten ist ein expandierendes Unternehmen. Bei der Mitarbeiterauswahl wird Wert gelegt auf Leute, die mit den komplexen Anforderungen im Unternehmen Schritt halten können. Denn hier in Jöhstadt passiert alles von der kompletten Produktion bis zur weltweiten Vermarktung an einem Standort. Ein guter Realschulabschluss mit sehr guten Englischkenntnissen ist hierbei Grundvoraussetzung. Zwei Lehrlinge kommen jährlich zum Mitarbeiterstamm dazu. Ihre „Vorgänger“ wurden bisher alle übernommen und sind auch noch heute im Unternehmen beschäftigt. Die jungen, technisch und organisatorisch versierten Fachleute bilden einen wichtigen Bestandteil im gesunden Mix von jung und alt. Doch bereits während der Bewerbungsphase gebe es erste große Unterschiede mit teils erschreckenden Gesprächen. „Es muss auch in der Hinsicht unbedingt etwas getan werden“, erklärt Thomas Möckel.
Bis zum Jahre 1945 war die Firma an der Grenze zu Tschechien führend im Bereich Feuerlöschtechnik. „Heute ist das Unternehmen aber gar nicht mehr typisch im erzgebirgischen Branchenmix, der von der Metallindustrie und dem Maschinenbau geprägt ist“, erklärt der Geschäftsführer. Die Personalabteilung streckt die Fühler deshalb frühzeitig auch in Richtung Fachhochschulen und Betriebsakademien aus und bietet von vornherein eine Studienbegleitung an. Darin sieht Thomas Möckel eine Chance, die Studenten und damit potentielle Fachkräfte in der Region zu halten.
„Wir müssen den Schülern im Unterreicht vermitteln, dass man im Leben nicht immer eine zweite Chance hat. In den neunten und zehnten Klassen haben die meisten Jugendlichen begriffen, worum es geht – bei einigen ist es dann aber manchmal schon zu spät“, erzählt Mittelschullehrer Kaden aus seinen Erfahrungen. Man müsse sich über das Unternehmen genau informieren – da seien aber auch die Eltern in der Pflicht. Im Falle der PF Pumpen- und Feuerlöschtechnik hieße das zu wissen, dass hier nicht nur Pumpenanlagen für die Feuerwehr sondern auch für Industriebetriebe und den Landwirtschaftssektor produziert werden. 4100 unterschiedliche Teile von der Unterlegscheibe bis zum Motor durchlaufen den Produktionsalltag. 1890 Kunden mit 60 Prozent Exportanteil verstreut auf allen Kontinenten stehen in der Kartei allein für das Jahr 2007.
Die Firma PF Pumpen- und Feuerlöschtechnik tätigte in den letzten Jahren hohe Investitionen in neue Anlagen für niedrige Fertigungskosten. Wettbewerbsfähig muss man sein – doch trotz modernster Technik ist die präzise Handarbeit mit einem hohen Erfahrungsschatz nicht wegzudenken. Hierin liegt Anspruch und Chance gleichermaßen für die jungen Leute der Region Erzgebirge.
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geschrieben von S.Schulze
03.07.2007 - Innovative Energien über Grenzen
Freiberg. Am 28.06.2007 veranstaltete die Gründer- und Innovationszentrum Freiberg/Brand-Erbisdorf GmbH an ihrem Standort St. Niclas Schacht 13 in Freiberg ab 10 Uhr einen sächsisch-tschechischen Workshop zu Innovativen Energien. Dieser fand im Rahmen des Interreg III A - Projektes VUTECH statt.
Ziel des Projektes VUTECH ist insbesondere die Aktivierung von tschechisch-sächsischen Wirtschaftskooperationen in ausgewählten Technologiefeldern. Partner des Projektes auf deutscher Seite sind die sächsischen Technologiezentren GIZeF GmbH Freiberg, BIC Zwickau GmbH, TCC Chemnitz sowie die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH in Annaberg.
Innerhalb der letzten Jahre ist die Region Freiberg zu einem weltbekannten Standort innovativer Energietechnologien gewachsen. Begünstigt durch die Forschung an der TU Bergakademie sind neben der Solarindustrie weitere Branchen wie Bio- und Geoenergie, Verfahren der Energieumwandlung und -speicherung sowie die Planung von Windkraftanlagen in Freiberg fest etabliert.
