Nachrichten aus dem Erzgebirge

10.11.2008 - Abendvortrag zur Herrschaft der Schönburger im Stadtmuseum Aue
Aue. Alle Interessenten sind hiermit ganz herzlich am 14. Mai 2008 um 19.00 Uhr in das Museum der Stadt Aue zum fünften und damit letzten Teil der Vortragsreihe über die schönburgischen Herrschaften im Wandel der Zeit eingeladen. Dr. Michael Wetzel spricht an diesem Abend über die Geschichte des für unsere Region bedeutenden Adelsgeschlechtes im Zeitraum vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart.
Der Eintritt beträgt 1,60 EUR ; ermäßigt 1,00 EUR. ...
geschrieben von echterzgebirge

01.07.2009 - Fairer Handel soll gutes Klima schaffen
Aue. Am 09.05. findet von 10:00 - 16:00 Uhr anlässlich des 13. Weltladentages vor dem Mehrgenerationenhaus in Aue eine Verkaufs- und Verkostungsveranstaltung des "Eine Welt Ladens" statt, zu welcher hiermit herzlich eingeladen wird. Da der Weltladentag in diesem Jahr auf den Zusammenhang zwischen fairem Handel und Klimaschutz aufmerksam machen will, wird zu diesem Anlass gleichzeitig zu einer Unterschriftsaktion aufgerufen. In einem Schreiben soll die Bundeskanzlerin aufgefordert werden, ihren politischen Einfluss zum fairen Handel wahrzunehmen. ...
geschrieben von echterzgebirge

01.07.2009 - Annaberger Klimatage 2008
Annaberger Klimatage 2008
Unsicherheiten und Extreme im Klimawandel

14. bis 15. Mai 2008
im Technologieorientierten Gründer- und Dienstleistungszentrum (GDZ)

Annaberg-Buchholz. Das Klima ändert sich. Und zwar immer schneller. Der Klimawandel ist nicht mehr allein ein Thema der Naturwissenschaften. Die Folgen des Klimawandels sind ebenso aus ethischer, sozialer und kulturwissen-schaftlicher Sicht zu bewerten. Die Bewältigung künftiger klimatischer Veränderungen bedarf daher neuer politischer und wirtschaftlicher Strategien. Die Änderungen regionaler Klimaparameter vollziehen sich gegenwärtig in einem schnelleren Tempo als Projektionen erwarten ließen. Die Fragen nach dem Umgang mit Unsicherheiten in der Klimamodellierung und nach der Bewertung von Witterungsextremen erhalten somit eine neue Dimension.
Vor diesem Hintergrund widmen sich die Annaberger Klimatage in diesem Jahr dem Schwerpunktthema "Unsicherheiten und Extreme im Klimawandel". Sie sollen einen verantwortungsvollen Umgang mit den wissenschaftlichen Ergebnissen unterstützen und stellen praktische Handlungsansätze vor.
Eingeleitet durch den Sächsischen Umweltminister, Staatsminister Prof. Dr. Roland Wöller und den Landrat des Kreises Annaberg, Jürgen Förster werden in drei Themenblocks mit jeweils herausragenden Vorträgen die Themen ?Klimaextrema?, ?Modelle? und ?Umsetzung? diskutiert.
Eröffnend stellt Prof. Dr. F.-W. Gerstengarbe (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung) Fakten und Argumenten zur Klimadiskussion dar. Prof. Dr. A. Lienkamp (Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin) beleuchtet den Klimawandel als Brennpunkt globaler, intergenerationeller und ökologischer Gerechtigkeit und Prof. Dr. Dr. U. E. Simonis (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung) spricht zum Bericht des IPCC und zur Klimapolitik.
Neben den Vorträgen werden Posterpräsentationen die interessierten Teilnehmer aufklären. Das gesamte Programm wird digital und multimedial aufgezeichnet und anschließend im Netz verfügbar sein.
Die Annaberger Klimatage 2008 sind eine gemeinsame Veranstaltung der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt mit dem Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, dem Sächsischen Landesamt für Umwelt und Geologie, der TU Bergakademie Freiberg, der TU Dresden und dem Landratsamt Annaberg.
Anmeldungen zur Veranstaltung sind noch möglich!

Kontakt und Informationen:
Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt
Akademie, Barbara Heidrich: Tel. 035202/588-0, Fax -44
Hauptstraße 7 - Schloss Grillenburg, 01737 Tharandt
e-mail: Barbara.Heidrich@lanu.smul.sachsen.de www.lanu.de/Akademie
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geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - Erstes Schneeberger Wirtschaftsforum
Schneeberg. Am 07.05.2008 um 18:30 Uhr wird im Kulturzentrum Goldne
Sonne das erste Wirtschaftsforum in Schneeberg stattfinden. Eingeladen
zu dieser Veranstaltung sind sämtliche Unternehmer am Standort
Schneeberg und aus der Umgebung.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wird die Unternehmerschaft über die
aktuellen Entwicklungen und Fortschritte in der Stadt Schneeberg
informiert. Als Gastsprecher wird Herr Müller vom Projektentwicklungs- &
Beratungsunternehmen Dynamis die Aktivitäten der Stadt Schneeberg im
Bereich Standortentwicklung und Wirtschaftsförderung, sowie die neuen
Entwicklungsmöglichkeiten am Wirtschaftsstandort Schneeberg vorstellen.

Danach bietet sich in entspannter Atmosphäre die Möglichkeit Kontakte zu
anderen Unternehmen aus der Region zu knüpfen und Wünsche und Anliegen
gemeinsam zu diskutieren.

Das Wirtschaftsforum wurde dieses Jahr das erste Mal aufgesetzt um einen
engeren Dialog zwischen den Unternehmen und der Stadt Schneeberg zu
erzielen. Vorgesehen ist, die Veranstaltung für die Unternehmen
zukünftig ein- bis zweimal im Jahr zu wiederholen, mit jeweils
verschiedenen Gastrednern zu aktuellen Themen aus der Wirtschaft.

Unternehmen, die keine Einladungen erhalten haben, können dessen
ungeachtet an diesem Abend an der Veranstaltung teilnehmen. ...
geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - Weitere Tafeln an interessanten Gebäude der Bergstadt Schneeberg
Schneeberg./ Die Bergstadt Schneeberg kann auf eine Vielzahl sehenswerter
Gebäude verweisen. Nicht von ungefähr steht das gesamte Marktensemble
unter Denkmalschutz.

