TuS Liga News
07.11.2011 - PSV Neumünster - TuS Nortorf 4:0 (2:0)
Die TuS Liga muss sich im Derby an der Stettiner Straße in Neumünster einem an diesem Tag überlegenen Gegner mit 0:4 geschlagen geben. 38 Minuten hielt Blau-Weiß-Rot das torlose Remis, ehe ein Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung die am Ende auch in der Höhe verdiente Niederlage einläutete. Als dreifacher Torschütze konnte sich der vor der Saison zum PSV gewechselte Florian Viergutz auszeichnen.
Pressebericht im Holst. Courier (Ausgabe vom 07.11.2011):
Nortorf hat beim PSV nichts zu bestellen
Alle Derbyfans, die in der Hoffnung an die Stettiner Straße gereist waren, der Underdog TuS Nortorf könnte nach dem 0:0 vor Wochenfrist gegen den FC Itzehoe eine weitere spannungsgeladene Partie gegen ein Topteam abliefern, wurden enttäuscht. Als Christian Scheinpflug nach feinem Zuspiel von Philip Tinney in die Nahtstelle der Nortorfer Viererkette das 1:0 für den Favoriten erzielte (38.), war die von technischen Unzulänglichkeiten geprägte erste halbe Stunde vergessen, und die "Polizei-Eskorte" kam ins Rollen. Vier Minuten später schoss André Eggers aus 20 Metern aufs Tor der Gäste, und der gegen Itzehoe noch unbezwingbare Nortorfer Torwart Jan Wettern konnte nur abklatschen. Christoph Pfützenreuter war zur Stelle, bediente uneigennützig den besser postierten Florian Viergutz, und der Ex-Nortorfer schob zum 2:0 für die Gastgeber ein. Fortan waren die Blau-Weiß-Roten nur noch ein Sparringspartner für die Grün-Weißen, die schalten und walten konnten, wie sie wollten. So tanzte Scheinpflug in der 47. Minute durch die Nortorfer Abwehrreihe und legte mustergültig quer - Viergutz beförderte die Kugel zum 3:0 über die Linie. Den dritten Viergutz-Treffer des Tages bereitete schließlich der kurz zuvor eingewechselte Sascha Reichow mit einer punktgenauen Flanke vor (67.). Im Übrigen jubelte der 24-Jährige bei all seinen Toren aus Respekt vor seinem Heimatverein nur äußerst verhalten, obgleich ihm sicher ein großer Stein vom Herzen gefallen sein dürfte. Schließlich handelte es sich um die ersten drei Saisontore des PSV-Neuzugangs, der bisher nicht in die zu großen Fußstapfen des zum VfR Neumünster gewechselten Patrick Fürst treten konnte. Derweil waren die Nortorfer zu keiner Zeit der Partie auch nur für einen Treffer gut, denn sie blieben chancenlos. TuS-Interimstrainer Thorsten Syben ärgerte sich über den Einbruch nach 30 Minuten: "Wir sind eine Stunde nur hinterhergelaufen. Der Einsatzwille und der Glaube waren weg. Die Jungs waren heute viel zu brav und haben nicht einmal taktische Fouls begangen." Sichtlich zufrieden äußerte sich indes PSV-Coach Patrick Nöhren: "Wir haben den Gegner mit einfachem Passspiel beherrscht. Die Tore fielen, weil meine Jungs mannschaftsdienlich gespielt haben. Darauf haben wir im Training hingearbeitet." Gute Voraussetzungen also für das Spiel der Spiele am kommenden Sonntag, wenn der PSV beim Topfavoriten FC Itzehoe antritt.
Polizei-SV Union NMS - TuS Nortorf 4:0 (2:0)Polizei-SV Union Neumünster: Spantig - Sucu, Pinkert, Schenzer, Pfützenreuter (60. Reichow) - Tinney (53. Khemiri), Rastetter, Beckmann, Eggers (70. Witt) - Scheinpflug, Viergutz.
TuS Nortorf: Wettern - Gudjons, Doege, Kortum (80. Bruhn), Schlotfeldt - Lampe, Klucke, Reuter, Döring (53. Bogun), Horstmann (26. Hülsen) - Siegel.
SR: Sievers (Russee). - Tore: 1:0 Scheinpflug (38.), 2:0, 3:0, 4:0 Viergutz (42., 47., 67.). - Zuschauer: 180. - Nächster PSV-Gegner: FC Itzehoe (A/Sonntag, 14 Uhr). - Nächster Nortorf-Gegner: TuS Garbek (H/Sonnabend, 14 Uhr).
Vorschau-Pressebericht im Holst. Courier (Ausgabe vom 04.11.2011):
PSV - TuS Nortorf
Ausgangslage: Der Tabellendritte PSV (12 Spiele/26 Punkte/37:19 Tore) weist nach seiner zweiten Saisonniederlage am vergangenen Wochenende (1:3 beim MTSV Hohenwestedt) schon acht Zähler Rückstand auf Spitzenreiter FC Itzehoe auf. Auch beim siebtplatzierten TuS Nortorf (12/15/18:25) läuft es derzeit nicht wirklich rund. Seit vier Spielen ist die Elf vom Heinkenborsteler Weg ohne Sieg. Das überraschende 0:0 gegen den bis dato ausschließlich siegreichen FC Itzehoe bringt aber jede Menge Zuversicht - auch wenn die Abstiegszone für die Nortorfer gerade einmal fünf Zähler entfernt ist.
Stimmungsbild: Vor Wochenfrist schlugen einmal mehr die zwei Gesichter des Polizei-SV Union zu. Einer katastrophalen ersten Halbzeit folgte zwar eine deutlich bessere Leistung nach der Pause, doch für Trainer Patrick Nöhren ist nun die Zeit zum Handeln gekommen: "Ich werde taktisch und personell voraussichtlich etwas verändern", kündigt er an. Das werde aber kurzfristig geschehen, da noch unklar ist, welche Akteure ihm zur Verfügung stehen. Ein Abweichen vom 4-4-2-System sei aber durchaus denkbar. Gründe dafür sind vor allem die schlechte Staffelung und die nicht vorhandene Bindung zwischen den verschiedenen Mannschaftsteilen. Den Gegner, den er beim Remis gegen Itzehoe beobachtete, hält Nöhren für "kompakt und zweikampfstark".
Die gelungene Abwehrschlacht gegen Itzehoe ist laut TuS-Interimstrainer Thorsten Syben mittlerweile zwar abgehakt, stimme ihn aber sehr positiv. Vor seinem zweiten Spiel auf der Nortorfer Bank will sich Syben nicht in die Karten schauen lassen. Klar ist nur, dass die Blau-Weiß-Roten ein Überangebot an Spielern haben: "Personell könnte es kaum besser aussehen. Ich habe 21 Spieler zur Verfügung und damit die Qual der Wahl", sagt Syben, der immerhin durchblicken lässt, dass die Startelf der Vorwoche Pluspunkte gesammelt und damit gute Chancen auf einen weiteren Einsatz von Beginn an habe. Für Syben darf es trotz der Außenseiterrolle am Ende auch gerne etwas Zählbares sein: "Ich hoffe, dass wir eine der wenigen Chancen, die sich uns bieten werden, auch nutzen können."
Es fehlen - beim PSV: Bethke (Kreuzbandriss), Hasler (Lauftraining), Herre (Fußverletzung), Puphal (weiche Leiste), eventuell Eggers (Oberschenkelprobleme) und Witt (Zerrung); - bei Nortorf: Reichow (langzeitverletzt), L. Redmann (Rückenprobleme). - SR: Sievers (Russee). - Bisher letzte Duelle: Der PSV gewann in Nortorf mit 2:0 und an der Stettiner Straße mit 3:1 (Verbandsliga Süd-West, Saison 2008/09). - Courier-Tipp: Ein hart umkämpftes Derby endet mit einem Heimsieg - 2:1 für den PSV. ...
31.10.2011 - TuS Nortorf - FC Itzehoe 0:0
Die TuS Liga mausert sich zum Angstgegner des FC Itzehoe. Nach dem 1:1 im Mai zum Ende der vergangenen Saison, stand das Defensivbollwerk dieses mal noch besser. Angefangen beim überragenden Torhüter Jan Wettern bot Blau-Weiß-Rot insgesamt eine starke Leistung, als deren Resultat ein verdientes torloses Remis steht.
Bericht im Holst. Courier / Landeszeitung (Ausgabe vom 31.10.2011)
Nortorf lässt FC Itzehoe erneut stolpern
Am 22. Mai dieses Jahres ließ der FC Itzehoe - seinerzeit noch als SG Türk Spor/Itzehoer SV - letztmals Punkte in der Verbandsliga Süd-West liegen. Ort des Geschehens war der Heinkenborsteler Weg in Nortorf, denn am 29. Spieltag der Saison 2010/2011 hieß es am Ende 1:1. Und die TuS-Arena erwies sich am Sonnabend auch in der aktuellen Spielzeit als erster Stolperstein für den Klassenprimus. Die bisher ausnahmslos siegreichen Gäste mussten sich gegen aufopferungsvoll kämpfende Mittelholsteiner mit einem torlosen Remis zufrieden geben. Logisch, dass Nortorfs Interimscoach Thorsten Syben seine Elf mit Lob überschüttete. "Meine Mannschaft hat gezeigt, dass sie willig ist, den Klassenerhalt mit aller Kraft zu erreichen", sagte Syben, der seine Truppe "taktisch sehr diszipliniert" gesehen hatte. In der Tat ließen die Einheimischen die beste Offensive der Liga lange Zeit nicht ins Rollen kommen. Die Innenverteidigung um Lars Gudjons und Tristan Doege nahm das brasilianische Sturmduo Luiz Firmino Emerson/Diego Zilio aus dem Spiel, und in der kreativen Zone machte der TuS die Räume geschickt eng und verschob klug. So hatten die Gastgeber in Person von Jan-Patrick Siegel vor dem Seitenwechsel sogar die besseren Chancen. In der 35. Minute verzog Siegel knapp, ehe er unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff an Sören Wiechert im FC-Gehäuse scheiterte (44.). Nach der Pause erhöhten die wütenden Gäste sukzessive den Druck, und Zilio setzte mit einem Pfostentreffer ein Ausrufezeichen (46.). Dann aber begann die Sternstunde von Nortorfs Torwart Jan Wettern. Einen Kopfball von Zaurbek Ikoev lenkte Wettern über die Querstange (55.), ehe Emerson 120 Sekunden später bei seiner einzigen nennenswerten Aktion ebenfalls seinen Meister in Nortorfs Keeper fand, der mit einem tollen Reflex parierte. "In den letzten 20 Minuten besaßen die Gäste Chancen im Zweiminutentakt", schilderte Syben die nervenaufreibende Schlussphase, in der Nortorfs Defensive "mit allen Körperteilen" verteidigte und keine Luft mehr zum Durchatmen hatte. Entlastung gab es nur in der 60. Minute, als Hauke Horstmann aus der Distanz zu hoch zielte. "Nach den schwierigen Tagen um die Trennung von Michael Opitz waren diese Reaktion und vor allem das Ergebnis für die Mannschaft sehr wichtig", fasste Syben die eine emotionale Nortorfer Woche zusammen.
TuS Nortorf: Wettern - Kortum, Gudjons, Doege, Rathgen - Hülsen (81. Sielken), Klucke, Lampe, Reuter, Horstmann (65. Bruhn) - Siegel (75. Döring).
FC Itzehoe: Wiechert - Shurawlew, Justus, Ikoev, Haider, Emerson, Yavuz, Zilio, Leskien, Tiryaki, Matz.