Auch auf tschechischer Seite gibt es bedeutende Kompetenzen. Diese liegen besonders in den Bereichen großtechnische geothermische Anwendungen, Nutzung von Biobrennstoffen sowie einer umweltfreundlichen kommunalen Energiepolitik.
Die Veranstaltung, zu der etwa 55 Gäste, davon 15 Partner aus Tschechien anwesend waren, gab Gelegenheit , diese Kompetenzen grenzüberschreitend kennen zu lernen, Kontakte zu knüpfen und zukünftig tschechisch-deutsche Wirtschaftskooperation zu erleichtern. Großes Interesse fanden die grenzüberschreitenden Erfahrungen bei Planung, Finanzierung und Errichtung von Solar- und Windparks.
Fazit ist, dass es zur verstärkten Nutzung innovativer Energien zur Durchsetzung der Klimaziele der EU keine Alternativen gibt. Dazu existieren beiderseits der Grenzen der feste politische Wille sowie engagierte Projekte von Unternehmen und Kommunen. Basis sind die in der Region vorhandenen innovativen technischen Potenziale. Verzögernd wirken allerdings noch teilweise bestehende bürokratische Hemmnisse bei der Genehmigung von Projekten und insbesondere auf tschechischer Seite blockierte Fördermittel.
Eine Busrundfahrt zu ausgewählten Unternehmen innovativer Energieforschung- und erzeugung in Freiberg schloss die Veranstaltung ab. Punkte der Rundfahrt waren bspw. die Anlagenkomplexe der Deutschen Solar AG sowie Choren Industries, die von anwesenden Unternehmensvertretern erläutert wurden.
Schirmherr des Workshops war Freibergs Landrat Volker Uhlig, der auch das Eröffnungsreferat der Veranstaltung zur Bedeutung der Energieregion Freiberg hielt.
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geschrieben von echterzgebirge
02.07.2007 - Emil Heyn – Kolloquium am 7. JuliAnnaberg-Buchholz (MF). Er gilt als Nestor der Metallographie und Gründer
der systematischen Metallforschung in Deutschland. Ihm ist die Gründung der
Deutschen Gesellschaft für Materialkunde (DGM) sowie des Kaiser-Wilhelm-Instituts, des heutigen Max-Planck-Institutes (MPI) für
Metallforschung, zu verdanken. Über Jahre hinweg war er erster Vorsitzender der DGM. Mit seiner Arbeit begründete er einen Forschungszweig, der in der heutigen, hochtechnisierten Industriegesellschaft unverzichtbar, ja im Hinblick auf die heutigen Wolkenkratzer und gigantischen Brückenbauten
lebensnotwendig geworden ist.
Noch heute wird im Gedenken an sein Werk jährlich die Emil-Heyn-Denkmünze an hervorragende Metallforscher aus aller Welt vergeben. Gemeinsam mit dem Präsidenten der Bundesanstalt für Materialforschung, dem Geschäftsführenden Direktor des Max-Planck-Institutes für Metallforschung und dem Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde lädt die Stadt am 7. Juli
anlässlich seines 140. Geburtstages zum EMIL-HEYN-KOLLOQUIUM ein.
Gerade im Erzgebirge mit seinen rund 800jährigen Traditionen im Bergbau und in der Metallverarbeitung soll diese Veranstaltung maßgeblich dazu beitragen, den „harten Kern“ des „Weihnachtslandes Erzgebirge“ einer breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen. Dieser Kern besteht aus zahlreichen Innovationen und technologischen Entwicklungen, aus neuartigen
Produktionsweisen und –stätten sowie einer Forschungslandschaft, die schon vor Jahrhunderten wichtige Grundlagen für die heutige sächsische und deutsche Wirtschaft geschaffen hat.
Entsprechend hochkarätig ist das Programm des wissenschaftlichen Kolloquiums in Annaberg-Buchholz. Neben Grußworten bzw. Vorträgen des
Präsidenten der Bundesanstalt für Materialforschung und –Prüfung (BAM),
Prof. Dr. Manfred Hennecke, des Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde (DGM) Dr. Frank Heinricht sowie des Geschäftsführenden Direktors des Max-Planck-Institutes für Metallforschung Stuttgart, Prof. Dr. Siegfried Dittrich gibt es
aufschlussreiche Einblicke in das Leben und Werk Emil Heyns.
Darüber hinaus stellt Prof. Dr. Helmuth Albrecht von der TU Bergakademie
Freiberg das Projekt „Montanregion Erzgebirge auf dem Weg zum
UNESCO-Welterbe“ vor.