Während die Gebäude des historischen Bergbaus in Neustädtel schon seit
Längerem mit gelben Hinweistafeln gekennzeichnet sind, wurden im Jahre
2005 im Stadtzentrum der Bergstadt 28 herausragende Gebäude mit
Informationstafeln versehen. Die Tafeln informieren über die Entstehung
der Gebäude, deren Besitzer sowie historische oder architektonische
Besonderheiten.

Weitere 17 Tafeln folgten nun, so an der
"Königlich-Sächsischen-Adler-Apotheke", dem "Jungnickel-Haus", dem
Bergmannsbrunnen oder dem "Fischer-Kino". Auch auf den ungefähren
Standort des "Zwickauer Tors", an welchen sich vor dem Bau des Rathauses
eine Amtsstube befand, wird verwiesen. Auch in den Ortsteilen Neustädtel
und Griesbach sind neue Tafeln angebracht worden. Die Texte wurden vom
Schneeberger Geschichtsforum bzw. dem Freundeskreis Stadtarchiv
Schneeberg, maßgeblich von Herrn Rolf Schumann, recherchiert. Die Firma
Wirtschaftsservice Erzgebirge GmbH führte die Arbeiten fort und übernahm
auch teilweise die Montage. Die Finanzierung der Tafeln wurde in
dankenswerter Weise vorwiegend von den Gebäudeeigentümern übernommen.

Die Tafeln finden bei den Schneebergern und bei den Gästen der Stadt
reges Interesse. ...
geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - Im Sommerhalbjahr wieder regelmäßige Führungen im Siebenschlehener
Schneeberg. Vom 3. Mai bis 4. Oktober werden im Technischen Museum
"Siebenschlehener Pochwerk" in Schneeberg-Neustädtel sonnabends um 9.30
Uhr wieder regelmäßig Führungen durchgeführt. Die Führung dauert ca. 1
Stunde und beinhaltet auch die Vorführung der Pochwerksanlage.

Während einer Wanderung auf dem Bergbaulehrpfad können noch viele der
erhalten gebliebenen Gebäude, Halden und Einrichtungen der
bergmännischen Wasserwirtschaft besichtigt werden. Eine geführte
Wanderung, die 10.30 Uhr ab dem Siebenschlehener Pochwerk beginnt,
bietet zudem noch Zutritt zu einigen ausgewählten Objekten. Die vier bis
fünfstündig dauernde geführte Wanderung ist kostenpflichtig und wird
ebenfalls jeden Sonnabend bis zum 4. Oktober 2008 angeboten.

Zum Deutschen Mühlentag am Pfingstmontag, den 12. Mai 2008, ist das
Technische Museum von 10 bis 17 Uhr geöffnet. ...
geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - Ohainschule soll erhalten bleiben
Freiberg. Die Ohain-Mittelschule soll weder abgerissen noch geschlossen werden,
versicherte Oberbürgermeisterin Dr. Uta Rensch gestern Abend allen
Anwesenden während der Elternversammlung in der Ohainschule, an der neben
mehr als 20 Eltern von Schülern der jetzigen vierten Klasse die Schulleiter
aller drei Freiberger Mittelschulen teilgenommen hatten.
Eine entsprechende Beschlussvorlage soll im kommenden Stadtrat auf der
Tagesordnung stehen, informiert das Stadtoberhaupt. Sie werde momentan vom
Bildungs- und Sozialausschuss im Auftrag des Ältestenrates des Stadtrates
erarbeitet. Die Fraktionsvorsitzenden, die den Ältestenrat bilden, hatten
sich am Mittwochabend auf ihrer Sitzung zum Thema Schließung der
Ohainschule klar zum Erhalt der Einrichtung positioniert.
Die Positionierung auf dem Elternabend war notwendig geworden, nachdem
verschiedene Gerüchte über die Schließung der Schule die Eltern
verunsichert hatten. ?Das war sicher auch ein Grund, warum viele Eltern ihr
Kind dort nicht für die Mittelschule angemeldet haben.? Laut der aktuellen
Anmeldungszahlen kommt an der Ohainschule nur eine fünfte Klasse fürs
kommende Schuljahr zusammen. ?Allen ist klar, dass durch den
Schülerrückgang eine Durststrecke nicht nur auf die Freiberger Schulen
zukommt?, weiß Dr. Rensch. ?Freiberg versteht sich als innovative Stadt.
Deshalb ist Bildung notwendig und der Erhalt der drei Mittelschul-Standorte
geboten.?
Es sei allerdings auch nicht zwingend notwendig, eine Schule voll zu
belegen. So sei zwar die Zetkin-Schule vierzügig ausgelegt, eine geringere
Auslastung bringe der Ganztagsschule jedoch Freiräume.
Die Oberbürgermeisterin hofft, dass mit dem Weiterbestand der Ohainschule
sich auch wieder mehr Eltern für diese Einrichtung entscheiden. ...
geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - Bundespräsident ist Pate für kleinen Freiberger
Freiberg. Bundespräsident Horst Köhler hat die Ehrenpatenschaft für Jason West
übernommen. Die Eltern des am 13. Dezember vorigen Jahres geborenen
Freibergers erhalten am morgigen Donnerstag, 15.45 Uhr auf der Ratsdiele
des Freiberger Rathauses die Patenschaftsurkunde durch Oberbürgermeisterin
Dr. Uta Rensch überreicht.
Die Übernahme der Ehrenpatenschaft ist mit einer einmaligen Zahlung von 500
Euro verbunden.

Jason ist das erste Patenkind Horst Köhlers in Freiberg.
Nur noch ein weiterer Freiberger hat einen Bundespräsidenten als
?Ehrenpatenonkel? - einen Vorgänger Köhlers.