Schiedsrichter: Böck (Rethwisch). - Tore: Fehlanzeige. - Zuschauer: 120. - Nächster Nortorf-Gegner: Polizei-SV Union Neumünster (A/Sonnabend, 14 Uhr).
Bericht in der NORDDEUTSCHEN RUNDSCHAU (Ausgabe vom 28.10.2011)
0:0 - FC Itzehoe beißt sich an Teufelskerl Jan Wettern im Nortorfer Gehäuse die Zähne aus
Wie einen Sieg feierte TuS Nortorf das 0:0 gegen Spitzenreiter FC Itzehoe in der Fußball-Landesliga Süd. Die Gastgeber konnten sich bei ihrem überragenden Torhüter Jan Wettern bedanken, dass ihnen diese Überraschung gelungen war. "Das hatte mit Fußball nichts zu tun", beurteilte hinterher FCI-Coach Kurt Hesse die destruktive Spielweise der Nortorfer. Chancen hatte sein Team allerdings genug herausgespielt, lediglich im Abschluss haperte es diesmal. Weh tat den Gästen dieses 0:0 indes nicht, denn auch der ärgste Konkurrent TuS Hartenholm ließ beim 1:1 gegen Kaltenkirchen Federn.
Nachdem Nortorfs Trainer Michael Opitz vor Wochenfrist sein Amt aus persönlichen Gründen zur Verfügung gestellt hatte, saß diesmal Thorsten Syben als Interimscoach auf der Bank. Der hatte mächtig Beton angerührt und sein junges Team immer wieder durch seinen Zwischenruf "Formation" daran erinnert, die Igelstellung nicht aufzulösen. Im ersten Durchgang hatten die Gastgeber dennoch die Riesenmöglichkeit in Führung zu gehen, als Jan-Patrick Siebert nach einem Fehler von Oliver Haider plötzlich allein auf Torhüter Sören Wiechert zumarschierte, der dann gerade noch mit Fußabwehr klären konnte (44.). Zuvor hatte Siegel bei einem Schuss von der Strafraumgrenze knapp verzogen (30.). Das war es dann jedoch schon, was die Gastgeber an Offensivaktionen zu bieten hatten.
Ließ es der FCI in der ersten Hälfte noch relativ ruhig angehen - lediglich zwei nennenswerte Torchancen von Diego Zilio (15.) und Ahmet Tyriaki (37.) waren zu verzeichnen - gaben die Gäste in der zweiten Hälfte richtig Gas. Mit schnellem Spiel über die Außenpositionen wurde Nortorf jetzt mächtig unter Druck gesetzt. Die Gastgeber kamen nun überhaupt nicht mehr aus ihrer Hälfte heraus und die Chancen des FCI häuften sich. Allerdings war Teufelskerl Wettern im Nortorfer Gehäuse nicht zu bezwingen. Egal ob Diego Zilio, Zaurbek Ikoev oder Emerson Firmino - alle scheiterten am Nortorfer Torwart. Hinzu kam ein Pfostentreffer von Ikoev (46.), und nachdem Zilio den TuS-Keeper ausgespielt hatte, stand noch ein Abwehrspieler im Weg (75.).
"In der nervenaufreibenden Schlussphase hatten die Itzehoer Chancen im Zweiminutentakt", stellte Nortorfs Interimscoach Syben fest. Sein Team verteidigte in der Defensive "mit allen Körperteilen" und hatte keine Luft mehr zum Durchatmen. "Spielerisch haben wir in der zweiten Halbzeit eigentlich alles richtig gemacht", machte FCI-Trainer Kurt Hesse seinem Team keinen Vorwurf. Mit der Chancenverwertung dürfte Hesse jedoch kaum zufrieden gewesen sein.
TuS Nortorf: Wettern - Kortum, Gudjons, Doege, Rathgen - Hülsen (81. Sielken), Klucke, Lampe, Reuter, Horstmann (65. Bruhn) - Siegel (75. Döring).
FC Itzehoe: Wiechert - Leskien, Shurawlew, Justus, Matz, Ikoev, Haider, Yavuz, Tiryaki, Emerson, Zilio.
Schiedsrichter: Böck (Rethwisch).
Zuschauer: 100.
Tore: Fehlanzeige
Vorbericht im Holst. Courier (Ausgabe vom 28.10.2011)
TuS Nortorf - FC Itzehoe
Ausgangslage: Nach der 1:4-Heimniederlage vor Wochenfrist gegen den Vierten TuS Krempe, geht es für den Sechsten TuS Nortorf (11 Spiele/14 Punkte/18:25 Tore) jetzt aufeinander folgend zunächst daheim gegen den Spitzenreiter FC Itzehoe (11/33/40:6) und dann zum Derby an die Stettiner Straße zum Tabellendritten Polizei-SV Union. "Hardcore-Wochen" also für den Nortorfer Anhang, an deren Ende ob der jüngst mäßigen Leistungen die Ankunft im Ligakeller stehen könnte, wenn nichts Überraschendes dabei heraus springt.
Stimmungsbild: Das erste Spiel nach der knapp sechzehnmonatigen Ära Michael Opitz ist für den TuS laut Interimscoach Thorsten Syben "eine Frage der Ehre". Syben hat wie erwartet die Trainingsarbeit seit Dienstagabend übernommen, auch wenn er weiß, dass der Verein nach einer anderen Lösung für die Kommandobrücke sucht. "Der FC ist an guten Tagen ein Team auf gehobenem Schleswig-Holstein-Liga-Niveau, das man nur über bedingungslosen Einsatz bekämpfen kann", weiß Syben, schließt aber dennoch Sonderbewachungen für die FCI-Goalgetter Firmino Emerson und Diego Zilio aus: "Was nützt es, wenn man damit die gleichermaßen gefährlichen anderen acht Feldspieler unbeobachtet lässt."
Es fehlen: Bogun (gesperrt), Reichow (langzeitverletzt), Behnfeld (beruflich verhindert), Butenschön (Urlaub), L. Redmann (Rückenprobleme). - SR: Böck (Rethwisch). - Duelle 2010/11: In Itzehoe verlor der TuS mit 0:5, in Nortorf trennte man sich 1:1. - Courier-Tipp: Der FC ist zu stark - 0:4. ...
24.10.2011 - Trainer Michael Opitz tritt aus persönlichen Gründen zurückCoach Michael Opitz hat in der vergangenen Woche seinen Rücktritt vom Posten des Cheftrainers der TuS Liga bekannt gegeben. Auf Wunsch der Mannschaft stand Opitz beim Spiel gegen den TuS Krempe jedoch noch ein letztes Mal als Verantwortlicher an der Linie. Die TuS Liga bedankt sich für die geleistete gute Arbeit, die Opitz stets mit großer Begeisterung und Engagement ausgeführt hat, und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.
Pressebericht im Holst. Courier / Landeszeitung (Ausgabe vom 24.10.2011):Paukenschlag auf Nortorfer Führungsebene: Michael Opitz nimmt seinen HutDiese Nachricht kam überraschend: Am vergangenen Freitagabend wurde offiziell, was Trainer Michael Opitz sowie die Mannschaft und die Offiziellen des Fußball-Verbandsligisten TuS Nortorf schon tags zuvor wussten. Die Blau-Weiß-Roten und der Übungsleiter gehen seit dem Abpfiff der Sonnabendpartie gegen den TuS Krempe (1:4) getrennte Wege, da Opitz sein Amt bereits vor dem Anpfiff zur Verfügung gestellt hatte.
"Diese Entscheidung war ein ausdrücklicher Wunsch von mir und hat ausschließlich persönliche Gründe", erklärte der Coach auf telefonische Courier-Nachfrage und sprach von "offenen und ehrlichen sowie von gegenseitigem Respekt geprägten Gesprächen mit der Nortorfer Vereinsführung". In der Presseerklärung des Nortorfer Abteilungsvorstandes heißt es indes, man respektiere die Entscheidung von Opitz und bedanke sich ausdrücklich für die geleistete Arbeit beim TuS Nortorf.
Aus der Vogelperspektive betrachtet, überrascht diese Entwicklung schon, schließlich war Opitz bis zuletzt sportlich im Soll. Seit dem 1. Juli des Vorjahres im Amt, erreichte der 42-Jährige in seiner ersten Spielzeit 2010/11 einen respektablen siebten Platz, und in der aktuellen Saison stehen die als Abstiegskandidat gehandelten Mittelholsteiner sogar auf Platz 6 und amtieren damit zurzeit als drittstärkste Kraft im Kreisfußballverband Neumünster.
Doch während sich der Betroffene selbst und die TuS-Offiziellen in Understatement übten, äußerte sich Kapitän Alexander Klucke gegenüber dem Courier deutlicher. "Opitz war stets mit 100 Prozent bei der Sache. Dennoch gab es zuletzt Strömungen innerhalb der Mannschaft, die seine und für uns trotz allem völlig überraschende Entscheidung womöglich unterstützt haben", sagte Klucke, der vom TuS-Team nunmehr beansprucht, "dass wir Opitz? erfolgreiche Arbeit mit unserem intakten Kader fortsetzen".
Wie es am Heinkenborsteler Weg weitergeht, ist derzeit völlig offen. Die Nachfolgeregelung werde kurzfristig geklärt, heißt es bei den Mittelstädtern. Ob der TuS allerdings auch auf eine Streichliste von 70 Übungsleitern à la HSV-Sportchef Frank Arnesen zurück greifen kann, ist fraglich, wenn man den regionalen Trainermarkt sondiert. So ist davon auszugehen, dass bis auf weiteres der bisherige Co-Trainer Thorsten Syben die Einheiten leitet. Klucke hat sich auch hierzu bereits seine Gedanken gemacht: "Der Verein wird wissen, was er zu tun hat. Ich könnte mir auch eine Interimslösung mit der Unterstützung unseres Routiniers Lars Redmann vorstellen, der auf Grund seiner Rückenprobleme momentan ohnehin nicht spielen kann."
Das alles sind denkbar ungünstige Voraussetzungen also für die Nortorfer Kicker vor den anstehenden Herkulesaufgaben gegen die Topteams FC Itzehoe und Polizei-SV Union Neumünster. Die Verbandsliga Süd-West verzeichnet damit nach der Trennung von Olaf Rosenthal bei der Kaltenkirchener TS Anfang September ihren zweiten Trainerwechsel in der Saison 2011/2012.
Pressebericht in den Kieler Nachrichten (HZ) vom 22.10.2011: ...
24.10.2011 - TuS Nortorf - TuS Krempe 1:4 (0:1)
Blau-Weiß-Rot muss sich trotz einer engagierten Leistung den starken Gästen aus Krempe geschlagen geben. Hauke Horstmanns Treffer zum zwischenzeitlichen 1:2 weckte kurz Hoffnung im Lager der TuS Liga, doch am Ende setzte sich der Tabellenvierte verdientermaßen durch.