Mehr Informationen:
Rückblick
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geschrieben von S.Schulze
02.07.2007 - echt erzgebirge - Einzigartige Bergstädteecht erzgebirge
Einzigartige Bergstädte – Viel mehr als das Weihnachtsland
Veranstaltung am 3. Juli 2007, um 19.00 Uhr in der Vertretung des Freistaates Sachsen beim Bund
Der Sächsische Staatsminister für Kultus, Herr Steffen Flath, mit den Bundestagsabgeordneten Veronika Bellmann und Günter Baumann laden gemeinsam mit 9 im Regionalmanagement Erzgebirge verbundenen Städten zu einem Abend „des neuen Entdeckens“ einer bekannten Region ein. Die stolzen Bergstädte des Erzgebirges, bekannt als Weihnachtsland, als Region der Holzkunst und als Wintersportregion zeigen dabei, dass sie viel mehr zu bieten haben. Die geladenen Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verbänden, Verwaltungen und vor allen Dingen Medienvertreter sollen anhand der Präsentation der Städte mit leistungsfähigen Industriefirmen sehen, welches wirtschaftliche Potenzial in diesem Teil Sachsens liegt und erkennen, was die oft unterschätzte Region als attraktiver Standort leisten kann.
Dies geschieht in einem hervorragenden Einklang von Natur in einer wunderschönen Mittelgebirgslandschaft mit dem Tourismus in den Kammlagen des Erzgebirges, die auch zukünftig Wintersportregion sein wird, mit einer über Jahrhunderte gewachsenen mittelständischen Industrie. Eine Region, die sich selbst als Heimat kluger Köpfe bezeichnet.
Zwischen Leipzig, Dresden, Prag und Nürnberg liegt das Erzgebirge, so zu sagen vor der Haustüre vieler sich entwickelnder Wirtschaftszentren. Dies bringt eben Chancen für diesen sehr gut entwickelten peripheren Raum. Die Erzgebirger sind ein „besonderes Völkchen“, nicht nur gelebte Tradition, sondern auch Hochkultur spielt eine große Rolle. Die richtige Mischung präsentieren die Bergsänger aus Freiberg mit ihrem kleinen Programm. Zum Erzgebirge gehören selbstverständlich deftige Spezialitäten am Büfett sowie Erzgebirgsbier von einer der vielen kleinen Brauerein. Lebendige Traditionen zeigen auch die traditionellen Persönlichkeiten der Städte, die die Gäste begrüßen. Dazu gehören selbstverständlich die Bergleute, aber auch die erzgebirgische Klöppelkönigin oder Karl Stülpner, der Robin Hood des Erzgebirges.
Der Abend in der Sächsischen Landesvertretung ist wie ein großer Bogen aus der interessanten Geschichte des Erzgebirges, über die erfolgreiche Entwicklung in den letzten Jahren bis hin zu den Innovationen leistungsfähiger Unternehmen, die die Zukunft mit gestalten werden.
Details zu den einzelnen Städten und ihren Präsentationen finden sie hier.
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geschrieben von echterzgebirge
25.06.2007 - Zusammenarbeit in der ARGE wird fortgeführt
Annaberg-Buchholz. Als ein Ergebnis der Sitzung des Kreistages Aue-Schwarzenberg vom 21.06.2007 wurde der Beschluss zur Beteiligung des Landkreises an den Verwaltungskosten der
Arbeitsgemeinschaft Aue-Schwarzenberg (ARGE) in Höhe von 12,6 Prozent gefasst .
Auf dieser Grundlage kann die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz und dem Landkreis Aue-Schwarzenberg fortgeführt werden.
Alle Beteiligten haben sich bei dieser Entscheidung davon leiten lassen, den
betroffenen Bürgerinnen und Bürgern, wie bisher, Leistungen aus einer Hand zu
bieten.
Dazu Dr. Rohde: „Ich freue mich, dass damit die Kündigung vom Tisch ist und eine
Lösung gefunden wurde damit wir uns auch in Zukunft gemeinsam für die Belange
unserer Kunden einsetzen können.“ ...
geschrieben von echterzgebirge
18.06.2007 - Ausstellung gegen Extremismus in Aue
Aue. "Es betrifft Dich! Demokratie schützen - Gegen Extremismus in Deutschland",
ist der Titel einer Ausstellung, die das Bundesamt für Verfassungsschutz vom 21. Juni bis 06. Juli 2007 im Foyer der Stadtwerke Aue in der Mühlstraße 4, präsentiert.