Die Übernahme von Ehrenpatenschaften geht auf Bundespräsident Theodor Heuss
zurück. Für das siebte oder ein später geborenes Kind einer Familie
übernimmt der Bundespräsident auf Antrag der Eltern die Ehrenpatenschaft.
Heute gibt es in Deutschland rund 74.000 Ehrenpatenkinder der
Bundespräsidenten. Für rund 2000 dieser Kinder ist Bundespräsident Horst
Köhler der "Ehrenpatenonkel". ...
geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - 150 Jahre Eisenbahn Schwarzenberg-Zwickau
Schwarzenberg. Am 03.und 04.05.2008 startet das Festwochenende zum 150-jährigen Jubiläum der Eisenbahnstrecke Schwarzenberg - Zwickau mit verschiedenen Veranstaltungen für Groß und Klein (u.a. im Eisenbahnmuseum und in den Vereinsräumen des Schwarzenberger Modelleisenbahnclubs e.V.). Außerdem wird an diesem Wochenende der Eisenbahnlehrpfad eingeweiht.
Nähere Informationen: www.schwarzenberg.de ...
geschrieben von Schulze

10.11.2008 - Fundiertes Wissen für Unternehmer
Annaberg-Buchholz. Das nächste Existenzsicherungsseminar für Selbständige und diejenigen, die vor einer Geschäftsübernahme stehen, beginnt am 13.05.2008 im GDZ in Annaberg. An 12 Abenden zu jeweils sechs Seminarstunden werden vielfältige unternehmerisch interessante Themen behandelt. Das Seminar richtet sich an Inhaber und Führungskräfte kleiner und mittlerer Unternehmen, um deren Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

"Die Teilnehmer vergangener Seminare bekräftigen, dass der Lehrgang nicht nur ihr unternehmerisches Wissen erhöht hat. Viele von ihnen schätzen vor allem als positiv ein, dass der Kurs ihnen neue Sichtweisen auf Themen wie Mitarbeiterführung oder das Verhalten gegenüber Kunden, Lieferanten und Banken eröffnet hat. Und oft sind auch die Kontakte unter den Teilnehmern wesentlich, die sich künftig gegenseitig bereichern", erklärt Kerstin Hillig, Mitarbeiterin der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH.
Kurseinheiten mit Fachleuten zu Rechtsfragen, Kalkulation und Unternehmensbesteuerung sowie zu erfolgreichen Marketingstrategien, Stress- und Konfliktbewältigung, Personal- und Zeitmanagement stehen auf dem Programm. Im Anschluss an die Unterrichtsstunden ist eine individuelle Vertiefung für jeden Teilnehmer über einzelbetriebliche Förderung möglich.

Abschluss des 16. Existenzsicherungsseminars ist am 19.06.2008 die schon traditionelle Visitenkartenparty als Treffen aller regionalen Existenzgründer und Teilnehmer der Führungskräfteseminare im Technologieorientierten Gründer- und Dienstleistungszentrum Annaberg (GDZ). Viele Geschäftskontakte entstanden bereits während der letzten Visitenkartenpartys oder wurden gefestigt. Aufgefrischt werden an diesem Abend aber auch jene Kontakte, die in der Qualifizierungskette Erzgebirge während der einzelnen Seminarbausteine entstanden sind.

Ansprechpartner bei der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH:
Kerstin Hillig, Tel. 03733 145119 , hillig@wfe-erzgebirge.de ...
geschrieben von Schulze

01.07.2009 - Existenzgründermesse Erzgebirge
Erzgebirge/ Marienberg. Die Existenzgründermesse Erzgebirge findet am 7. Mai 2008 in der Stadthalle Marienberg statt.

Von 14 bis 17 Uhr gibt es Gesprächsrunden mit Existenzgründern sowie eine Präsentation der Existenzgründerkette.

Für individuelle Beratungsgespräche stehen neben den Initiatoren alle für Existenzgründer relevanten Ansprechpartner wie Krankenkasse, Versicherung, Finanzamt, Sparkasse und Sächsische Aufbaubank zur Verfügung.

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geschrieben von Schulze

01.07.2009 - Touristische Jahresstatistik 2007 liegt vor
Annaberg. Alljährlich im Frühjahr liegt den Touristikern die Jahresstatistik vom Statistischen Landesamt Kamenz zur Bettenauslastung des Vorjahres vor.
In den 100 geöffneten gewerblichen Betrieben im Landkreis Annaberg mit durchschnittlich mehr als 5500 Betten wurden im Jahr 2007 insgesamt 775.041 Übernachtungen gezählt ? 5,8 Prozent weniger als im Vorjahr mit damals 822.561 Übernachtungen. Dies entspricht einer Auslastung von 39,8 Prozent, die damit 1,4 Prozentpunkte unter der Auslastung von 2006 liegt.

Den größten Gästeverlust verzeichnete die Region gleich zu Jahresbeginn im Monat Januar: Im Jahr 2006 lag die Auslastung in dem Wintermonat bei 53,2 Prozent, ein Jahr später bei 38,1 Prozent. Diese Verluste konnten dann im Verlauf des Jahres nicht mehr ausgeglichen werden, trotz kleiner Zuwächse an Übernachtungen in den Monaten April, September, November und Dezember.

Im Durchschnitt verweilt ein Gast für 3,4 Tage in der Ferienregion rund um Annaberg-Buchholz, den Greifensteinen und Kurort Oberwiesenthal.

Der Landkreis Annaberg reiht sich mit der Statistik in den sachsenweiten Trend mit ein: Sowohl das Erzgebirge insgesamt als auch der Freistaat Sachsen verbuchten im Übernachtungstourismus ein Minus. ...
geschrieben von Schulze

10.11.2008 - Anton-Günther-Platz in Aue gesperrt
Aue. Aufgrund eines Gastspiels des Zirkus Aeros vom 02. - 07.04.2008 wird der Anton-Günther-Platz vom 29.03.-09.04.2008 für den Verkehr gesperrt sein. ...
geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - Deutsche Meisterschaften Skilanglauf
Oberwiesenthal. Deutsche Meisterschaften Skilanglauf in den Distanz-Wettbewerben finden vom 27. bis 30. März 2008 in Kurort Oberwiesenthal statt

Nach einer ereignisreichen Weltcup-Saison ist das Skilanglaufjahr noch lange nicht zu Ende. Mit den Deutschen Meisterschaften in den Distanzwettbewerben vom 27. bis zum 30. März 2008 steht noch einmal ein Höhepunkt in Haus. In der Sparkassen-Skiarena am Fichtelberg in Kurort Oberwiesenthal geben sich die besten Skilangläufer Deutschlands in den Altersklassen Jugend 16 bis Damen/Herren ein Stelldichein. Strecken zwischen fünf und zehn Kilometern Länge stehen zur Auswahl. Präsentiert werden die Titelkämpfe von der Sparkasse Erzgebirge und der Sparkassen-Finanzgruppe.