Pressebericht im Holst. Courier/Landeszeitung (Ausgabe vom 24.10.2011):
Kein Abschiedsgeschenk für den Trainer
Das "Abschiedsspiel" von Nortorfs Trainer Michael Opitz endete mit einer Niederlage, die um zwei Tore zu hoch ausgefallen war. "Der Gegner verfügte über technisch starke Einzelspieler, deshalb war der TuS Krempe um ein Tor reifer", analysierte Opitz kurz nach dem Abpfiff mit seinem gewohnten Adrenalinspiegel und lobte den Auftritt seiner Mannschaft, die er letztmalig in eine Partie geführt hatte: "Die Jungs haben bis zur letzten Minute gefightet." Die Tore der Gäste aus dem Kreis Steinburg fielen allesamt zu unglücklichen Zeitpunkten. Nach einer knappen halben Stunde waren die defensiv eingestellten Einheimischen gerade in der Partie angekommen, als Krempes Aktivposten Alhassan Issahk sich in den Nortorfer Strafraum dribbelte und trocken zum 0:1 ins lange Eck einschoss (29.). Und inmitten der stärksten Nortorfer Phase kurz nach der Halbzeit vernaschte der überragende Kremper Mark Freitag gleich drei Blau-Weiß-Rote und erzielte das 0:2 (56.) - und dennoch: Der TuS hielt jetzt dagegen. Nachdem Tim Reuter und Hauke Horstmann kurz vor dem 0:2 noch jeweils knapp vorbeigezielt hatten, machte es Letzterer in seinem zweiten Versuch besser. Fein von Reuter in Szene gesetzt, traf Horstmann aus sieben Metern zum 1:2-Anschlusstreffer (61.). Für den Moment schnupperte der TuS am Ausgleich, doch abermals Issahk ließ den Nortorfer Traum auf einen versöhnlichen Opitz-Abschied aus kurzer Distanz zerplatzen (1:3/68.). "Bei dieser Aktion sah unser Torwart Hanno Brüchmann augenscheinlich nicht gut aus. Meines Erachtens wurde er aber foulwürdig behindert", nahm Opitz seinen Keeper, der bei Krempes letztem Treffer nach einem Konter durch Tobias Koch machtlos war (81.), in Schutz. Und während sich Opitz jetzt "privaten Aufgaben widmet, die in den vergangenen viereinhalb Jahren zu kurz gekommen sind" (O-Ton), könnte der TuS Nortorf schon in 14 Tagen in der Hölle Abstiegskampf angekommen sein. Dann nämlich sind die Partien gegen die Topteams FC Itzehoe und Polizei-SV Union Neumünster Geschichte, und es könnten drei Niederlagen in Folge zu Buche stehen; wahrlich kein goldener Oktober am Heinkenborsteler Weg - oder gelingen womöglich die ganz großen Nortorfer Überraschungen?
TuS Nortorf: Brüchmann - Kortum, Gudjons, Doege, Bruhn - Lampe, Rathgen, Güngörenler (68. O. Redmann), Reuter - Pisani (46. Wiese), Horstmann (78. Lossau).
TuS Krempe: Jeschke - Sulz, Riemann, Waehling (12. Koch), Baese, Horn (86. Garthe), Issahk, D. Schich (68. Heidemann), Kukowski, Freitag, Voigt.
SR: Klingbeil (Nahe). - Tore: 0:1 Issahk (29.), 0:2 Freitag (56.), 1:2 Horstmann (61.), 1:3 Issahk (68.), 1:4 Koch (81.). - Zuschauer: 120. - Nächster Nortorf-Gegner: FC Itzehoe (H/Sonnabend, 15.30 Uhr).
Vorschau-Pressebericht im Holst. Courier (Ausgabe vom 21.10.2011):
TuS Nortorf - TuS Krempe
Ausgangslage: Der TuS Nortorf ist Sechster (10 Spiele/14 Punkte/17:21 Tore) und tabellarisch absolut im Soll. Dennoch geht der aus einem erfolgreichen Jahrzehnt verwöhnte Anhang der Mittelholsteiner nach schwankenden Leistungen kritisch mit der jungen Mannschaft um. Deshalb sollte gerade in der eigenen TuS-Arena wieder eine couragierte Leistung her. Gelingt dies ausgerechnet gegen den TuS Krempe (11/23/27:28)? Der Tabellenvierte ist die positive Erscheinung der laufenden Spielzeit und feierte bereits drei Auswärtssiege.
Stimmungsbild: Mit dem Heimspiel gegen Krempe beginnen für Blau-Weiß-Rot die "Topgegner-Wochen". Immerhin folgen an den darauf folgenden Spieltagen die Partien gegen die Schwergewichte FC Itzehoe und Polizei-SV Union. "Ich möchte von meiner Mannschaft in erster Linie Leidenschaft sehen, dann ist das Ergebnis zweitrangig", fehlte es Trainer Michael Opitz in den jüngsten Spielen an den nötigen Emotionen. Den Gegner sieht Opitz als "tolle Mannschaft, deren Entwicklung sich schon in der Vorsaison abzeichnete". Der Einsatz des erkälteten Jan-Patrick Siegel ist weiterhin fraglich.
Es fehlen: Bogun (gesperrt), Reichow (langzeitverletzt), eventuell Siegel (krank). - SR: Klingbeil (Nahe). - Duelle 2010/2011: In Krempe trennte man sich 1:1 und in Nortorf 2:2. - Courier-Tipp: Krempes Selbstvertrauen überwiegt - 1:3. ...
17.10.2011 - MTSV Hohenwestedt - TuS Nortorf 2:2 (1:1)
Die TuS Liga sichert sich dank des Treffers von Daniel Pisani kurz vor Spielende einen wichtigen Punkt im Derby gegen Hohenwestedt. Blau-Weiß-Rot hatte in Halbzeit eins mehr vom Spiel und ging folgerichtig durch Tim Reuter in Führung. Im zweiten Durchgang jubelten dann zunächst die Gastgeber, ehe der TuS kurz vor dem Abpfiff die insgesamt verdiente Punkteteilung besiegelte.
Pressebericht in der Landeszeitung (Ausgabe vom 17.10.2011):
Daniel Pisani rettet Nortorf einen Punkt beim MTSV Hohenwestedt
Nortorfs Trainer Michael Opitz wusste kurz nach dem Abpfiff am Sportpark Wilhelmshöh in Hohenwestedt nicht, ob er weinen, oder lachen sollte. Weinen, ob der abermals haarsträubenden Fehler im Abwehrverhalten, oder lachen, weil der kurz zuvor eingewechselte Daniel Pisani mit einem satten Schuss aus acht Metern mit dem Schlusspfiff der nicht mehr für möglich gehaltene 2:2-Ausgleich gelang (90.). Mit diesem Egbenis trennten sich der MTSV Hohenwestedt und der TuS Nortorf in der Verbandsliga Süd-West.
"Diese Partie hatte alle Auf und Abs. Erst haben wir das Spiel im Griff und gehen in Führung. Dann dreht der MTSV das Resultat und muss gewinnen und schließlich nehmen wir noch einen Zähler mit", fasste Opitz die Chronologie des Derbys in wenigen Worten treffend zusammen. Tim Reuter belohnte die gute Anfangsphase der Gäste mit dem verdienten Führungstor (20.), bei dem er auch noch MTSV-Torwart Sönke Thun düpierte. Das Spiel kippte nach einer knappen halben Stunde, als Michael Pieper den Ausgleich für Hohenwestedt erzielte (29.). Fortan machte der TuS immer einen Schritt weniger und die Gastgeber gingen in den Zweikämpfen aggressiver zu Werke. Das Übergewicht nahm der MTSV auch mit in die zweiten 45 Minuten. Henning Gieseler nahm das Geschenk von Nortorfs Keeper Hanno Brüchmann dankend an und ihn sauber überlobte (79.). Brüchmanns Fehler spiegelte die Leistung der Nortorfer nach der Pause wider, die ihre Ordnung verloren und kaum noch Torgefahr ausstrahlten. "Deshalb müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein", schloss Opitz am Sonntagabend seinen Frieden mit dem glücklichen Punktgewinn.
Beim MTSV haderten sie mit dem späten Gegentreffer, aber fanden auch Positives: "Wir haben die Vorgaben , besonders in Sachen Ballsicherheit ganz gut umgesetzt". berichtete MTSV-Sprecher Thomas Ohrt von einer Leistungssteigerung der Hohenwestedter im Vergleich zu den Vorwochen.
MTSV Hohenwestedt: Thun - H. Gieseler, Gloy, Schulz (89. Jera), Kasch, Bahr (66. Maurer), Pieper (60. Lehmpfuhl), Bigler, C. Gieseler, Butenschön, Ohrt.
TuS Nortorf: Brüchmann - Gudjons, Lampe, Doege, Schlotfeldt - Hülsen,
Rathgen, Klucke (80. Behnfeld), Kortum (87. Pisani), Reuter - Sielken (80.Bruhn).
SR: Sievers (Russee). - Z.: 212.
Tore: 0:1 Reuter (20.), 1:1 Pieper (30.), 2:1 H. Gieseler (79.), 2:2 Pisani (90.).
Vorschau-Pressebericht im Holst. Courier (Ausgabe vom 14.10.2011):
Hohenwestedt - TuS Nortorf
Ausgangslage: Nach der happigen 0:3-Niederlage daheim gegen den TS Einfeld steht für den Sechsten TuS Nortorf (9/13/15:19) erneut ein - wenn auch nur "kleines" - Derby im Sportpark Wilhelmshöh beim Zehnten MTSV Hohenwestedt (9/9/21:24) an. Auch die Gastgeber sind auf der Suche nach ihrem Potenzial und haben gerade defensiv Probleme. Allein in den vergangenen drei Spielen schepperte es 14 Mal im Kasten der Grün-Roten.
Stimmungsbild: Am Heinkenborsteler Weg macht man sich damit Mut, dass die Niederlage gegen Einfeld nicht unvermutet kam. "Der kampfstarke TSE liegt uns einfach nicht. Ich gehe davon aus, dass in Hohenwestedt beide Teams bestrebt sind, Fußball zu spielen. Und das kommt uns entgegen", sagt Nortorfs Trainer Michael Opitz und prophezeit "eine Partie zweier gleich starker Mannschaften, in der die Tagesform entscheiden wird". Derweil sind Personalfragen völlig offen. Denn zu den definitiven Ausfällen haben sich unter der Woche mehrere erkrankte Akteure gesellt, bei denen der Einsatz offen ist. Tim Reuter kehrt aber definitiv in die Startelf zurück.
Es fehlen: Bogun (gesperrt), Reichow (langzeitverletzt), Güngörenler (privat verhindert), Butenschön, Horstmann (beide beruflich verhindert). - SR: Sievers (Russee). - Duelle 2010/2011: In Nortorf trennte man sich 2:2, in Hohenwestedt gewann Nortorf mit 3:1. - Courier-Tipp: Nortorf verliert 1:3. ...
10.10.2011 - TuS Nortorf - TS Einfeld 0:3 (0:1)
Nach der schwächsten Saisonleistung musste sich Blau-Weiß-Rot im Derby gegen die Männer vom See verdientermaßen mit 0:3 geschlagen geben. An einem Tag, an dem nichts zusammenlaufen wollte, hätte die TuS Liga wahrscheinlich noch 10 Stunden spielen können, ohne ein Tor zu erzielen.