Zur Eröffnung dieser Ausstellung am 20. Juni 2007 um 17.00 Uhr lädt auch der Verein "Help Gefährdetenhilfe für Jugendliche und Heranwachsende e.V." ein.
Es ist Aufgabe des Verfassungsschutzes, durch seine Analysen die Auseinandersetzung mit dem Extremismus zu unterstützen und Demokratie und
Grundrechte zu sichern. Die Ausstellung will zeigen, dass wir in einem demokratischen Rechtsstaat ein hohes Maß an individueller Freiheit genießen, uns andererseits aber auch
der Gefahren gewärtig sein müssen, die diese Freiheit bedrohen. Mit Ausstellungstafeln, Multimedia- und anderen interaktiven Elementen
sowie in Vitrinen ausgestellten Tat- und Propagandamitteln wird umfassend über die Gefahren des Extremismus aufgeklärt. Darüber hinaus sollen die Besucher über die Aufgaben, Befugnisse und Grenzen des rechtsstaatlich begründeten und demokratisch kontrollierten
Verfassungsschutzes informiert werden.
Die Ausstellung ist in der Zeit vom 21. Juni bis 06. Juli 2007 in den Räumlichkeiten der Stadtwerke Aue, Mühlstraße 4 in 08280 Aue,
allen interessierten Besucherinnen und Besuchern zugänglich.
Anmeldungen für Gruppen: Tel.: 0 37 71-55 34 40 (Geschäftsstelle des Vereins
"Help e.V.")
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geschrieben von S.Schulze
12.06.2007 - 8.Visitenkartenparty im GDZ
Heute vor 10 Jahren erstes Orientierungsseminar beendet
Annaberg-Buchholz. Auf den Tag genau heute vor zehn Jahren endete der erste Orientierungskurs für Existenzgründungswillige mit damals 42 Teilnehmern. Zwei Jahre und einige Seminare später fand die erste Visitenkartenparty im GDZ statt. Zeit zum Resümee der letzten Jahre und Zeit zum Ausblick in die Zukunft und ihre Potentiale bot sich auch bei der heutigen 8.Visitenkartenparty im GDZ.
„1926 Menschen nutzen in den letzten zehn Jahren die Möglichkeit, sich innerhalb des Orientierungsseminars über Chancen und Risiken einer Unternehmensgründung zu informieren, 60 Prozent von ihnen haben ein Unternehmen gegründet“, resümiert Matthias Lißke, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH. Viele von ihnen seien inzwischen erfolgreiche Unternehmer. Ihr Unternehmen haben sie , laut Lißke, in eine Region mit einem hohen Wertschöpfungsgrad „gegründet“, die vor allem durch die Fachkräfte und ihr Knowhow verbunden mit einer soliden und präzisen Arbeitsweise punktet. Geprägt von über 14.000 Kleinunternehmen und der größten Handwerksdichte in Sachsen bietet der künftige Erzgebirgskreis Platz für sinnvolle Synergien der Branchen miteinander.
„Wir sind viele“, sagt der Wirtschaftsförderer und meint den Menschen, den Erzgebirger. 394.000 sind es - und auch damit rangiert der Erzgebirgslandkreis in Sachsen künftig ganz vorn. Und: Der Erzgebirger sei ein besonderer Menschenschlag – schlau, pfiffig, heimatverbunden und fleißig, aber auch einer, der das Licht zu oft unter den Scheffel stellt. „Wir müssen aktiver im Standortmarketing sein und sehen, dass unsere Jugend wertvoll ist.“ Und auch voller Ideen, wie die kürzlich prämierte Schülerfirma des Landkreisgymnasiums „Amod“ (Annaberger Mode) eindrucksvoll mit einer kleinen Modenschau zeigte.