Bereits im Dezember 2007 hatte der WSC Erzgebirge Oberwiesenthal die Organisation der Sprint-DM erfolgreich übernommen und bei Kaiserwetter und brillianten Schneeverhältnissen auf Unterstützung von Petrus hoffen können. "Bislang sind wir davon ausgegangen, dass es auf Grund der frühlingshaften Wetterlage nichts mehr wird, aber jetzt gibt es nur noch Schnee, Schnee, Schnee", erklärte WSC-Geschäftsführer Andreas Fischer gestern. 25 bis 30 Zentimeter Neuschnee in den vergangenen 48 Stunden, Minusgrade und Wetterprognosen, die selbiges auch für die kommende Woche versprechen, haben die WSC-Verantwortlichen dazu bewegt, nun die Zusage zu geben. Niederschläge, mit einer Wahrscheinlichkeit von 90 Prozent, die in 1100 Metern über NN fast schon sicher als Schnee vom Himmel fallen sollen, bekräftigten den Entschluss.

Ab 9.30 Uhr starten am Donnerstag (27.3.) zunächst die Einzelwettbewerbe in der klassischen Technik. Einem Ruhetag am Freitag folgt das Verfolgungsrennen am Samstag. Ab 9.30 Uhr sind Strecken zwischen 5 und 20 Kilometern Länge zunächst in der klassischen Technik und dann im Freistil zu bewältigen. Den Abschluss bilden am Sonntag die Staffel-Wettbewerbe, in denen als Trio landesverbandsweise (klassisch/Freistil/Freistil) gegeneinander angetreten wird.

Definitiv wird als Lokalmatador René Sommerfeldt (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal, Zweitplatzierter des Gesamt-Weltcups), an den Start. Auch Tobias Angerer (SC Vachendorf), Weltcupgewinner 2006/07, wird ebenso wie manch anderer Spitzensportler von der Partie sein. Spannende, erlebnisreiche Wettkämpfe, bei denen die hoffentlich zahlreichen Zuschauer auf ihre Kosten kommen werden, sind zu erwarten.

Aktuelle Informationen zur DM Distanz gibt es im Internet unter www.wsc-erzgebirge.de bzw. wscerzgebirge.blogspot.com ...
geschrieben von echterzgebirge

28.04.2008 - Kfz-Zulassung und Fahrerlaubnisbehörde im LK MEK geschlossen
Marienberg. Im Zuge der Vorbereitung auf die Kreis- und Verwaltungsreform wird in der Kfz-Zulassung und in der Fahrerlaubnisbehörde im Landratsamt Mittlerer Erzgebirgskreis ein neues Softwareprogramm eingeführt. Aufgrund der hierzu erforderlichen Ganztagsschulungen gelten folgende eingeschränkte Öffnungszeiten:

Der Bereich Kfz-Zulassung bleibt am Montag, dem 07.04.2008, und am Mittwoch, dem 16.04.2008, geschlossen.

Der Bereich Fahrerlaubnisbehörde bleibt am Donnerstag, dem 03.04.2008, und am Freitag, dem 04.04.2008, geschlossen. ...
geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - In erzgebirgischen Firmen auf Schnuppertour
Erzgebirge/ Sehmatal. "Wir haben uns zum Ziel gesetzt, junge Menschen in unserem Unternehmen auszubilden um damit den Facharbeiternachwuchs zu sichern", erklärt Klaus Heidler. Der Geschäftsführer der Schröder und Heidler GmbH in Sehmatal ist einer von 169 Unternehmern erzgebirgsweit, der zur Woche der offenen Unternehmen für 3350 interessierte Schüler der vier Erzgebirgslandkreise seine Firmentore öffnete. Neben Unternehmen aus verschiedenen Dienstleistungsbereichen dominierte auf der Firmenliste das produzierende Gewerbe.

Die vier Schüler der achten Klasse der Sehmataler Mittelschule erfuhren bei ihrem intensiven und aufgrund der kleinen Gruppenstärke sehr individuellem Rundgang anhand der Wertschöpfungskette durch die gesamte Produktionshalle nicht nur wie aus einer Technischen Zeichnung über den Werkzeugbau und letztlich über das Spritzgussverfahren Teile für Airbags, Gurtsysteme oder Elektroinstallation entstehen. Vielmehr ging es auch in Gesprächen mit ehemaligen Lehrlingen darum, welche Anforderungen an das Berufsbild des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik gestellt werden. "Ich möchte auf jeden Fall mal einen technischen Beruf erlernen. Ich hoffe heute hier zu erfahren wie die Plastikteile hergestellt werden und wofür man sie braucht", meint Florian Göbel.

Ziel der gemeinsamen berufsorientierenden Inititiative der Wirtschaftsförderungen der Landkreise, der Unternehmen, Lehrer, Schüler und Eltern ist es, die leistungsfähige Jugend in der Region zu halten. Berufliche Perspektiven und Chancen für einen qualifizierten Facharbeiternachwuchs in vielen Branchen sollen aufgezeigt werden, die einerseits aus dem aus dem Rückgang der Schülerzahlen aber auch vor allem andererseits aus dem Aufschwung in vielen Branchen - vor allem im Metallbereich - resultieren. Auch Gymnasiasten wollen die Unternehmer verstärkt ansprechen und motivieren, ingenieurtechnische Studiengänge zu belegen und die Praktika in heimischen Unternehmen zu absolvieren.

?Die Kunststoffindustrie ist im Aufwind. Mit diesem Werkstoff, der immer bessere Eigenschaften hat und dem Metall ähnlicher wird, kann schnell am Markt reagiert werden. Man kann den Beruf ein Leben lang ausführen ohne dass es langweilig wird?, machte Meister Wolfgang Kaufmann die Jugendlichen neugierig. Doch man müsse schon gute schulische Leistungen mitbringen - fundiertes Wissen in Mathematik und in den Naturwissenschaften seien Pflicht: "Ihr müsst weitsichtig und breit gefächert denken können und viele Prozesse im Kopf vordenken. Denn die Maschinen führen nur das aus, was ihr ihnen vermittelt." Und die Bereitschaft zur Schichtarbeit müsse vorhanden sein.