Pressebericht im Holst. Courier / Landeszeitung (10.10.2011):
Von wegen Derby - Nortorf unterliegt in einem "Langweiler"
Derby-Spirit mit tollem Fußball, rassigen Zweikämpfen und emotionalen Momenten? Mitnichten! 120 zahlende Zuschauer - der Löwenanteil kam aus Einfeld - sahen am Heinkenborsteler Weg langweiligen Volkssport zum Abgewöhnen. Dabei reichte den "Männern vom See" eine zumindest kämpferisch couragierte Leistung, um gegen eine überforderte Nortorfer Elf absolut verdient zu gewinnen. Um mit der Zunge schnalzen zu können, bedurfte es schon der technischen Finessen von Einfelds Marco Huss und Blerim Bara, die eine hüftsteife Nortorfer Defensive im Alleingang aushebelten. Der erste Treffer resultierte indes aus einem Zufallsprodukt. Nortorfs Lars Redmann köpfte nach einem Einfelder Eckball ans eigene Aluminium, Torben Czekay scheiterte im Nachsetzen an Nortorfs Torwart Hanno Brüchmann, ehe Huss den Ball doch noch über die Linie beförderte (33.). Diese Aktion kann als Sinnbild einer Partie gesehen werden, in der die Gäste immer einen Tick spritziger waren, ohne spielerisch für Applaus sorgen zu müssen. Derweil war die Fehlpassquote der Einheimischen unterirdisch, sodass Trainer Michael Opitz seiner Elf "eine peinliche Vorstellung" (O-Ton) attestierte. Der TuS erspielte sich über die gesamte Distanz keine Chancen, lediglich ein Freistoß von Jan-Patrick Siegel sorgte dafür, dass Einfelds Goalie Stefan Behmerburg sich im frischen Herbstwind nicht erkälten musste (24.). Auch nach der Pause war kein Nortorfer Aufbäumen zu erkennen, denn die fußballerischen Möglichkeiten schienen einfach zu limitiert. So drang abermals Huss in den Strafraum der Gastgeber ein und wurde von Eike Bruhn unsanft gefällt. Den glasklaren Strafstoß verwandelte Bara sicher zum 2:0 für Einfeld (63.). Und elf Minuten vor dem Ende schickte Huss seinen kongenialen Partner Bara auf die Reise, der allein vor Brüchmann wenig Mühe hatte, zum 3:0 einzuschießen. "Wir haben verdient gewonnen und endlich einmal keine Chancen zugelassen. Tommy Sietmann hat Jan-Patrick Siegel aus dem Spiel genommen und keinen Zweikampf verloren", lobte Einfelds Trainer Stefan Meseberg seinen Innenverteidiger und nahm damit auch Bara und Huss aus dem Fokus der einsatzfreudigen Einfelder Mannschaftsleistung.
TuS Nortorf: Brüchmann - Gudjons, Bruhn, Doege, Butenschön (53. Behnfeld) - Lampe, L. Redmann (60. Kortum), Hülsen, Klucke, Horstmann (71. Sielken) - Siegel.
TS Einfeld: Behmerburg - Weidemann, Sietmann, Hinz, Robold - Schlotfeldt, Huss, Erich, Jahnsen, Bara - Czekay.
SR: Gustke (Bad Oldesloe). - Tore: 0:1 Huss (33.), 0:2 Bara (63., Foulelfmeter), 0:3 Bara (79.). - Zuschauer: 120 zahlende. - Nächster Nortorf-Gegner: MTSV Hohenwestedt (A/Sonntag, 15 Uhr). - Nächster Einfeld-Gegner: FC Itzehoe (H/Sonnabend, 15 Uhr).
Vorschau-Pressebericht im Holst. Courier (Ausgabe vom 07.10.2011):
TuS Nortorf - TS Einfeld
Ausgangslage: Da der Nortorfer 4:0-Sieg in Kisdorf am fünften Spieltag durch den Rückzug der Kisdorfer gegenstandslos wurde, schrumpft der Vorsprung des Fünften (8 Spiele/13 Punkte/15:16 Tore) auf den TS Einfeld (8/7/15:16) auf nur noch sechs Punkte zusammen. Dennoch können die Blau-Weiß-Roten gelassen in das Derby gehen, denn die "Männer vom See" stehen mit bisher nur einem mageren Sieg auf dem Konto - gleichbedeutend mit Platz 11 - deutlich stärker unter Zugzwang.
Stimmungsbild: "Mir ist immer etwas mulmig, wenn es gegen Einfeld geht. Denn die Mannschaft ist besser, als die Ergebnisse, die sie derzeit zu Papier bringt", erwartet Nortorfs Trainer Michael Opitz eine "harte Partie", für die er bei zehn Ausfällen zunächst einmal eine schlagkräftige Aufstellung "aus dem Hut zaubern muss". Derweil sieht Einfelds Trainer Stefan Meseberg in einem Derby keinen klaren Favoriten. Vielmehr sei das Quäntchen Glück und die Tagesform entscheidend. "Da wir defensiv im Moment zu viele Fehler machen, gehen wir offensiv ins Spiel und wollen die Gefahr vom eigenen Tor möglichst weit fernhalten", verspricht Meseberg angriffslustige "Einfelder Jungs".
Es fehlen bei Nortorf: Bogun (gesperrt), Reichow (langzeitverletzt), Döring (Ernteeinsatz), Lossau, Reuter, Rathgen (alle privat verhindert), Schlotfeldt, Kortum (beide Adduktorenprobleme), O. Redmann (Zerrung), eventuell Horstmann (Zerrung) - bei Einfeld: Erich (Urlaub), Scheel (Bauchmuskelzerrung), eventuell Bara (Blasen an den Fersen). - SR: Gustke (Oldesloe). - Duelle 2010/2011: In Einfeld gewann der TSE 4:2, in Nortorf gewann der TuS 4:0. - Courier-Tipp: Daheim offenbart der TuS Schwächen - 1:3. ...
04.10.2011 - TSV Lägerdorf - TuS Nortorf 1:2 (1:0)
Die TuS Liga dreht die Partie in Lägerdorf und gewinnt dank der Treffer von Tristan Döge und Jan-Patrick Siegel am Ende verdient mit 2:1. Nach einer schwachen ersten Halbzeit fand Blau-Weiß-Rot mit Wiederanpfiff immer besser ins Spiel und konnte so bereits den dritten Auswärtssieg einfahren.
Pressebericht im Holst. Courier (Ausgabe vom 04.10.2011):
TSV Lägerdorf - TuS Nortorf 1:2 (1:0)
Der TuS Nortorf sorgt weiter für gute Laune und ist nach der 1:3-Niederlage gegen das Spitzenteam TuS Hartenholm flugs in die Erfolgsspur zurückgekehrt. An der Breitenburger Straße in Lägerdorf feierte die Elf von Trainer Michael Opitz bereits den dritten Auswärtssieg der Saison und festigte damit Platz 5. Allerdings sahen die nur 60 Zuschauer eine grausame erste Halbzeit, in der "der TSV Lägerdorf das nicht ganz so schlechte von zwei schlechten Teams war" (O-Ton Opitz). Folgerichtig gingen die Gastgeber in Führung. Nortorfs Routinier Lars Gudjons hob die Abseitsfalle auf, und Lägerdorfs Bastian Peters hatte allein vor Nortorfs Torwart Hanno Brüchmann wenig Mühe, seinen vierten Saisontreffer zu erzielen (24.). Dem Spielverlauf entsprechend emotional fiel die Halbzeitansprache von Opitz aus, die ihre Wirkung aber nicht verfehlen sollte. Fortan setzte der TuS alles das um, was er sich von Beginn an vorgenommen hatte und kam schon kurz nach der Pause zum Ausgleich. Tristan Doege köpfte nach einem Eckball von Jan-Patrick Siegel ein, und die Blau-Weiß-Roten freuten sich zugleich über den ersten eigenen Treffer nach einer Standardsituation in dieser Serie (50.). Nortorf hatte das Spiel nun fest im Griff und hätte in der 74. Minute einen Foulelfmeter zugesprochen bekommen müssen, als Alexander Klucke im Strafraum schlichtweg umgerannt wurde. Der entscheidende Pfiff von Schiedsrichter Marco Woelki ertönte aber erst zehn Minuten später. Siegel wurde von den beiden Armen seines Gegenspielers zu Boden gedrückt, woraufhin der Unparteiische völlig zu Recht auf Strafstoß entschied. Siegel selbst verwandelte eiskalt zum 2:1 für die Gäste, und dennoch herrschte im Nortorfer Lager nicht nur eitel Sonnenschein. "Über die erste Halbzeit wird noch zu reden sein", kündigte Opitz für den heutigen Dienstag eine intensive Trainingseinheit an.
TSV Lägerdorf: Wessel - M. Kuhr, Hatje (75. Hentrich), Skottke, Hellmann (56. Feist), Thomssen, Lewanczik, Brendemühl, Peters, Y. Kuhr (63. Jauk), Staedtler.
TuS Nortorf: Brüchmann - Gudjons, Bruhn (68. Sielken), Lampe, Doege - Hülsen, Butenschön, Güngörenler (37. Klucke), Rathgen - Horstmann (64. L. Redmann), Siegel.
SR: Woelki (Schinkel). - Zuschauer: 60. - Tore: 1:0 Peters (24.), 1:1 Doege (50.), 1:2 Siegel (84./Foulelfmeter). - Nächster Nortorf-Gegner: TS Einfeld (H/Sonnabend, 16 Uhr).
Vorschau-Pressebericht im Holst. Courier (Ausgabe vom 30.09.2011):
TSV Lägerdorf - Nortorf
Ausgangslage: Während man in Lägerdorf den Erwartungen der regionalen Fußballwelt auf Platz 10 stehend (8/9/10:22) hinterher hinkt, kann der Nortorfer Anhang mit dem bisher Erreichten vollauf zufrieden sein. Der TuS ist Fünfter (8/13/17:15), und die gezeigten Leistungen lassen die Annahme zu, dass der bisherige Teilerfolg nicht auf sportlichen Zufällen beruht.
Stimmungsbild: Nortorfs Co-Trainer Thorsten Syben hat Lägerdorf beim 0:5-Debakel in Hohenwestedt beobachtet und sieht in den Steinburgern eine ähnliche "Wundertüte," wie in seiner eigenen Elf. "Eine junge Mannschaft ohne Führungsspieler. Wenn man sie nicht aggressiv bekämpft, kommt sie ins Rollen und wird gefährlich. Gelingt dies aber, ist die Truppe verwundbar", analysiert Syben, der in der Offensive wieder auf den genesenen Ole Redmann und dessen Qualitäten als Strafraumstürmer setzen kann.
Es fehlen: Bogun (gesperrt), Reichow (langzeitverletzt), Kortum (Adduktorenprobleme), Rathgen (Trainingsrückstand), eventuell Hülsen (Wadenprobleme). - SR: Woelki (Schinkel). - Duelle 2010/2011: In Nortorf trennte man sich 1:1, in Lägerdorf gewann der TuS 2:0. - Courier-Tipp: Nortorf verliert 1:2. ...
13.09.2011 - TuS Nortorf - SV Bokhorst 4:3 (0:2)
Derbysieg für Blau-Weiß-Rot in der Nachspielzeit. Nach einer schwachen ersten Halbzeit steigerte sich die TuS Liga im zweiten Durchgang und kam durch Treffer von Tim Reuter, Ole Redmann und Jan-Patrick Siegel (2) noch zum viel umjubelten Erfolg gegen den Aufsteiger aus Bokhorst.