Von Beginn an gedacht „Von Existenzgründern für Existenzgründer“ entwickelte sich die Visitenkartenparty zu der Plattform für Existenzgründer, um Erfahrungen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. In einer lockeren Gesprächsrunde präsentierten sich auch heute Abend drei Existenzgründer, die den Schritt in die Selbstständigkeit bis heute nicht bereuen: Physiotherapiepraxis Anke Beine/ Thermalbad Wiesenbad OT Wiesa, Tischlerei Ingolf Köhler/ Wiesa sowie Malermeister Ralf Wiesehütter/ Crottendorf. Sie stellten jeweils aus ihrer Sicht dar, welche Kenntnisse wichtig sind um eventuelle Hürden während der Unternehmensgründung zu überwinden. Egal ob ein gut durchdachtes Konzept, die Seminare der Qualifizierungskette Erzgebirge, Unterstützung und Kraft aus der Familie oder der richtige Umgang mit den Banken: Jedes noch so kleine unterstützende Detail ist ein Baustein um letztlich mit seinen Produkten oder Dienstleistungen weiter empfohlen zu werden.
Die Visitenkartenparty wird jedes Jahr von einer anderen ortsansässigen Bank finanziell unterstützt – in diesem Jahr von der Sparkasse Erzgebirge. Das Gelenauer Marionettentheater umrahmte den Abend in lockerer Atmosphäre kulturell. Im Foyer und Konferenzraum präsentieren sich Existenzgründer verschiedener Branchen.
Ein kurzer Rückblick in das Jahr 2006:
1.116 Existenzgründungen in der Region Erzgebirge (Jahr 2005: 1.363)
235 Teilnehmer Orientierungskurs im GDZ (Jahr 2005: 258)
29 Teilnehmer am Existenzsicherungsseminar im GDZ (Jahr 2005: 20)
92 Unternehmensaufgaben während des Förderzeitraumes (Jahr 2005: 129)
1230 Teilnehmer wurden im Jahr 2006 insgesamt in den einzelnen Kursen der Qualifizierungskette Erzgebirge mit den Partnern Agentur für Arbeit, IHK Südwestsachsen, Handwerkskammer Chemnitz, Wirtschaftsförderungen und Argen der Landkreise sowie des BIP Bildungs- und InnovationsPortal gezählt. Die Partner der Kette arbeiten seit 1999 erfolgreich zusammen und bieten innerhalb des Netzwerkes Seminare von der ersten Orientierung zur Gründung bis zur Existenzsicherung an.
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geschrieben von echterzgebirge
06.06.2007 - 2. Auflage Wanderwochen "echt erzgebirge"
Trotz Sonnenschein getrübte Stimmung bei den Organisatoren
Erzgebirge. Die zweite Auflage der Frühlingswanderwochen im Rahmen der Wanderwochen "echt erzgebirge" ist beendet. Zahlreiche Wanderfreunde von klein bis groß nutzten die Gelegenheit, unter fachkundiger Leitung und bei strahlendem Wetter die erzgebirgische Landschaft und Natur mit ihren Besonderheiten kennenzulernen. Von Glitzersteinen, Gipfelkreuzen, Pflanzen und Kräutern handelten die Themenwanderungen, deren Streckenlängen zwischen 6 und 20 Kilometern lagen.
"Die Gäste waren mit den Wanderwochen sehr zufrieden" , resümiert Birgit Wallenta von der Gästeinformation Geyer. 64 Personen waren beispielsweise mit bei der "Glitzersteintour" im Greifensteingebiet dabei.
"Es entwickelt sich eine Art Stamm-Wanderer. Und die kommen doch wieder, weil es ihnen gefallen hat", weiß Gernot Roscher von der Touristinformation Sehmatal.
Schnelle und einfache Regelungen erhoffen sich die Organisatoren bei der Problematik Waldnutzung. Nach § 11 Abs. 4 des Waldgesetzes ist eine besondere Genehmigung des Waldbesitzers bei organisierten Veranstaltungen erforderlich. Dies hat zur Folge, dass bei Wanderungen Touristinformationen und Wandervereine, die Waldwege nutzen wollen, eine kostenpflichtige Genehmigung beim Forst beantragen müssen. Dieser schlimme Auswuchs sächsischer Bürokratie verursacht zusätzliche Kosten und einen hohen Verwaltungsaufwand, der zu Lasten der Gäste ausgetragen wird. Denn letztlich führt all das über kurz oder lang dazu, dass keine Wanderungen mehr für die Gäste des Erzgebirges angeboten werden können. Die abgesagte Wanderung der Gästeinformation Sehmatal am Pfingstsonntag sei nur als Beispiel genannt.
Die Veranstalter wünschen sich eine reibungslose Neuauflage der Wanderwochen "echt erzgebirge" im Jahr 2008.