Vor 17 Jahren wurde die Firma Heidler und Schröder mit vier Personen neu gegründet und kann auf stetes Wachstum zurückblicken. Gewachsen ist mit der Produktionsfläche auch die Mitarbeiterzahl auf inzwischen über 80 Angestellte. Letzte Woche beendete der 20. Auszubildende seine Lehre im Unternehmen. Die Firma war von Anfang an darauf spezialisiert Spritzgießwerkzeuge und daraus Kunststoffteile herzustellen. Ungefähr 1200 eigens hergestellte Spritzgießwerkzeuge lagern in den hohen Regalen in der extra brandsicheren Schatzkammer der Firma.

"Die Woche der offenen Unternehmen könnt ihr dazu nutzen, euch in Betrieben umschauen um zu sehen, welche Ausbildungsmöglichkeiten es gibt", so Heidler. Die Möglichkeit zum Schnuppern bietet Schröder und Heidler GmbH auch durch Praktika und Ferienjobs, die, so Heidler sehr begehrt sind, und deshalb zeitig angemeldet werden sollten. "Das sind für uns natürlich gute Chancen, die Arbeitsbereitschaft und den Elan der Schüler kennenzulernen."

Für die vier jungen Sehmataler brachte der Rundgang den einen oder anderen Aha-Effekt. War für den einen das Herstellen der Spritzwerkzeuge interessant, staunte manch anderer, dass zum Beispiel der Unterricht im Technischen Zeichnen doch nicht so unnütz ist wie immer vermutet. Und der Schnelldurchlauf von der Kundenanfrage bis zum versandferigen Produkt war das perfekte Praxisbeispiel für den eben behandelten Stoff im WTH-Unterricht: "Wir behandeln nämlich gerade das Thema Angebot und Nachfrage am Markt", so Florian Göbel, der am Mittwochnachmittag in der unterrichtsfreien Zeit noch hinter die Türen einer Kfz-Werkstatt schauen wollte.

Koordiniert wird die Woche der offenen Unternehmen im Landkreis Annaberg und dem Mittleren Erzgebirgskreis von der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH. Die Zusammenarbeit und die Abstimmungen mit den Landkreisen Aue-Schwarzenberg und Stollberg funktionieren reibungslos und Hand in Hand, woraus auch die große "Wanderbewegung" der Schüler in Unternehmen von Nachbarlandkreisen hinein resultiert. ...
geschrieben von Schulze

01.07.2009 - Ehrenurkunde für Heimkehrerbörse übergeben
Erzgebirge/ Annaberg-Buchholz. "Die Heimkehrerbörse Erzgebirge wird heute als eine Initiative in Deutschland ausgezeichnet, weil es in anderen Regionen Deutschland nichts in dieser Form und mit derartiger Professionalität und Nachhaltigkeit gibt", so Ludger Meyer, Leiter des Investment & FinanzCenters der Deutschen Bank Annaberg-Buchholz. Er übergab als Vertreter der Marketingidee von Deutschland die Ehrentafel und die von Bundespräsident Horst Köhler - Schirmherr des Wettbewerbs - unterzeichnete Urkunde an Matthias Lißke, Geschäftsführer der Wirtschaftförderung Erzgebirge GmbH. Damit ist die Heimkehrerbörse Erzgebirge Preisträger des bundesweiten Wettbewerbs "365 Orte im Land der Ideen".

"Die Auszeichnung verpflichtet uns, neue Ideen und Perspektiven für das Erzgebirge aufzubauen", erklärte Lißke. Die Initiative sei für die Menschen hier und den wirtschaftlichen Aufbau der Region aufgebaut worden. Neben einer gezielten Berufs- und Studienorientierung, der Qualifizierung in Unternehmen und durch die Agentur für Arbeit sowie den Zuzug von Fachkräften ist die Heimkehrerbörse ein Instrument zur Fachkräftesicherung im Erzgebirge. Gebaut wird dabei auf die emotionale Verbundenheit der Erzgebirger zu ihrer Heimat, die man nicht kaufen kann und die: "nirgends so hoch wie bei uns ist, behaupte ich", so der Wirtschaftsförderer.

Da der Bedarf an Fachkräften weiter steigt, ist die Heimkehrerbörse Erzgebirge als Kontaktplattform ein Projekt mit Servicecharakter für die Zukunft des ganzen Erzgebirges. 375 Kontakte wurden allein im Jahr 2007 für 112 zu besetzende Stellen hergestellt. Gesucht werden Fachkräfte der verschiedensten Branchen vom qualifizierten Physiotherapeuten bis hin zum Ingenieur, wobei dabei vor allem die Elektro- und Metallbranchen dominieren. Der Altersdurchschnitt der Bewerber liegt bei 36 Jahren. Was man ins Kalkül ziehen muss: Ein eingesetzter Ingenieur zieht etwa sechs bis acht weitere benötigte Arbeitsplätze nach sich. Das heißt, dass erst der Ingenieurbedarf gedeckt werden muss, um weitere Arbeitsplätze im Erzgebirge zu schaffen.

Jeder "Ausgewählte Ort 2008" wird sich und seine Idee an einem Tag des Jahres mit einer Veranstaltung präsentieren, die Heimkehrerbörse Erzgebirge am 30.Dezember. Der Termin für die größere Veranstaltung im GDZ ist nicht ohne Grund gewählt: Während der Weihnachtsfeiertage zieht es bekanntlich alle Erzgebirge nach Hause in ihre Heimat. Und dann bleibt auch für die gehetzten Pendler Zeit, sich die diskrete und vertrauliche Kontaktplattform der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH anzuschauen und vielleicht auch für sich zu nutzen. Bis dahin müsse man, so Geschäftsführer Matthias Lißke, weiter Akquise betreiben, die auch ohne die Unterstützung der Medien nicht denkbar wäre.