Pressebericht im Holst. Courier (Ausgabe vom 12.09.2011:
TuS Nortorf - SV Bokhorst 4:3 (0:2)
Auch das zweite Derby der Saison mit Beteiligung des SV Bokhorst war an Dramatik kaum zu überbieten und erhitzte auch nach dem Schlusspfiff insbesondere die Gemüter der Gäste. Aber der Reihe nach: Die Spieler von Coach Holger Mischke legten einen Blitzstart hin. Bereits nach knapp zwei Minuten erzielte Philipp Dittkuhn die frühe Führung für Bokhorst. Auch in der Folgezeit waren die Grün-Weißen dem Heimteam insbesondere in puncto Einsatzbereitschaft überlegen, auch wenn der TuS durch Ole Redmann (3., 7.) und Jan-Patrick Siegel (20.) die besseren Einschussmöglichkeiten besaß. Bokhorst dagegen nutzte die Schwächen in der TuS-Abwehr konsequent aus und erhöhte mit der zweiten Großchance erneut durch Dittkuhn auf 2:0 (32.). Nach dem Seitenwechsel kam Blau-Weiß-Rot engagierter aus der Kabine und schaffte nach Vorarbeit von Ole Redmann durch Tim Reuter schnell den Anschlusstreffer (52.). Die Einheimischen waren nun die tonangebende Mannschaft, doch nach einem Nortorfer Fehler im Spielaufbau konnten die Gäste den alten Zwei-Tore-Vorsprung wiederherstellen (73.). Dieser hatte jedoch nicht lange Bestand, denn bereits im Gegenzug verwandelte Siegel einen an Ole Redmann verursachten Foulelfmeter (74.). Und nachdem jener Ole Redmann in der 78. Minute aus dem Gewühl heraus sogar zum 3:3 getroffen hatte, war das Opitz-Team zurück im Spiel und die Partie wieder völlig offen. Ein packendes Derby bog nun auf die Zielgerade ein. Wer bereits mit Ablauf der regulären Spielzeit die TuS-Arena am Heinkenborsteler Weg verlassen hatte, sollte sich gewaltig ärgern. Erst wurde TuS-Verteidiger Lars Redmann wegen wiederholten Foulspiels mit der Gelb-Roten Karte vom Platz geschickt (90./+1), dann nutzte Siegel eine Unachtsamkeit in der Gästedefensive. Er spitzelte den Ball an Torwart Linus Waldeck vorbei in Richtung Bokhorster Gehäuse, wo der Ball jedoch auf der Torlinie geklärt werden konnte - dachten zumindest die Gäste. Denn zum Entsetzen aller Grün-Weißen entschied Schiedsrichter Oliver Günther auf Tor, das den viel umjubelten 4:3-Siegtreffer für Blau-Weiß-Rot bedeutete (90./+3). Ein sehr aufgebrachter Gästecoach Mischke erklärte: "Sogar Siegel selbst meinte, dass der Ball nicht hinter der Linie war." Mit ein wenig ruhigeren Worten bilanzierte er: "Wir haben verdient geführt, in der zweiten Halbzeit uns aber durch 20 starke Minuten von Nortorf die Butter vom Brot nehmen lassen." TuS-Coach Michael Opitz überschüttete sein Team mit Lob: "Ein sensationelles Comeback von uns. Ein Riesenkompliment an die Mannschaft, die durch tollen Willen und Einsatzstärke das Spiel gedreht hat."
TuS Nortorf: Wettern - Gudjons, Bruhn, L. Redmann, Kortum, Hülsen (57. Döring), Siegel, Lampe, Reuter, Horstmann (75. Güngörenler), O. Redmann (87. Wiese).
SV Bokhorst: Waldeck - Sebastian Fuhrmann, Neumann, Dittkuhn, Klotzek, Hanka, Rückert (59. Lisch), Sharma, Hamann (46. Steinkamp), Borgert (87. Haas), Quatfasel.
Schiedsrichter: Günther (Geest). - Zuschauer: 110. - Tore: 0:1 Dittkuhn (2.), 0:2 Dittkuhn (32.), 1:2 Reuter (52.), 1:3 Lisch (73.), 2:3 Siegel (74., FE), 3:3 O. Redmann (78.), 4:3 Siegel (90./+3). - Gelb-Rote Karte: L. Redmann (Nortorf, 90./+1, Foulspiel). - Nächster Nortorf-Gegner: SG Oelixdorf/Nordoe (A/Sonntag, 15 Uhr). - Nächster Bokhorst-Gegner: FC Itzehoe (H/Sonnabend, 15 Uhr).
Vorschau-Pressebericht im Holst. Courier (Ausgabe vom 09.09.2011:
Nortorf - Bokhorst
Ausgangslage: Der TuS Nortorf (5 Spiele/7 Punkte/8:8 Tore) ist Fünfter und kann mit einem Sieg gegen den Drittletzten Bokhorst (4/1/9:15) die Abstiegszone vorerst gewaltig distanzieren. Derweil geht es für die Gäste nach einem spielfreien Wochenende darum, den Abstand zum Mittelfeld nicht früh in der Saison abreißen zu lassen.
Stimmungsbild: "Ich fahre mit gemischten Gefühlen nach Nortorf", weiß Bokhorsts Trainer Holger Mischke um die Bedeutung der Partie. Denn in den beiden Wochen darauf warten mit dem PSV Neumünster und dem FC Itzehoe die Topfavoriten der Liga auf den Aufsteiger. Nortorf sieht Mischke im Übrigen nicht als Konkurrenten im Abstiegskampf: "Der TuS ist seit Jahren in dieser Liga und entsprechend erfahren. Wir müssen uns indes erst akklimatisieren." Nortorfs Kapitän Alexander Klucke feiert am Sonnabend seine Hochzeit und wünscht sich von seiner Mannschaft selbstverständlich einen Sieg. "Eine weitere Derbyniederlage sollten wir uns vor eigenem Publikum nicht erlauben, und die Leistung zuletzt in Kisdorf stimmt zuversichtlich", sagt der Bräutigam, der damit rechnet, dass Simon Kortum und Lars Redmann in die Startformation zurückkehren.
Es fehlen: bei Nortorf: Klucke (Hochzeit), Bogun (gesperrt), Brüchmann (Urlaub), Reichow (Handverletzung), Rathgen (beruflich verhindert) - bei Bokhorst: Simon Fuhrmann (langzeitverletzt), Jan Fuhrmann (Fußverletzung), Eggers (krank), Hoeck (Verkehrsunfall), eventuell Hanka und Steinkamp (beide beruflich angespannt). - SR: Günther (Geest). - Duelle 2010/2011: keine; Bokhorst ist Aufsteiger. - Courier-Tipp: 2:2. ...
05.09.2011 - SC Kisdorf - TuS Nortorf 0:4 (0:3)
Der TuS Liga gelingt am bislang ungeliebten Strietkamp ein eindrucksvoller Auswärtserfolg. Jan-Patrick Siegel, Kim Hülsen, Tim Reuter und ein Eigentor der Gastgeber sorgten für den auch in der Höhe völlig verdienten Sieg von Blau-Weiß-Rot.
Pressebericht in der Landeszeitung (Ausgabe vom 05.09.2011):
4:0 - TuS Nortorf beim SC Kisdorf immer "Chef im Ring"
Nach zwei Spieltagen im Trikot des ungezügelten "Mr. Hyde", präsentierte sich der TuS Nortorf am Kisdorfer Strietkamp wieder im Gesicht des erfolgreichen "Dr. Jekyll" und gewann in der Fußball-Verbandsliga Süd-West völlig verdient und unerwartet deutlich mit 4:0 (3:0) beim SC Kisdorf.
Dabei war der erste Auswärtssieg der Blau-Weiß-Roten in der noch jungen Spielzeit schon vor der Pause unter Dach und Fach. In der 20. Minute steckte Tim Reuter den Ball in die Nahtstelle der Kisdorfer Viererkette und Jan-Patrick Siegel düpierte Marco Martens im Tor der Gastgeber, ehe er zum 1:0 für den TuS einschob. Das Tor des Tages gelang nach einer halben Stunde Kim Hülsen. Der 19-Jährige prügelte den Ball aus 25 Metern volley unter den Querbalken und verdiente sich von seinem Trainer Michael Opitz das Prädikat "Weltklasse". Und nochmals Hülsen setzte seinen Gegenspieler Steffen Köhn in der 33. Minute dermaßen unter Druck, dass dessen Rettungsversuch im eigenen Netz landete - das 3:0 für Nortorf. Tim Reuter markierte, wenn auch aus leicht abseitsverdächtiger Position, in der 56. Minute das 4:0 für taktisch disziplinierte Nortorfer, die erstmals über die gesamten 90 Minuten konstant agierten. Nochmals Reuter und Stefan Schlotfeldt trafen in den Schlussminuten jeweils Aluminium, während der SC Kisdorf zu keinen nennenswerten Gelegenheiten kam. "Heute ist alles gut. Wir waren die klar bessere Mannschaft und immer Chef im Ring", freute sich TuS-Trainer Opitz.
TuS Nortorf: Wettern - Gudjons, Bruhn (62. Kortum), Lampe, Doege - Hülsen, Klucke, Reuter, Siegel - Horstmann (37. Schlotfeldt), O. Redmann (70. Döring).
SR: Hartmann (Todenbüttel). - Zuschauer: 120.
Tore: 0:1 Siegel (20.), 0:2 Hülsen (31.), 0:3 Köhn (33./Eigentor), 0:4 Reuter (56.).
Vorschau-Pressebericht im Holst. Courier (Ausgabe vom 02.09.2011):
SC Kisdorf -TuS Nortorf
Ausgangslage: Zwei Niederlagen in Folge schmälerten den Start des Tabellenneunten TuS Nortorf (4 Spiele/4 Punkte/4:8 Tore), der nunmehr Gefahr läuft, bei den stets unbequemen Kisdorfern (4/7/9:7) in eine erste kleinere Krise zu schliddern. Zumal die Statistik nichts Gutes vorhersagt: Am Strietkamp verlor der TuS in der Saison 2009/2010 mit 3:4 und in der abgelaufenen Spielzeit mit 0:2. Sind in diesem Fall aller schlechten Dinge drei? Der SCK ist aktuell Fünfter und seit drei Partien ungeschlagen.
Stimmungsbild: Für Nortorfs Trainer Michael Opitz kommen die schwankenden Leistungen seiner Elf nicht unerwartet. "Wir müssen jetzt aber zumindest zeigen, dass jeder Einzelne bereit ist, an seine individuelle Leistungsgrenze zu gehen und eine Reaktion zu zeigen", fordert Opitz, dass der noch andauernde Umbruch in seinem Kader durch individuellen Einsatzwillen kompensiert wird.
Es fehlen: Bogun (gesperrt), Brüchmann (Urlaub), Kortum (Adduktorenprobleme), Reichow (Handverletzung), Rathgen, Schlotfeldt (beide für längere Zeit beruflich verhindert), Döring (Einsatz in der Reserve), L. Redmann (Adduktorenprobleme). - SR: Hartmann (Todenbüttel). - Duelle 2010/2011: In Nortorf gewann der TuS 3:1, in Kisdorf unterlag er 0:2. - Courier-Tipp: Nortorf verliert 1:3. ...
29.08.2011 - TuS Nortorf - TSV Gadeland 0:2 (0:2)
Blau-Weiß-Rot verliert das Heimspiel gegen Gadeland verdientermaßen mit 0:2. In einem vor allem vor dem Seitenwechsel recht einseitigen Derby hatte die TuS Liga nicht die Mittel, den Erfolg der kompakt auftretenden Gäste ernsthaft in Gefahr zu bringen.
Pressebericht in der Landeszeitung (Ausgabe vom 29.08.2011):
0:2 - Michael Optiz sieht keine Verbandsligatauglichkeit
Das war zu wenig. Der TuS Nortorf unterlag dem TSV Gadeland im Derby der Fußball-Verbandsliga Süd-West mit 0:2 (0:2) - und das völlig zurecht. "Wir haben heute lange Zeit Verbandsligatauglichkeit vermissen lassen. Gadeland hat vollauf verdient gewonnen", lautete das Statement von Nortorfs Trainer Michael Opitz nach einem einseitigen Derby am Heinkenborsteler Weg. Derweil hatte Gadelands Trainer Michael Lemke nach dem ungefährdeten 2:0 (2:0)-Erfolg seiner "Kleeblätter" nur wenig zu kritisieren. "Einzig die Chancenverwertung in der zweiten Halbzeit war mangelhaft. Insgesamt war es schon ein sehr gutes Spiel von uns", lobte Lemke seine Elf, deren Körpersprache, Aggressivität und Laufstärke von Beginn an keinen Zweifel aufkommen ließ, wer in der TuS-Arena die drei Punkte holen wird.