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geschrieben von echterzgebirge
03.06.2007 - PRINZEN-Fans feierten mit Freiberger in Annaberg-B
Freiberg, 3. Juni 2007. Am vergangenen Samstag feierten mehrere Tausend gut gelaunte Fans bei allerbestem Wetter und bis spät in die Nacht den Auftakt der Freiberger PRINZEN Partys in Annaberg-Buchholz.
Das bunte Rahmenprogramm für die ganze Familie startete 18 Uhr auf dem Marktplatz. Als Band vor dem großem PRINZEN-Konzert spielte Liquido, die mit ihrem unvergessenen Ohrwurm „Narcotic“ das Publikum in die richtige Stimmung versetzten. André Sarrasani präsentierte das Beste aus seiner aktuellen Show und faszinierte mit spektakulären Zauberkünsten auf der Bühne.
Deutschlands bekannteste A-Cappella-Band wurde von einem textsicheren Publikum empfangen. Nach einem bunten Repertoire aus allen Alben wollten sich die Fans nur schwer von den PRINZEN trennen und holten sie immer wieder mit anhaltendem Applaus auf die Bühne.
Auch die 5 Finalisten der „Freiberger PRINZEN-Karaoke“ sicherten sich stürmischen Beifall. Die Gesangstalente hatten die Chance, auf der Bühne zu stehen und ihren Lieblings-PRINZEN-Song zu performen. Per Applaus durch das Publikum wurde der beste Karaoke-Star ermittelt und gewann nicht nur einen wertvollen MP3-Player iPod Nano von Apple, sondern auch noch ein Backstage-Treffen mit den PRINZEN.
„Der Auftakt der diesjährigen Freiberger PRINZEN Partys war rundherum gelungen“, so Steffen Hofmann, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb der Freiberger Brauhaus GmbH. „Wir freuen uns schon heute auf den 14. Juli und laden alle Sachsen sehr herzlich zur nächsten Freiberger PRINZEN Party nach Hoyerswerda ein.“
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geschrieben von echterzgebirge
30.05.2007 - Erste Arbeitsmarktkonferenz Erzgebirge
Erzgebirge. Zu einer ersten Arbeitsmarktkonferenz Erzgebirge laden das Regionalmanagement Erzgebirge, die Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz, der DGB Erzgebirge, die Industrie- und Handelskammer Südwestsachsen sowie die Handwerkskammer Chemnitz für Mittwoch, den 13. Juni 2007 in der Zeit von 14.00 bis 17.00 Uhr ins Haus des Gastes nach Thum ein.
Die Veranstaltung, zu der Unternehmer und regionale Verantwortungsträger aus dem Erzgebirge eingeladen wurden, widmet sich dem Thema: Zukunft des Arbeitsmarktes im Erzgebirge - Chancen für Jung und Alt.
Dabei geht es unter anderem um eine erste Bestandsaufnahme für die Region des künftigen Landkreises hinsichtlich der Beschäftigtenentwicklung, der Tendenzen am Arbeitsmarkt und der aktuellen Förderpolitik. Insbesondere Nachwuchsförderung, demografische Entwicklung und Fachkräftebedarf im Erzgebirge stehen im Mittelpunkt dieser Konferenz.
Außerdem stellen Arbeitgeber beispielhaft ihre Personalentwicklung vor und geben somit Impulse für andere Arbeitgeber.
"Die Arbeitsmarktkonferenz Erzgebirge ist ein erster, für uns wichtiger Schritt", so zwei der Initiatoren der Veranstaltung, Dr. Gerhard Rohde, Chef der Annaberger Arbeitsagentur und Matthias Lißke vom Regionalmanagement Erzgebirge. Fachkräfte sind ein wichtiger Wachstumsfaktor für die Region: Unter dem Motto Analysieren, Informieren und Kommunizieren sollen zunächst die Fakten und Trends für den künftigen Landkreis aufbereitet werden.
"Wir möchten, dass die Unternehmen und alle Verantwortlichen in die Lage versetzt werden, die Situation realistisch einzuschätzen und mit entsprechenden Maßnahmen darauf zu reagieren. Das ist der rote Faden, der sich durch diese Veranstaltung zieht. Selbstverständlich bieten wir dabei auch unsere Unterstützung an", so die Organisatoren abschließend.
Wer sich darüber hinaus über die Veranstaltung informieren möchte, kann dies im Internet unter der Adresse www.echt-erzgebirge.de tun.
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geschrieben von echterzgebirge
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