1500 Bewerbungen waren für die dritte diesjährige Runde der Standortinitiative "Deutschland - Land der Ideen" eingegangen. Die Idee der Heimkehrerbörse Erzgebirge überzeugt die Jury, weil hiermit eine Verbindung zwischen Bodenständigkeit und Innovation entwickelt wurde, um alltägliche Probleme in den Griff zu bekommen. "Die Erzgebirger hängen an ihrer Scholle - aber viele von ihnen mussten sie in den letzten Jahren zwangsläufig verlassen", weiß Ludger Meyer. ...
geschrieben von Schulze

01.07.2009 - Heimkehrerbörse Erzgebirge ist "Ausgewählter Ort 2008"
Annaberg-Buchholz. Die Heimkehrerbörse Erzgebirge erhält mit der Prämierung im Rahmen des Wettbewerbs "365 Orte im Land der Ideen" nun deutschlandweite Anerkennung. Die Initiative der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH überzeugte die Jury des Innovationswettbewerbs als eine der 365 zukunftstragenden Ideen. Bereits im dritten Jahr zeigt die Standortinitiative "Deutschland - Land der Ideen" gemeinsam mit ihrem Projektpartner Deutsche Bank den Ideenreichtum und die Innovationskraft unseres Landes. Schirmherr der Initiative ist Bundespräsidenten Horst Köhler.

Am 12. März werden der WFE GmbH eine Ehrentafel und die Urkunde des Bundespräsidenten als Anerkennung für den Aufbau der Initiative "kontra Fachkräftemangel" überreicht.

Hintergrund der Heimkehrerbörse ist es, die Potentiale der qualifizierten Erzgebirger für die Region zu nutzen, die jedes Wochenende zwischen Job und Familie auf deutschen Autobahnen hin- und herpendeln. Viele von ihnen denken ernsthaft darüber nach, wieder zurückzukommen in die alte Heimat und "Heimkehrer" zu werden. Genau dort setzt die Heimkehrerbörse Erzgebirge an: eine streng vertrauliche Kontaktplattform zu sein, in der sich qualifizierte Pendler bzw. Weggezogene und Fachkräfte suchende erzgebirgische Unternehmen finden.

Die derzeitige Arbeitsmarktentwicklung im Erzgebirge zeigt eindeutig Bedarf an qualifizierten Fachkräften. Ein Beweis ist das rege Interesse der erzgebirgischen Firmen: 112 zu besetzende Stellen in Unternehmern mit den Schwerpunkten in der Metall-, Elektro- und Kunststoffindustrie wurden 2007 an die Heimkehrerbörse der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH herangetragen. Gleichzeitig suchten in diesem Jahr über die Kontakt-Plattform durchschnittlich 350 Interessenten der verschiedensten Berufsgruppen eine neue berufliche Perspektive in ihrer alten Heimat. Davon besitzen knapp 40 Prozent einen Abschluss als Ingenieur, Meister oder Techniker. Auffällig bei den registrierten Interessenten ist außerdem das geringe Durchschnittsalter von ca. 36 Jahren. Insbesondere junge Frauen aus dem Erzgebirge haben ? im Gegensatz zu dem oftmals in der Öffentlichkeit dargestellten Bild ? eine starke Motivation bei entsprechenden Rahmenbedingungen wieder in ihre Heimat zurückzukehren.

Die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH stellt über die Heimkehrerbörse kostenlose Kontakte zwischen qualifizierten Interessenten und den anfragenden Unternehmen aus der Region her. 2007 konnte dies ca. 375mal realisiert werden. Fazit: Die WFE GmbH registrierte im Jahr 2007 ca. 40 erfolgreiche Heimkehrer innerhalb der bisherigen Interessenten. Auch wenn nicht alle direkt eine offene Stelle über die Kontakt-Plattform besetzten, so gab die Heimkehrerbörse zumindest den Anstoß zum Nutzen der neuen beruflichen Potentiale vor Ort und damit zur Rückkehr in die alte Heimat.

Vom ersten Kontakt bis zur Besetzung einer offenen Stelle durch einen Heimkehrer vergeht manchmal bis zu einem Jahr ? das zeigen auch die Erfahrungen in anderen Regionen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Kündigungsfristen in Job und Wohnung müssen eingehalten werden, neue Bleiben im Erzgebirge gesucht, komplette Haushalte versetzt und oftmals gar noch ein neuer Job für den Partner gefunden werden. Das Thema ist komplex ? ein privates Umfeld heißt es oftmals völlig neu zu organisieren, bis hin zu Schulummeldungen und KITA-Platzsuche für die Kinder.

Die Heimkehrerbörse Erzgebirge ist ein Instrument zur Fachkräftesicherung. Aufgrund der hohen emotionalen Verbundenheit der Menschen mit ihrer Heimat hat dies eine besondere Chance.

Im Verbund mit mehr Qualifizierung vor Ort, einer umfassenden Berufs- und Studienorientierung für die Schulabgänger und Hilfen zur Ansiedlung von Fachkräften im Erzgebirge kann die wirtschaftliche Entwicklung der Region positiv beeinflusst werden. ...
geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - Sonderausstellung "Die obererzgebirgische Eisenbahn"
Aue. Sonderausstellung "Die obererzgebirgische Eisenbahn" zum 150jährigen Bestehen der Eisenbahnstrecke Zwickau - Aue - Schwarzenberg

In diesem Jahr kann das 150jährige Jubiläum der von Zwickau über Aue nach
Schwarzenberg führenden Eisenbahnstrecke gefeiert werden. Nach entsprechenden Verhandlungen und Planungsarbeiten hatte der sächsische Landtag am 7. August 1855 den Bau der "Obererzgebirgischen Eisenbahn" genehmigt, die von Zwickau flussaufwärts durch das Muldental nach Aue, und von dort schwarzwasseraufwärts nach Schwarzenberg, führen sollte. Historisch korrekt wird diese Bahnlinie im sächsischen Eisenbahnnetz als Strecke Schwarzenberg - Zwickau (SZ) bezeichnet, weil ihre Kilometrierung in Schwarzenberg beginnt.
Nach knapp dreijähriger Bauzeit erfolgte am 11. Mai 1858 die feierliche Einweihung der Strecke. Den Festzug fuhr der Lokführer Neidhardt mit der Lokomotive "Hundert". Diese Lok war die hundertste in der Chemnitzer Lokomotivenfabrik Hartmann hergestellte Maschine und gehörte zur späteren
Gattung Il b. Am 15. Mai 1858 wurde der fahrplanmäßige Verkehr auf der neuen
Eisenbahnverbindung aufgenommen. Bau und Eröffnung der "Obererzgebirgischen
Eisenbahn" waren ein wesentlicher Beitrag, um das Erzgebirge mit seiner sich
rasch entwickelnden Industrie durch die Eisenbahn zu erschließen. Die Strecke erfuhr 1883 ab Schwarzenberg eine Weiterführung nach Johanngeorgenstadt und 1889 wurde auch Annaberg angeschlossen. Seit 1875 kreuzte im Bahnhof Aue die Eisenbahnstrecke Chemnitz - Adorf die "Obererzgebirgische Eisenbahn". Bis zur politischen Wende 1989 war diese hinsichtlich des Güter- und Personenverkehrs eine bedeutende Linie im sächsischen Eisenbahnnetz. Erfreulicherweise rollen auch gegenwärtig noch die modernen Triebwagen der "Erzgebirgsbahn" auf der 150 Jahre alten Eisenbahnstrecke.