So waren die Treffer zum 1:0 (20.) und 2:0 (24.) für die Gäste auch keine Überraschung mehr, sondern die logische Konsequenz aus der Überlegenheit des TSV Gadeland. Dennoch verärgerte die Art und Weise der Gegentreffer Opitz einmal mehr. "Wir verlieren in Reher durch drei Standards, arbeiten die Woche über an diesen Fehlern und kassieren trotzdem wieder das 0:1 nach einem Eckball", erboste sich der 42-Jährige über die Zuordnungen im eigenen Strafraum, die Dennis Röder bestrafte. Vier Minuten später ließen die Blau-Weiß-Roten Dennis Buhrmester im Fünfmeterraum sträflich ungedeckt - die frühe Entscheidung in einer fairen und von der Unparteiischen Tanja Petersen (Peissen) absolut souverän geleiteten Partie. "Diese Aktion resultiert aus einem Einwurf. Dabei dürfen wir nicht derart die Ordnung verlieren", ärgerte Opitz das lethargische Abwehrverhalten seiner Mannschaft.
Nach dem Wechsel kämpfte die Heimelf verbissener, doch die clever verteidigenden Gäste hatten wenig Mühe mit den Nortorfer Angriffsbemühungen, die sich überwiegend im Luftraum mit grün-weißer Hoheit abspielten. Vielmehr boten sich den Gästen bei diversen Kontern hochkarätige Chancen, den TuS mit einer deftigen Packung in den Feierabend zu verabschieden. Opitz: "Auch wenn wir uns mit zunehmender Spieldauer zumindest den berühmten Hintern aufgerissen haben, bleibt der Eindruck eines katastrophalen Fußballspiels meiner Jungs bestehen."
TuS Nortorf: Wettern - Gudjons, Bruhn, Lampe, Doege - Butenschön (52. Behnfeld), Klucke, Hülsen (72. Kortum), Reuter - O. Redmann (36. Lamscheck), Siegel. SR: Petersen (Peissen). Zuschauer: 80. Tore: 0:1 Röder (20.), 0:2 Buhrmester (24.).
Vorschau-Pressebericht im Holst. Courier (Ausgabe vom 26.08.2011):
Nortorf - Gadeland
Ausgangslage: Beide Teams sind nahezu synchron in die Spielzeit gestartet und haben jeweils einen Sieg, ein Remis und eine Niederlage in ihrer noch jungen Saisonbilanz stehen. In diesem Spiel wird also die Frage beantwortet, wer sich für den Moment nach oben orientieren kann beziehungsweise bis auf Weiteres dünnere Tabellenluft inhalieren muss. Vor dem Anpfiff des Derbys ist der TuS (3/4/4:6) Neunter und der TSV Gadeland (3/4/6:4) Sechster.
Stimmungsbild: "Derbys sind immer etwas Besonderes und halten Überraschungen parat. Darauf freuen wir uns", frohlockt Nortorfs Trainer Michael Opitz, der dem TSV Gadeland die Favoritenrolle überlässt. "Ich halte den TSV in dieser Spielzeit für eine ganz starke Mannschaft", sagt Opitz, bei dem Jan-Patrick Siegel nach überstandener Verletzung sein Saisondebüt feiert. Um dieser Nortorfer Prognose gerecht zu werden, erwartet Gadelands Trainer Michael Lemke von seiner Elf deutlich mehr Tempo und Kombinationsfußball als zuletzt und vor allem beim bisher letzten Auftritt in Nortorf vor rund vier Monaten: "Dann ist in dieser Partie endlich einmal Feuer unter dem Dach."
Bei Nortorf fehlen: Bogun (gesperrt), Brüchmann (Urlaub), Horstmann (Studienfahrt), Kortum (Adduktorenpro bleme), Lamscheck (Überbein), Reichow (Handverletzung), Rathgen, Schlotfeldt (beide für längere Zeit beruflich verhindert), Döring (Sprunggelenksverletzung), eventuell L. Redmann (Adduktorenprobleme). - Bei Gadeland fehlen: Reimer (langzeitverletzt), Braasch, Hauberg (beide Urlaub), C. Lemke (Rekonvaleszent), eventuell Michalowski (Prellung), Fanasch (beruflich verhindert), Akcicek (angeschlagen). - SR: Wildfang (Dahme). - Duelle 2010/2011: Zu Hause gewann der TuS 3:1, in Gadeland unterlag man 1:3. - Courier-Tipp: 2:2. ...
24.08.2011 - TuS Liga im Testspiel gegen Schönkirchen erfolgreich
Am Dienstagabend gelang Blau-Weiß-Rot in der TuS Arena ein 1:0 (0:0) Erfolg gegen den derzeitigen Tabellenzweiten der Verbandsliga Nord-Ost. Das einzige Tor der Partie erzielte Daniel Pisani nach Zuspiel von Simon Kortum. Trainer Michael Opitz setzte keinen Aktuer der Startelf vom letzten Punktspiel gegen Reher/Puls ein und konnte sich über einen gelungenen Auftritt seiner vermeintlichen B-Elf freuen. ...
23.08.2011 - SG Reher/Puls - TuS Nortorf 4:1 (3:0)
Die TuS Liga kassiert in Puls eine deutliche und kuriose Niederlage. Bereits nach 13 Minuten lag Blau-Weiß-Rot nach zwei direkt verwandelten Freistößen und einem weiteren Treffer der Gastgeber nach einem Eckball mit 0:3 zurück. Kim Hülsens Anschlusstor nach der Halbzeit war leider zu wenig. Am Ende sorgte ein Konter der Heimelf für die endgültige Entscheidung.
Pressebericht in der Norddeutschen Rundschau (22.08.2011)
Blitzstart für Reher/Puls: Drei Tore in 18 Minuten
"Der erste Dreier ist eingefahren", freute sich Guido Bolln, Pressesprecher des FC Reher/Puls, über den 4:1-Erfolg im dritten Saisonspiel der Fußball-Verbandsliga Süd-West gegen TuS Nortorf.
Ein verdienter, wenn auch um ein, zwei Tore zu hoher Erfolg. "So glanzvoll, wie es nach dem Ergebnis den Anschein haben könnte, war der Sieg nicht", bewertete Bolln nach dem Abpfiff den ersten Dreier der Steinburger in der neuen Saison.
Reher/Puls legte einen Blitzstart hin. Bereits in der ersten Spielminute überwand Thies Göttsche Nortorfs Schlussmann Brüchmann zum 1:0. Ein direkter Freistoß, bei dem der Gästekeeper alles andere als gut aussah. Anton Rosemann (12.) per Kopf nach einer Göttsche-Ecke und noch einmal Göttsche (18.) - wieder mit Freistoß - erhöhten auf 3:0. Drei Tore nach drei Standardsituationen.
Danach verflachte das Spiel. Ungewöhnlich für einen solchen furiosen Start, aber wohl in den sommerlichen Temperaturen begründet. Nach dem Wechsel kamen die Nortorfer befügelt durch das schnelle Anschlusstor (Hülsen/47.) auf, blieben aber ohne weitere zwingende Aktionen. Timo Albers (80.) machte mit dem 4:1 endgültig den Sack zu, nachdem zuvor schon Andre Albers (62./Pfosten) und Thies Göttsche frei vor Brüchmann das vierte Tor verpasst hatten.
FC Reher/Puls: Rohweder - Rosemann, Heesch (81. Fuhrmann), T. Fischer, Büch, Göttsche, Wendt (62. J.M. Albers), S. Fischer, Paulsen, T. Albers, A. Albers.
TuS Nortorf: Brüchmann - Gudjons, Bruhn, Lampe (86. Butenschön), Döge, L. Redmann, Klucke, Hülsen (82. Behnfeld), O. Redmann, Reuter, Horstmann (85. Pisani).
SR: Nils Klöhn (Meldorf)
Zuschauer: 120
Tore: 1:0 Göttsche (1.), 2:0 Rosemann (12.), 3:0 Göttsche (18.), 3:1 Hülsen (47.), 4:1 T. Albers (80.).
Pressebericht im Holst. Courier (22.08.2011)
FC Reher/Puls - TuS Nortorf 4:1 (3:0)
Der TuS Nortorf ist am dritten Spieltag in der harten Verbandsliga-Realität angekommen. Und wie selbstverständlich setzte es beim Angstgegner FC Reher/Puls eine deftige Niederlage. Nach 15 Minuten war die Partie bereits entschieden, und die stets geselligen einheimischen Fans unter den 120 Zuschauern konnten sich auf Bratwurst und Kaltgetränke bei hoch sommerlichen Temperaturen konzentrieren. Dabei agierte der FC keinesfalls mit unbekannten Strickmustern. Gewohnt zweikampfstark und eminent gefährlich bei Standardsituationen kauften die Rot-Schwarzen dem TuS von Beginn an den Schneid ab und erzielten die ersten drei Treffer aus ruhenden Bällen. Beim 1:0 und beim 3:0 trat Thies Göttsche die Kugel mit so viel Effet in die Gefahrenzone, dass der Ball an Freund und Feind vorbei den Weg ins Netz fand (2., 15.). Beim 2:0 hatte Anton Rosemann nach einem Freistoß noch den Kopf im Spiel und ließ Hanno Brüchmann im Tor der Nortorfer alt aussehen (12.). Der TuS wirkte indes statisch, agierte körperlos und kam erst nach der Pause besser in die Partie. Kim Hülsens Tor zum 3:1 (50.) weckte kurzzeitig Nortorfer Hoffnungen, die Rehers Timo Albers aber endgültig im Keim erstickte (78.). "Wir haben heute durch Situationen verloren, auf die wir vor dem Spiel hingewiesen haben", stellte Nortorfs Trainer Michael Opitz fest, dass manchmal die beste Vorbereitung auf dem Platz nichts hilft.
FC Reher/Puls: Rohweder - Rosemann, Heesch (78. Fuhrmann), T. Fischer, Büch, Göttsche, Wendt (64. J. Albers), S. Fischer, Paulsen, T. Albers, A. Albers.
TuS Nortorf: Brüchmann - Gudjons, Bruhn, Lampe (84. Butenschön), Doege - L. Redmann, Klucke, Reuter, Hülsen (79. Behnfeld) - O. Redmann, Horstmann (83. Pisani).
SR: Klöhn (Meldorf). - Zuschauer: 120. - Tore: 1:0, 3:0 Göttsche (2., 15.), 2:0 Rosemann (12.), 3:1 Hülsen (50.), 4:1 T. Albers (78.).
Nächster Nortorf-Gegner: TSV Gadeland (H/Sonnabend, 16 Uhr).
Vorschau-Pressebericht im Holst. Courier (20.08.2011)
Reher/Puls - Nortorf
Ausgangslage: Nortorf (2/4/3:2) ist gut aus den Startlöchern gekommen und mit Platz 5 vollauf zufrieden. Derweil ist der jüngste Steinburger Kreispokalsieg des FC Reher/Puls (2/1/2:4) schon wieder Geschichte, denn im grauen Verbandsliga-Alltag droht nach zwei Spielen und Platz 11 schon wieder Tristesse.