Das Stadtmuseum Aue widmet eine am 08. März 2008 beginnende Sonderausstellung dieser verkehrsgeschichtlich, wie auch regionalgeschichtlich bedeutsamen Thematik. Damit werden die sich über das Jahr erstreckenden vielfältigen Aktivitäten und Veranstaltungen anlässlich des Streckenjubiläums eröffnet. Durch die großzügige Unterstützung von Institutionen und Einzelpersonen kann eine interessante und informative Exposition gezeigt werden. Leihgaben wurden vom Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde e. V. bzw. vom Eisenbahnmuseum Schwarzenberg, und vom durch seine wertvollen dokumentarischen Fotos überregional bekannten Lokführer im Ruhestand, Günter Meyer, wie auch dem Maler historischer Eisenbahnmotive,
Peter König zur Verfügung gestellt. Mit weiteren Leihgaben beteiligten sich zudem der Künstler Axel Dietz, das Vorstandsmitglied des VSE, Jürgen Fischer und andere Privatpersonen. Neben aufwändig gestalteten Text-Bild-Tafeln sind
alte Fahrpläne, Dienstvorschriften, Objekte des Betriebs- und Verkehrsdienstes und signaltechnische Exponate zu sehen. Neben sachlicher Dokumentation wird auf diese Weise auch ein Stück Eisenbahnnostalgie gestaltet. Fahrkartendrucker, Abfahrkelle, Zugschluss- und Weichenlaterne, Fahrkartenzange, Modelle der auf der Strecke eingesetzten Loks und Waggons sowie viele andere Sachzeugen der historischen Strecke und des auf ihr
stattgefundenen Zugdienstes werden sicher die Herzen der Eisenbahnfreunde
höher schlagen lassen. Bei so manchem Besucher wird die Sonderschau Erinnerungen an die Zeit der Dampflokomotiven, Schrankenposten und anderes wecken.
Die Sonderausstellung im Museum der Stadt Aue wird zu den regulären
Öffnungszeiten bis voraussichtlich 25. Mai 2008 zu sehen sein.
Für
Schulklassen und andere Interessentengruppen sind auf Voranmeldung spezielle
Führungen oder Vorträge zur Thematik möglich.

Öffnungszeiten Stadtmuseum

Dienstag - Freitag 10:00 Uhr - 12:00 Uhr und 13:00 Uhr - 18:00 Uhr
Samstag 10:00 - 18:00 Uhr
Sonntag 13:00 - 18.00 Uhr
Montag geschlossen ...
geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - Vortrag zur lokalen Eisenbahngeschichte
Aue. Zu einem sicher nicht nur die Freunde der Eisenbahn interessierenden Vortrag
lädt das kreisstädtische Museum am Mittwoch, dem 12. März 2008, recht
herzlich ein. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr. Museumsleiter Ralf
Petermann spricht an diesem Abend zum Thema "Eisenbahnknotenpunkt Aue".
Wissenswertes zur Historie des Bahnhofes sowie des Bahnbetriebswerkes Aue
steht im Mittelpunkt des Vortrages. Im Anschluss können Eisenbahnersenioren
zwanglos von eigenen Erlebnissen aus ihrer früheren Dienstzeit berichten.
Gelegenheit soll dabei auch zu einem zwanglosen, gemütlichen Beisammensein
gegeben sein.
Der Eintritt beträgt 1,60 EUR ; ermäßigt 1,00 EUR.
Für Veteranen der Eisenbahn ist der Eintritt frei. ...
geschrieben von echterzgebirge

07.04.2008 - Ausbildungsmesse "M+E-Zukunftstage" am 15.März
Schwarzenberg. Nach dem erfolgreichen Auftakt im Juni 2007 findet die Ausbildungsmesse M+E-Zukunftstage in diesem Jahr erneut in Schwarzenberg statt. Am 15. März können sich Schüler über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten in der Metall- und Elektroindustrie informieren. Vor allem regional ansässige Unternehmen stellen dann in der Ritter-Georg-Halle (Straße der Einheit 53) ihr Ausbildungsangebot und die späteren Jobperspektiven vor. Der Schwerpunkt liegt auf den Branchen Maschinenbau, Automobilindustrie, Mikroelektronik und Metallverarbeitung.

Das InfoMobil der Metall- und Elektroindustrie, ein 17 Meter langer Bus, bietet vor der Halle den Industriezweig multimedial und ganz praktisch zum Ausprobieren. Außerdem gibt es Bewerbungstipps und viele Informationen rund um die Ausbildung.

Die sächsische Metall- und Elektroindustrie ist der am stärksten wachsende Wirtschaftszweig. 2007 stieg der Umsatz erneut um 15 Prozent, rund 9.000 neue Arbeitsplätze sind entstanden. Jedes Jahr werden sachsenweit etwa 5.000 neue Azubis gesucht, die nach der Ausbildung zu 90 Prozent übernommen werden.