Stimmungsbild: "In Reher weiß man vorher nie, was passiert", geht Nortorfs Trainer Michael Opitz ob der stets widrigen Platzverhältnisse von einem Lotteriespiel aus. "Es zählt deshalb nur unbändiger Kampf und eine Portion Glück", erklärt er seine simple Taktik, die er mit demselben Kader erfolgreich umsetzen will, der am Mittwochabend Kaltenkirchen besiegte.
Es fehlen: Bogun (gesperrt), Kortum (Adduktorenprobleme), Lamscheck (Überbein), Reichow (Handverletzung), Rathgen, Schlotfeldt (beide für längere Zeit beruflich verhindert), Döring, Siegel (beide Sprunggelenksverletzung). - SR: Klöhn (Meldorf). - Duelle 2010/2011: Zu Hause gewann der TuS 1:0, in Reher unterlag man 2:3. - Courier-Tipp: Nortorf erkämpft ein 2:2. ...
19.08.2011 - TuS Nortorf - Kaltenkirchener TS 2:1 (2:0)
Im ersten Heimspiel gelingt der TuS Liga ein wichtiger Erfolg gegen Kaltenkirchen. Auf einem schwierig bespielbaren Platz sorgten Hauke Horstmann und Ole Redmann für die verdiente Pausenführung. In der zweiten Halbzeit stellte Blau-Weiß-Rot die Räume dann geschickt zu, so dass die immer stärker werdenden Gäste nur noch zum Anschlusstreffer kamen.
Pressebericht im Holsteinischen Courier (Ausgabe vom 19.08.2011):
TuS Nortorf - Kaltenkirchen 2:1 (2:0)
Der TuS Nortorf lässt aufhorchen. In der TuS-Arena am Heinkenborsteler Weg feierten die Schützlinge von Trainer Michael Opitz ihren ersten Saisonsieg und bleiben nach dem verdienten 2:1 gegen die KT ungeschlagen. Dabei bestätigte Blau-Weiß-Rot die starke Anfangsphase des Auftaktspiels in Wilster auch auf eigenem Grund. Vom Anpfiff weg hatte die Heimelf den Taktstock fest in der Hand und zeigte schwungvollen Offensivfußball. So dauerte es nur bis zur 13. Minute, ehe der Nortorfer Anhang die Arme hoch reißen konnte. Einen zunächst abgewehrten Eckball von Eike Bruhn steckte Stefan Lampe erneut in die Gefahrenzone, und der 18-jährige Hauke Horstmann bewies erstmals seine Vollstrecker-Qualitäten - das 1:0. Acht Minuten später trat Horstmann wieder in Aktion und flanke auf den langen Pfosten. Routinier Alexander Klucke ließ die Kugel gekonnt ins Zentrum tropfen, und Ole Redmann erzielte aus Nahdistanz seinen zweiten Saisontreffer. Derweil fanden die Gäste vor der Pause nicht statt. Auch die Einwechslung von Spielmacher Jury Geibel (35.) brachte zunächst keine Besserung, denn "Kaki" übernahm erst im zweiten Abschnitt zunehmend das Spielgeschehen. Der TuS hielt sich bei den wütenden Attacken bis zur 76. Minute schadlos, ehe Ibrahim Yener per Kopf der Anschlusstreffer gelang. Mehr war aber zum Nortorfer Glück für die Gäste nicht drin, sodass es beim Sieg der Opitz-Elf blieb. "Wenn wir in der Kaltenkirchener Drangperiode cleverer kontern, ist der Deckel früher drauf. Aber dafür fehlt uns halt die Erfahrung", resümierte Opitz.
TuS Nortorf: Brüchmann - Gudjons, Bruhn, Lampe, Doege - L. Redmann, Klucke, Hülsen (78. Pisani), T. Reuter - O. Redmann (82. Butenschön), Horstmann (73. Lossau).
Kaltenkirchener TS: Krause - Schumacher (46. Münzel), Erlenbach, Ebeling, Rausch, Dams (35. Geibel), Moreira, Wulf (59. Yener), Peters, Güvenir, Friedrich.
SR: Heyn (Rotenhof). - Tore: 1:0 Horstmann (13.), 2:0 O. Redmann (21.), 2:1 Yener (76.). - Zuschauer: 85 zahlende. - Nächster Nortorf-Gegner: FC Reher/Puls (A/Sonntag, 15 Uhr).
Vorschau-Pressebericht im Holsteinischen Courier (Ausgabe vom 17.08.2011):
TuS Nortorf - Kaltenkirchener TS
Ausgangslage: Beide Mannschaften starteten mit einem 1:1 in die neue Saison, wobei der Nortorfer Punktgewinn in Wilster sicher ein wenig höher zu bewerten war als das Heimremis Kaltenkirchens gegen den MTSV Hohenwestedt, zumal der Elf von Trainer Olaf Rosenthal erst in der letzten Minute der Ausgleich gelang. Mit Vladimir Erlenbach und Daniel Münzel freut sich Rosenthal über zwei Rückkehrer, die vom Ortsnachbarn Fetihspor den Weg zurück an den Marschweg fanden.
Stimmungsbild: So recht wusste in Nortorf niemand, ob man über das 1:1 in Wilster weinen oder lachen sollte. "Letztlich haben wir zwei Zähler verschenkt, denn schon heute erwartet uns ein anderes Kaliber", weiß TuS-Trainer Michael Opitz. "Wir müssen, wie üblich, die Kreise von Spielmacher Jury Geibel stören und an die Leistung der ersten Halbzeit in Wilster anknüpfen", sagt der Coach.
Es fehlen: Bogun (gesperrt), Kortum (Adduktorenprobleme), Lamscheck (Überbein), Reichow (Handverletzung), Rathgen, Schlotfeldt (beide für längere Zeit beruflich verhindert), Siegel (Sprunggelenksverletzung). - SR: Heyn (Rotenhof). - Duelle 2010/11: Zu Hause gewann der TuS Nortorf 4:0 und in Kaltenkirchen 4:3. - Courier-Tipp: Nortorf verliert 1:3. ...
15.08.2011 - Alemannia Wilster - TuS Nortorf 1:1 (1:1)
Mit einem Unentschieden in Wilster startet die TuS Liga in die neue Saison. In der ersten Halbzeit versäumte eine stark aufspielende Nortorfer Mannschaft ihre Torgelegenheiten in Treffer umzumünzen. Einzig Ole Redmann gelang es den Schlussmann der Heimelf zu überwinden, der seinerseits kurz vor dem Pausenpfiff über den schmeichelhaften Ausgleich jubeln durfte. Im zweiten Durchgang war Wilster dann optisch überlegen, so dass das Remis am Ende in Ordnung geht.
Bericht in der Landeszeitung (Ausgabe vom 15.08.2011):
1:1 - Starker Auftritt des TuS Nortorf in Wilster
Mit einem 1:1 (1:1)-Unentschieden trennten sich zum Auftakt der Fußball-Verbandsliga Süd-West der SV Alemannia Wilster und der TuS Nortorf.
50 Zuschauer fanden den Weg ins Wilstermarschstadion und die wunderten sich über das, was ihnen geboten wurde. Denn der als Abstiegskandidat gehandelte TuS Nortorf dominierte den Gastgeber zunächst nach Belieben. In der 6. Minute flankte Kim Hülsen auf Ole Redmann und Nortorfs Stoßstürmer schoss zum 1:0 für seine Farben ein. "Danach haben wir ein fußballerisches Feuerwerk abgebrannt und waren eine Klasse besser", war TuS-Trainer Michael Opitz voll des Lobes über den Auftritt seiner jungen Mannschaft, um sich im selben Atemzug über die Nachlässigkeiten im Torabschluss zu ärgern. Redmann (23.), Alexander Klucke (25.) und Hülsen (27.) ließen Hochkaräter ungenutzt. Nachdem auch Tim Reuters Schuss knapp am Wilsteraner Gehäuse vorbei strich (31.), fing die Heimelf an, sich zu wehren. Aus der einzigen gefährlichen Aktion vor der Pause machte der SVA das 1:1 (Jonas Beckmann/45.).
"Der Ausgleich hat uns verunsichert", konstatierte Opitz und sah in der zweiten Halbzeit eine zerfahrene Partie, in der den Gastgebern fast noch der Siegtreffer gelungen wäre. Doch ein Schuss des SVA strich knapp über das Tor von Hanno Brüchmann (80.).
TuS Nortorf: Brüchmann - Gudjons, Döge, L. Redmann, Bruhn, Lampe, Klucke, Hülsen (76. Pisani), Reuter, O. Redmann (66. Rathgen), Horstmann (85. Behnfeld).
SR: Zabinski (Nordhastedt). - Zuschauer: 50.
Tore: 0:1 O. Redmann (6.), 1:1 Beckmann (45.).
Vorbericht im Holsteinischen Courier (Ausgabe vom 12.08.2011):
A. Wilster - TuS Nortorf
Ausgangslage: Der TuS Nortorf gehört zu den größten Unbekannten vor dem Start in die neue Serie. Geht es wirklich nur um das reine Überleben, oder kann der Jugendstil am Heinkenborsteler Weg auch mit einer entspannten Spielzeit belohnt werden? Fakt ist, dass es im Wilstermarschstadion gleich um ganz wichtige Punkte geht, denn auch die Alemannen haben ihre Ziele zurückhaltend formuliert. Mit Holger Pump hat ein neuer Trainer das Sagen, der auf knapp drei Jahre Verbandsligaerfahrung beim FC Reher/Puls zurückblicken kann. Und Spielmacher Steffen Behrens freut sich, dass mit Christian Sievers ein technisch brillanter Offensivakteur den Weg vom TSV Beidenfleth zurück nach Wilster gefunden hat.
Stimmungsbild: "Uns hat niemand auf der Rechnung. Wir werden als Abstiegskandidat gehandelt und starten auswärts - weniger Druck geht nicht", nimmt Nortorfs Trainer Michael Opitz die Außenseiterrolle gerne an und sieht genau darin die Chance für seine Elf. Neuzugang Tobias Bogun muss derweil bis zum 1. November auf seinen ersten Einsatz im blauen Trikot warten, da er keine Freigabe vom SV Wasbek erhalten hat - laut Wasbeks Manager Markus Meyer im Übrigen nicht auf Grund einer von Nortorfer Seite kolportieren Ablöseforderung. Vielmehr habe Bogun bereits in Wasbek zugesagt, ehe er seinen Wechsel nach Nortorf erklärte. "Deshalb und weil der TuS im Winter Markus Slotosz nicht für uns freigegeben hatte, haben wir Bogun gesperrt", erklärte Meyer.
Es fehlen: Bogun (gesperrt), Horstmann (Sprunggelenksverletzung), Reichow (Handverletzung), Rathgen, Schlotfeldt (beide für längere Zeit beruflich verhindert), eventuell Siegel (Sprunggelenksverletzung). - SR: Michaelis (Kiel). - Duelle 2010/2011: In Wilster unterlag Nortorf 1:2, zu Hause gewann der TuS 2:0. - Courier-Tipp: Sommerfußball pur - 1:1. ...
03.08.2011 - Saisonvorschau: Droht Nortorf ein Himmelfahrtskommando?
Mit einem Quintett ist der Kreisfußballverband Neumünster 2011/2012 in der Verbandsliga Süd-West vertreten. Mit der Vorstellung des TuS Nortorf beendet der Holsteinische Courier heute die Vorschau auf die neue Sechstligasaison. Am Heinkenborsteler Weg geht es in dieser Spielzeit nur um eins: das nackte Überleben.
"Reifezeugnis" ist ein Fernsehklassiker der Krimireihe "Tatort" aus dem Jahr 1977. Das Frühwerk von Wolfgang Petersen - heute erfolgreicher Hollywood-Regisseur - war bei seiner Erstausstrahlung Tagesgespräch und wurde x-fach wiederholt. Auch der TuS Nortorf kann sich in der kommenden Spielzeit sein Reifezeugnis in 30 Wiederholungen ausstellen. Denn für die frisch formierte "Fohlen-Elf" vom Heinkenborsteler Weg wird es einzig und allein da rum gehen, mit einem jugendlichen und unschuldigen Elan nach 30 Spieltagen den Klassenerhalt erreicht zu haben.
Dabei fällt die Einschätzung schwer, ob man in der Haut von Trainer Michael Opitz vor Beginn seiner zweiten Spielzeit als Nortorfer Ligacoach stecken möchte, denn die blau-weiß-roten Herausforderungen unterliegen einem enormen Schweregrad. Im administrativen Bereich angefangen, fehlt es in Nortorf erstmals seit weit über einem Jahrzehnt an der Position des Ligaobmanns. Nach Holger Kortums Abgesang zum 30. Juni konnte der Verein bisher keinen Nachfolger vorstellen, sodass sich Trainerteam und Mannschaft bis auf weiteres selbst organisieren müssen. Denn Fußballobmann Peter Beitsch muss sich ob der Größe der Sparte auch auf andere Aufgaben konzentrieren, und dessen Stellvertreter Mirko Nitschmann hat bereits seinen schrittweisen Rückzug angekündigt. Mit Hannes Drews hat Opitz überdies seine rechte Trainerhand an die U 19 von Holstein Kiel (Regionalliga) verloren, wo der A-Lizenzinhaber fortan als Co-Trainer seines Namensvetters Frank Drews arbeiten wird. Zwar konnte der 42-Jährige mit Thorsten Syben von der SG Krogaspe/Nortorf einen neuen Co-Trainer gewinnen, doch die Kompetenzverluste bleiben unausweichlich.
Auf dem grünen Rasen konnte der Flurschaden in der Sommerpause kaum größer sein. Neun Abgänge hat der TuS zu verkraften, und dabei handelt es sich nahezu ausnahmslos um sportliche Hochkaräter. Thorben Schütt, Morten Boller, Yacine Ladmia und Co. hinterlassen qualitativ kaum zu stopfende Löcher in der Nortorfer TuS-Arena. Trotz allen Übels - und das ist lobenswert - bleibt der Club vom Mittelpunkt Schleswig-Holsteins seiner Strategie treu und kompensiert die Verluste nahezu ausnahmslos mit Akteuren aus der eigenen Jugend. Gleich neun Spieler trauen sich den Sprung in die Verbandsliga zu, darunter mit Torwart Benedikt Reichow sowie Tristan Doege, Kim Hülsen und Jannik Lamscheck vier Spieler, die in der Rückrunde der vergangenen Saison zumindest schon erste Erfahrungsminuten sammeln konnten. Ob der vom SV Wasbek verpflichtete Tobias Bogun vor dem 1. Oktober das blaue Trikot tragen wird, hängt noch von den laufenden Verhandlungen ab. Von Wasbeker Seite soll eine horrende Ablöseforderung für den 20-Jährigen im Raum stehen, meldet der Nortorfer Newsticker.
Insgesamt stehen Opitz 30 (!) Spieler zur Verfügung - und auch das birgt Gefahren. Schließlich ist man in Nortorf nach dem ersten Jahr ohne vereinseigene Reserve gewarnt. Zwar harmoniert die Kreisliga-Spielgemeinschaft mit dem FC Krogaspe gut, doch es fällt schwer, junge und ambitionierte Spieler mit Einsätzen in der SG zufrieden zu stellen. Da die SG überdies in Krogaspe trainiert und einen Großteil der Heimspiele am "Sporthus" austrägt, geht blau-weiß-rote Vereinsidentifikation verloren, und die Nachwuchskicker reagieren womöglich wechselanfällig. Opitz muss also nicht nur einen opulenten Kader bei Laune halten, sondern vielmehr mit zwölf neuen Gesichtern das im vergangenen Jahr so intensiv geschulte Spielsystem rund um die Viererkette quasi neu erlernen.
Dabei wird das Nortorfer Glück davon abhängen, ob die verbliebenen und leider sehr verletzungsanfälligen Routiniers gesund bleiben. Ex-Kapitän Lars Redmann machte 2010/2011 kein Spiel und kehrt nach einem Bandscheibenvorfall genauso zurück, wie Defensiv-Allrounder Malte Rathgen, der wegen einer Schambeinentzündung gerade einmal auf sieben Einsätze kam. Auch Kapitän Alexander Klucke trug seine Binde nur zwölf Mal, ehe ihn eine Schulter-OP die Saison kostete. Bleiben diese drei statischen Säulen fit und rufen Dauerbrenner Lars Gudjons, die Youngster Finn-Lasse Döring, Simon Kortum, Tim Reuter und der zweifelsohne fußballerisch beseelte Jan-Patrick Siegel ihr Potenzial dauerhaft ab, hat der TuS berechtigte Chancen, die Klasse zu halten.
Und wer weiß, vielleicht rocken die im Durchschnitt 22 Jahre alten Spieler - darunter zehn unter 20 Jahre - auch im Stil von Mainz 05 die Liga. Schließlich hat schon die Saison 2010/2011 bewiesen, dass in der Verbandsliga Süd-West nichts unmöglich ist.
Zugänge: Tobias Bogun (SV Wasbek), Ali Güngörenler (Neumünster Türkspor), Stefan Lampe (FC Krog aspe), Tristan Doege, Hauke Horstmann, Kim Hülsen, Jannik Lamscheck, Thorben Lossau, Daniel Pisani, Benedikt Reichow, André Storm, Tim Wiese (alle eigene A-Jugend).
Abgänge: Florian Viergutz (Polizei-SV Union Neumünster), Thorsten Waubke (TSV Groß Vollstedt), Morten Boller, Yacine Ladmia (beide Auslandsstudium), Jörn Klages (Studium in Lübeck), Florian Engbrecht (pausiert), Frank Jensen, Steffen Ruwolt, Thorben Schütt (alle Karriereende).
Kader:
Tor: Hanno Brüchmann (27), Jan Wettern (22), Benedikt Reichow (18).
Abwehr: Kristof Behnfeld (20), Tobias Bogun (20), Eike Bruhn (26), Benjamin Butenschön (31), Tristan Doege (19), Lars Gudjons (27), Simon Kortum (21), Jannik Lamscheck (19), Tim Wiese (19).
Mittelfeld: Ali Güngörenler (21), Hauke Horstmann (18), Kim Hülsen (19), Alexander Klucke (32), Stefan Lampe (20), Thorben Lossau (19), Malte Rathgen (26), Lars Redmann (30), Tim-Christoph Reuter (20), Stefan Schlotfeldt (24), Robin Sielken (20), Jan-Hendrik Walter (19).
Angriff: Finn-Lasse Döring (21), Sebastian Jenert (20), Daniel Pisani (18), Ole Redmann (23), Jan-Patrick Siegel (20), André Storm (19).
Trainer: Michael Opitz (42) im zweiten Jahr.
Co-Trainer: Thorsten Syben (37) im ersten Jahr.
Betreuer: Hans-Jürgen Rathgen (59) im vierten Jahr.
Torwarttrainer: Marc Bannach (32) und Daniel Schlotfeldt (26) jeweils im zweiten Jahr.
Fußballobmann: Peter Beitsch (66) im ersten Jahr.
Durchschnittsalter: 22 Jahre.
Saisonziel: Klassenerhalt.
Titelfavoriten: FC Itzehoe, TSV Lägerdorf.
Trainingsstart: war am 23. Juni.
Vorbereitungsprogramm: Amtspokalturnier in Aukrug (Platz 2), Holstein Kiel U 19 (0:5/H), SG Krogaspe/Nortorf (1:0/H), 6. August TSV Bordesholm (H/16 Uhr).
Meisterschaftsstart: 13. August Alemannia Wilster (A/16 Uhr).
Courier-Prognose: Das regional verbundene Fußballherz glaubt an den Klassenerhalt. Der TuS wird drei Mannschaften hinter sich lassen - mehr aber nicht.
Quelle: Holsteinischer Courier vom 03.08.2011 ...
26.07.2011 - Wilster, Kaltenkirchen, Reher/Puls: Auftaktprogramm steht festMit einem Auswärtsspiel bei Alemannia Wilster startet Blau-Weiß-Rot am Samstag den 13. August in die Verbandsliga-Saison 2011/12. Nur vier Tage später ist die Kaltenkirchener TS am Mittwochabend zum Heimauftakt in der TuS Arena zu Gast, bevor es am 21. August erneut in den Kreis Steinburg zum FC Reher/Puls geht.
Den kompletten Spielplan der TuS Liga kannst du dir
hier als PDF-Datei herunterladen! ...
25.07.2011 - Amtspokal 2011: TuS Nortorf - TuS Bargstedt 4:0 (2:0)
Ein ungefährdeter Erfolg gelang der TuS Liga am Samstagabend im dritten und letzten Spiel des desjährigen Amtspokalturniers. Jan-Patrick Siegel, Hauke Horstmann (2) und Ole Redmann erzielten die Tore gegen Bargstedt. In der Endabrechnung belegt Blau-Weiß-Rot hinter Gastgeber Aukrug, der seine letzte Partie mit 3:1 gegen Groß-Vollstedt gewinnen konnte, somit den zweiten Platz.
Bericht auf der Website des TSV Aukrug vom 24.07.2011:
TuS Nortorf - TuS Bargstedt 4:0
Durch das frühe Tor von Jan-Patrick Siegel (2) stellte der TuS Nortorf die Zeichen frühzeitig auf Sieg. Dieser vollstreckte nach einem tollen Alleingang zum 1:0. In der Folge spielte der Verbandsligist klar überlegen. Auch in der Defensive spielte der TuS Nortorf heute sehr gut organisiert und sicher. Somit war der Sieg nie gefährdet. Es dauerte aber bis zur 38. Minute ehe Hauke Horstmann für die Vorentscheidung sorgte. Die motivierten Bargstedter hatten danach zwar optisch auch Spielanteile, aber kaum nennenswerte Chancen! In der 72. Minute sorgte Ole Redmann aus 14 Metern mit dem 3:0 für die endgültige Entscheidung. Zwei Minuten später setzte sich Hauke Horstmann toll durch und markierte den Endstand von 4:0. Bis zum Schluss versuchte der TuS Bargstedt alles, aber Spannung und Torchancen gab es keine mehr. Insgesamt präsentierte sich der TuS Nortorf heute in allen Mannschaftsteilen sehr stark und gewann auch in der Höhe verdient.
Tore: 1:0 (2.) Jan Patrick Siegel, 2:0 und 4:0 (38., 74.) Hauke Horstmann, 3:0 (72.) Ole Redmann
TuS Nortorf: Brüchmann - Butenschön, Siegel, Döring, Doege, Lampe, Klucke, Horstmann, O. Redmann, Bogun, Reuter
Ergänzung: Güngorenler, Hülsen, Pisani, Rathgen, Walter, ET: Wettern
TuS Bargstedt: Delfs - Eichstedt, Wittmaack, Wieben, Grage, Döring, Frotz, Michaelis, Dibbern, Matthiessen, Bollow
Ergänzung: Riflin, Jörs, Rocho, S. Delfs, Schirrmacher, Schrum, Pietzner ...
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