Die Messe ist von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet und vor allem für Schüler ab Klasse 7 sowie deren Lehrer und Eltern interessant. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen sowie eine stetig aktualisierte Liste der Aussteller sind unter www.zukunftstage.de zu finden. ...
geschrieben von Schulze

10.11.2008 - Ausstellung: "Posamenten- Handwerk und Mode"
Zschopau. Posamenten - immer weniger Leute wissen um die Historie und Moderne der traditionellen Handwerkskunst. Die Wanderausstellung "Posamenten - Handwerk und Mode" ist ein Mittel, um die kunstvollen und oft farbenprächtigen textilen Elemente ins rechte Licht zu rücken. Die Produktpalette reicht von Borten, Bändern, Bordüren und Quasten bis hin zu ihrer Verwendung als modisches Accessoires. Zu sehen gibt es diese in Verbindung mit vielen Informationen und Anwendungsbeispielen in der Präsentation vom 1.März bis 30.Juni 2008 in der Gelben Stube im Schloss Wildeck Zschopau.

Im Landkreis Annaberg gibt es heute noch neun kleine und mittelständische Unternehmen, die Posamenten mit moderner Technologie herstellen, aber auch noch die unverwüstlichen Maschinen mit ihrer alten Technik nutzen. Es ist ein traditioneller Industriezweig, der Funktionalität und Attraktivität vereint. Ein Teil der ehemals ausschließlich Posamenten herstellenden Betriebe passte sich den veränderten Kundenwünschen mit einem neuen Produktionsprofil an und stellt die klassische Posamente nur in begrenztem Umfang her.

Die Historie der Posamentenindustrie reicht bis in das 16. Jahrhundert In Annaberg gab es von 1879 bis 1908 ein amerikanisches Konsulat, das den umfangreichen Export der Posamenten vor Ort regelte. Sitz war in der jetzigen Landesversicherungsanstalt, Klosterstraße. In der Blütezeit der Posamentenindustrie im 19. Jahrhundert gab es hier über 100 Manufakturen und Handwerksbetriebe, die bis England, Kanada und in die USA verkauften.

Die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH gestaltete diese Wanderausstellung im Jahr 2005 im Rahmen des EU-Projektes (Interreg IIIC) "Ecotourism: Places and Traditions". Zu sehen war sie bisher in Annaberg.-Buchholz, auf den Greifensteinen, in Crimmitschau, Greiz und Scharfenstein. ...
geschrieben von Schulze

07.04.2008 - Das Kreisarchiv des LRA MEK zieht um.
Marienberg. Das Kreisarchiv des Landratsamtes Mittlerer Erzgebirgskreis zieht um.
Aus diesem Grund sind bis 31. März 2008 keine Benutzungen möglich. Für dringende Angelegenheiten und unaufschiebbare Angelegenheiten ist das Archiv täglich von Montag bis Donnerstag 7.15 Uhr bis ca. 8.30 Uhr sowie 12.00 ? 13.00 Uhr unter der Telefonnummer 03735/660-586 erreichbar. ...
geschrieben von Schulze

10.11.2008 - Sonderausstellung im Schneeberger Museum
Schneeberg. Ab dem 16. Februar 2008 zeigt das Schneeberger Museum für
bergmännische Volkskunst die Sonderausstellung "Die Tier- und Märchenwelt im Spielzeug aus Bad Kösen". Ergänzt wird diese Ausstellung von Tiermalerei des Hobbymalers Hartmut Diersche aus Reinsdorf (bei Zwickau). Die Sonderausstellung endet am 13. April 2008.

Am 28. Februar 2008, 19 Uhr findet ein Vortrag zur Problematik "Die Bedeutung des Filzteiches für den Bergbau und den Tourismus" im Siebenschlehener Pochwerk (Lindenauer Straße 22) statt. Der Referent ist Erhard Kühnel aus Bad Schlema.

Das Museum für bergmännische Volkskunst ist Dienstag bis Donnerstag, Samstag und Sonntag von 9.30 bis 17 Uhr, freitags 13 bis 17 Uhr geöffnet. ...
geschrieben von Schulze

10.11.2008 - Seminarreihe Natura 2000
Sehr geehrte Damen und Herren,

das Naturschutzzentrum Annaberg gGmbH bietet im März 2008 im Rahmen eines deutsch-tschechischen Interreg-Projektes eine Seminarreihe zum europäischen Naturschutznetzwerk Natura 2000 an.
Hier finden Sie das Programm dieser in mehrere Teile untergliederten Seminarreihe.
Im ersten Teil (29.02.-02.03.2008, im Naturschutzzentrum Annaberg) werden schwerpunktmäßig die inhaltlichen und fachlichen Aspekte von Natura 2000 beleuchtet. Dieser Teil ist stärker regionalspezifisch auf das sächsische und tschechische Erzgebirge orientiert.
Im zweiten Teil, der am 10. und am 11.03.2008 in Litvínov (Schola Humanitas) stattfindet, werden die rechtlichen Grundlagen des europäischen Naturschutzrechtes (mit Bezug zu Deutschland und Tschechien) und finanzielle Aspekte (mit Bezug zu Sachsen und Tschechien) behandelt.
Der dritte Teil, der am letzten Märzwochenende wieder hier in Annaberg stattfindet, thematisiert Methoden und Didaktik für gelungene Naturführungen und die Vermittlung von Umweltwissen.
Schließlich finden im Frühling und Frühsommer vier Exkursionen statt, jeweils zwei auf deutscher und auf tschechischer Seite.
Als Teil des erwähnten Interreg-Projektes sind alle Veranstaltungen zweisprachig (D/ CZ). Dabei wird die Übersetzung in den beiden ersten, als Vortragsveranstaltung konzipierten Teilen mittels einer simultanen Dolmetscheranlage umgesetzt.
Das Naturschutzzentrum Annaberg ist prinzipiell an Teilnehmern für die Veranstaltungsreihe interessiert, wobei eine Teilnahme auch an nur einzelnen Seminarteilen möglich ist. Die Teilnahmegebühr für jeden der Seminarteile beträgt 30,- EUR, inkl. Übernachtung und Vollverpflegung. Die Anmeldung erfolgt entweder telefonisch (03733/5620-0) oder per e-mail (jens.stolle@naturschutzzentrum-ana.de oder naturschutzzentrum_ana@t-online.de).
Weitere Informationen sind über www.naturschutzzentrum-ana.de und unter www.gueg.eu verfügbar.

Mit freundlichen Grüßen,
Jens Stolle ...
geschrieben von echterzgebirge


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